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Sonne tut der Seele, nicht aber der Haut gut.
Dass ein Sonnenbad nicht nur Schaden anrichten kann, sondern auch die Gesundheit fördert, darüber herrscht mittlerweile Einigkeit in der Welt der Forschung. Allein: Die Dosis ist entscheidend. Durch Sonneneinwirkung wird in unserem Körper Vitamin D gebildet, eine ausreichende Versorgung ist essenziell. Dennoch gilt es noch nicht endgültig geklärt, ob die natürliche Sonneneinstrahlung in der Lage ist, ausreichende Mengen davon zu produzieren. Darin sehen Vitaminhersteller eine große Chance und bieten Tabletten zum Schlucken als Prophylaxe gegen Sonnenschäden und andere Folgeerscheinungen von Vitaminmangel an.
Vitamin D
Rund 90 Prozent des gesamten Vitamin-D-Bedarfes werden in unserer Haut unter Vermittlung von UVB-Strahlung erzeugt, und nur zehn Prozent werden über Nahrungsmittel (etwa fettreiche Fische wie Lachs, Makrele und Sardinen) aufgenommen. Die wichtige Funktion von Vitamin D im Kalziumhaushalt und in der Folge unseres Knochenstoffwechsels ist seit langem bekannt. In den letzten Jahren wurde jedoch ein Mangel an Vitamin D mit einer Reihe von weiteren Erkrankungen, insbesondere mit einem erhöhten Risiko zur Entwicklung von Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs, in Zusammenhang gebracht - vollständig geklärt ist die Datenlage nicht.
Zu durchaus hitzigen Diskussionen in Fachkreisen führte die Frage, ob demnach zu viel Sonnenschutz zu einer verminderten Vitamin-D-Produktion im Körper führt und somit zu viel UV-Schutz schädlich für unseren Köper sein könnte. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigte auf, dass weltweit der Vitamin-D-Spiegel im Blut in allen Alters- und ethnischen Gruppen sowie bei beiden Geschlechtern abgenommen hat, wobei grundsätzlich Frauen häufiger betroffen sind als Männer, die schwarze Bevölkerung mehr als die weiße und Ältere öfter als Jüngere. Defizite entstanden allerdings nachweislich auch bei ausgeprägter Sonneneinwirkung, wie zum Beispiel auf Hawaii, wo 51 Prozent der Erwachsenen mit mindestens drei Stunden täglicher Sonnenbestrahlung an fünf Tagen pro Woche Mängel (Serumkonzentrationen von 25-OH-D von unter 30 ng/ml) aufwiesen. Obwohl der optimale Wert noch nicht mit exakten Daten untermauert werden konnte, wird laut Experten ein 25-OH-D-Spiegel von 75 bis 100 nmol/l (> 30 ng/ml) angestrebt.
"Vitamin D bleibt kontrovers. Bis heute konnte man sich noch nicht einmal auf einheitliche Grenzwerte einigen", sagt Thomas Schwarz, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. "Verlässliche Empfehlungen, wie viel Sonnenbestrahlung ausreichend Vitamin D produziert, existieren nicht."
Sichere Daten
Unbestritten ist für den Dermatologen hingegen die Tatsache, dass Solarienbestrahlungen weder geeignet noch notwendig für die Vitamin-D-Produktion sind. Ebenso wenig verlässlich sind Zeitangaben für das vermeintlich "gesunde Sonnenbad". UV-Strahlung stellt weiterhin den größten Risikofaktor für die Bildung von Hautkrebserkrankungen, insbesondere verschiedener Arten des weißen Hautkrebses dar. "Bei nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel ist die orale Substitution der sicherste Weg, auf den klassischen Sonnenschutz sollte nicht verzichtet werden", so Schwarz.
Vitamin D kann der Mensch zwar unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut produzieren, aber gegen die Folgeerscheinungen der UV-Strahlen sind noch kein Kraut gewachsen. Insbesondere Risikopatienten (ältere Menschen mit erhöhter Sturzgefahr, adipöse Personen und auch Schwangere) können von einer Korrektur des Vitamin-D-Spiegels in Form von Tabletten oder Tropfen profitieren.
Abhängig vom Schweregrad des Mangels wird eine tägliche Einnahme von 800 bis 2000 IE (Internationale Einheiten) empfohlen. Die Substitution sollte dabei ausschließlich unter Aufsicht eines Arztes erfolgen, denn auch wenn die Überdosierung des Vitamins durch Sonnenlicht unmöglich ist, kann die orale Einnahme zu viel des Guten bewirken. Für Milch, die mit Vitamin D angereichert ist und die im Supermarkt angeboten wird, gibt es in EU-Ländern strenge Richtlinien.
Fazit ist, dass Sonnencremen bei der Prophylaxe UV-bedingter Hautschäden extrem wichtig sind. In Summe werden sie jedoch häufig zu sparsam aufgetragen - durchschnittlich bloß ein Drittel der erforderlichen Menge. Wichtiger als der Lichtschutzfaktor ist die einmal richtig gewählte Menge. "Einmal ordentlich dick ist besser als mehrmals dünn", so Schwarz. (Sigrit Fleisz, DER STANDARD, 7.5.2012)
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... meine Hautärztin hat zu mir einmal gesagt: Gehen Sie viel in die Sonne?
Ich sagte darauf: "Naja, eigentlich nicht."
Sie darauf begeistert: "Gut, sehr gut."
Später hat sie nochmals betont, dass ich wegen meiner hellen Haut mich von der Sonne verhalten soll und nicht "versuchen" sollte "braun" zu werden. Die einzige Farbe, die ich dort bekomme ist rot ...
Insofern habe ich mit der Sonne momentan ca. 30 min pro Tag wirklichen Kontakt. Weg zur Arbeit x2 Zuhause noch kurz.
Und auch insgesamt war ich ab ca. 15 nicht mehr so oft in der Sonne. (Draußen zumindest) Und Beschwerden hab ich bis dato 0... Also ich denke nicht, dass es sooooo schlimm sein kann.. Da muss wenn dann auch die Ernährung schlecht sein.
Das wurde in Studien inzwischen herausgefunden: Während der Körper natürliche Produkte wie Obst und Gemüse verstoffwechseln kann, ist das bei künstlichen Stoffen, die "Vitamine" genannt werden, aber auch bei Mineralstoffen, nicht der Fall.
Künstliches Vitamin D und anorganisches Calcioum fördern etwa die Verkalkung der Adern. Sonst helfen sie gar nicht.
Man sollte um all diese Kunstprodukte einen großen Bogen machen - und um Werbeartikel, wie es dieser hier ist, einen großen Bogen machen. Es ist eine Schande, wie sich seriös sein wollende Medien dafür (gegen harte Währung) bereit stellen.
Die Hintergründe der Vitamin-Ernährungs- und Pharmaindustrie sind hier, mit Nachweisen, beschrieben:
Hans-Ulrich Grimm: "Vom Verzehr wird abgeraten"
Ich will dich jetzt nicht in ein großes kognitives Loch stoßen, verrate dir aber trotzdem ein unter Pharmazeuten und Medizinern gut gehütetes Geheimnis - aber bitte, bitte nicht weiter sagen: Vitamin D ist gar kein Vitamin, sondern ein Prohormon! Pssscht!
wie Du sollten nicht posten. Du postest viel, und alles zeugt von absoluter wissenschaftlicher Kenntnisslosigkeit. Bitte tue Dir selbst einen Gefallen und bilde Dich. Es tut echt weh den Blödsinn zu lesen den Du von Dir gibst, Du Pisaopfer.
zum Teil(!) hat er schon recht. Besser ist es natürlich sich die notwendigen Vitamine über die Nahrung zuzuführen. Aber es gibt natürlich bestimmte Krankheiten, oder Lebensumstände, die die Einnahme von synthetischen Vitaminen notwendig machen.
In den USA wurde festgestellt, dass gerade die Menschen, die sich bewusst ernähren und viel Obst und Gemüse essen, auch diejenigen sind, die die meisten künstlichen Vitamine zu sich nehmen. Eigentlich absurd aber auch logisch: Menschen, denen ihre Ernährung egal ist, ist meistens auch ihre Gesundheit egal.
wenn Sie unter anorganischem Kalzium die Schüssler Salze:
Nr.1.: Calcium fluoratum
Nr.2.: Calcium phosphoricum
Nr.12: Calcium sulfuricum
Nr.18: Calcium sulfuratum
Nr.22: Calcium carbonicum
bin ich ihrer Meinung dass der Vertrieb dieser nur dem Hersteller einen finanziellen Nutzen bringt ansonsten... schauen Sie sich mal in den Arabischen Ländern um wo die Frauen bei genügend Sonnenlicht aber vollkommen verschleiert schlimmste Rachitisfälle entwickeln
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