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Kathmandu - In Nepal sind rund acht Monate nach Amtsantritt der Regierung alle 49 Minister zurückgetreten. Wie Zeitungen in der Himalaya-Republik am Freitag berichteten, wollten die Politiker mit dem Schritt den Weg für eine Regierung der nationalen Einheit freimachen. Ministerpräsident Baburam Bhattarai von den Maoisten bleibe jedoch bis auf weiteres im Amt. Das neue Kabinett, dem auch Mitglieder aller wichtigen Oppositionsparteien angehören werden, soll in den nächsten Tagen die Arbeit aufnehmen.
Ziel ist es, mit einer breiten Mehrheit im Parlament, die seit Jahren stockende Ausarbeitung einer neuen Verfassung zu beenden. Ende Mai läuft die nächste Frist dafür aus. Nach den Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung im Jahr 2008 haben die Parlamentarier aufgrund politischer Differenzen mehrfach Fristen für einen Verfassungsentwurf verstreichen lassen. (APA, 04.05.2012)
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