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Ramleh - Nach mehr als 16 Jahren Haft ist der Bruder des Mörders von Israels früherem Regierungschef Yitzhak Rabin freigekommen. Haggai Amir verließ am Freitag das Gefängnis in Ramleh bei Tel Aviv, wie ein AFP-Fotograf beobachtete. Der 44-Jährige war wegen Beihilfe zum Mord an Rabin zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Zusätzlich erhielt er eine sechsmonatige Haftstrafe wegen Morddrohungen gegen Ex-Ministerpräsident Ariel Sharon.
"Ich bedauere nicht, was ich getan habe, ich bin stolz auf meine Taten", sagte Haggai Amir dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dutzende Links-Aktivisten empfingen den Ex-Häftling vor dem Hochsicherheitsgefängnis mit "Keine Gnade"-Rufen und "Wir vergessen und verzeihen nicht".
Haggai Amir ist der Bruder des Extremisten Jigal Amir, der Rabin am 4. November 1995 bei einer Veranstaltung in Tel Aviv erschossen hatte. Jigal Amir wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und gab während seines Prozesses an, er habe mit der Tat die Osloer Friedensvereinbarungen mit den Palästinensern sabotieren und den Rückzug der Israelis aus den Palästinensergebieten verhindern wollen. Auch er zeigte bislang keine Reue für die Tat. (APA, 04.05.2012)
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Seit wann muss man "Links-Aktivist" sein, um etwas gegen die Freilassung von Politiker-Mördern zu haben? Ich bezweifle, dass die Demonstranten ihre politische Zugehörigkeit auf den Protestschildern preisgegeben haben.
Außerdem verfolgte Rabin damals unabhängig von seiner Parteizugehörigkeit eine immer noch härtere und konservativere Linie als Netanjahu heute.
…Munition besorgt zu haben.
Was war wirklich geschehen: Gleich nach Rabins Ermordung stürmte die Pozelei Yigal Amirs Haus und fand - keine Waffen. Das war nicht gut. Deshalb suchte 2 Tage später die Shabak nochmals und "fand" klarer Weise Waffen, von denen sie behauptete, daß sie seinem Bruder Haggai gehörten. So konnte die Geschichte f.d.Öffentlichkeit doch noch zusammenerklärt werden.
Die Waffen wurden fotografiert u.der Presse zugespielt, worauf einige sofort bemerkten, daß die Waffen aus IDF-Beständen stammten. Aber nun war die Shabak besser vorbereitet u.man fand -nach Suche in den Listen v.mögl."Oppositionellen"- einen IDF-Sgt. (Arik Schwartz), der Haggai die Waffen besorgt haben "mußte".
Problem war nun aber, daß…
…->(2)->
…folgenden Hausdurchsuchung wurde natürlich nichts gefunden,worauf aber die Abtlg.d.Shabak f.Absurdes sofort helfend einsprang u.zum Haus in Ramat Gan zurückkehrte.
Wir wissen nicht,was die Argumente waren damit Ariks Mutter nun ihre Meinung änderte u."zugab", daß sie einen Koffer mit Waffen ihres Sohnes i.d.Nacht d.Ermordung Rabins "ins Meer geworfen" hatte.Nach Auflistung dieser angeblich so entsorgten Waffen (die übrigens nie gefunden wurden) wog der Koffer fast 80kg.-Letztendlich fand man aber nach einem neuerlichen Pozeilei-Protokollversuch einen Neffen,der ihr "geholfen" hatte,den Koffer v.einer Klippe "50m weit ins Meer zu schleudern".-So steht das im Vernehmungsprotokoll u.ist demnach die reine Wahrheit.
Samson wäre stolz gewesen!
…Während sie aber derart gut sind und sofort mit der Rezitierung ihrer Glaubensbekenntnisse anfangen, hat das FS3 seine Hausaufgaben gemacht und berichtet - wie üblich - über Fakten.
Die entsprechenden Schlußfolgerungen überlassen wir aber gerne jenen "echten Spinnern" und sonstigen Faßbewohnern in diesem Forum der Gutgläubigkeit.
Die hat niemand belangt.
Zum Mord an Rabin rief der Vorsitzende der amerikanischen Rabbinerkonferenz, Abraham Hecht, vor 3000 geladenen Gästen auf, bzw. er lieferte die religiöse Legitimation - eine Art jüdische Fatwa indem er Rabin zum Din Rodef oder Din Moser erklärte. Seine Expertise schickte er dann an zahlreiche Yeshiwas in Israel und auch dort wurden öffentlich ausgetragene Todesflüche von Rabbinern gegen Rabin abgehalten.
Niemand von diesen Leuten ist je belangt worden; im Gegenteil - die selben Leute machten danach Wahlkampf für Netanyahu und brachten ihn ins Amt.
Damit war die Sache ein 'voller Erfolg'. Bibi war dann stolz, dass er Oslo zu Fall gebracht hat. Homevideo kann man dazu auf Youtube anschauen.
ist mir neu. Bis jetzt Verbrechen war durch die Strafe gesühnt. man hat was schlimmes getan und wurde bestraft. also Sie meinen man sollte noch mehr bestrafen als Gericht bestimmt? um wieviel mehr? wer soll das entscheiden? Sie? Ich? oder doch der Richter?
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