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vergrößern 500x352Aus Richtung Stammtisch hört man ganz neue Töne.
In den vergangenen Jahren, ja sogar Monaten stellen wir einen dramatischen Rückgang der Verbrauchsangaben fest - was nicht immer durch reale Einsparungen bestätigt wird. Plötzlich scheint ein Wettlauf um den geringsten Spritverbrauch entbrannt, und man fragt sich: Warum gerade jetzt? Schließlich hätten wir ja schon seit Jahrzehnten gerne weniger verbraucht. Haben die Ingenieure aus schlechtem Umweltgewissen die Konsequenz gezogen und nun die Rettung der Welt ausgerufen?
Die Wahrheit liegt wohl anders: Gerne tragen die Ingenieure zur Rettung der Welt bei, wenn man sie lässt. Und man lässt sie jetzt. Aber eher aus rein wirtschaftlichen denn aus moralischen Erwägungen. Der steigende Benzinpreis spielt gar nicht die Hauptrolle, denn der ist immer schon gestiegen.
Zwei entscheidende Faktoren sind zuvorderst zu nennen, weil neu: Die gesetzlichen Flottenverbrauchsvorgaben werden konkret, mit saftigen Strafen bei Nichteinhaltung. Um Details wird zwar noch herumlobbyiert, aber es könnte existenzbedrohend teuer werden für Hersteller, die über dem in Europa ab heuer gültigen CO2-Ausstoß von 120 g/km liegen. Als Ausnahme kann da nicht einmal Porsche gelten, ein Hersteller, der inzwischen ja auch auf hohem Stückzahlniveau lebt.
Was aber noch dazukommt: Über dem Stammtisch hat sich der Wind gedreht. Je größer das Auto, umso größer muss die Sensation sein, was die niedrigen Verbrauchsangaben anlangt. Was der Wagen dann in Wirklichkeit verbraucht, ist dann schon wieder eher wurscht. (Rudolf Skarics, Automobil, DER STANDARD, 4.5.2012)
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Leistung je ausgestoßenen Kohlenstoff ist die neue Dimension, an der Innovationskraft offenbar gemessen wird
Der teure Sprit wird uns nicht gleich alle umbringen. Bedenklich ist allerdings, dass die zusätzlichen Einnahmen in den falschen Taschen landen
Die Entscheidung, womit wir wohin fahren wollen, treffen letztendlich wir, die Konsumenten
Die Hemmschwelle, ein Elektroauto zu kaufen ist hoch, weil die Reichweite der Fahrzeuge relativ gering ist
Wer nicht das Leistungs-, sondern das Sparpotenzial nutzt, kommt durchaus in die Nähe der Normverbrauchsangabe
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Der Kraftstoffpreis ist vom Rohölpreis entkoppelt. Das Geld wird an den Tankstellen aber ohnehin mit anderen Dingen gemacht
Automatikautos schneiden bei offiziellen Verbrauchsangaben oft besser ab als handgeschaltene Autos. Aber sie haben einen schlechteren Wirkungsgrad
Anfang der 1990er-Jahr sprossen die Sparmodelle aus allen Winken. Ganz vorne mit dabei war VW mit dem Golf Ecomatic. Kaufen wollte ihn keiner
Autofahren bedeutet heute vor allem, im Stau zu stehen. Und für neue Straßen ist kaum noch Platz vorhanden
So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
Diese Fragen kann ich für mein Auto schnell beantworten - aber wichtiger ist für mich die Frage: wie hoch ist der Verbrauch? Es wäre auch ganz interessant, wenn man zum Verbrauch auch den Bremsweg dazuzählen könnte ... also nicht wie schnell von 0-100 sondern wie weit von 100-0.
Das schnelle beschleunigen macht mir großen Spaß - aber es macht auch Spaß, die Verbrauchswerte ständig zu kontrollieren und sich damit mit anderen Leuten zu messen :-) außerdem ist es beruhigend, in Zeiten der hohen Preise.
OT: zu unserer Nachbarin kommt in der Früh immer eine andere Frau tratschen. Dabei lässt sie ihren stinkenden Diesel-Motor einfach laufen ... wer weiß, vielleicht springt der Skoda nicht nochmal an ... ein Wahnsinn. Zu billig der Diesel.
Schade dass das so viele immer noch nicht wahrhaben wollen. Sich selbst den Strom mit Photovoltaik am Dach oder Carport zu erzeugen, damit dann unabhängig von Preiserhöhungen fast umsonst zu fahren, das wunderbar leise ohne zu stinken, ohne sich beim Tanken die Hände schmutzig zu machen… das ist alles für so viele Leute noch zu wenig verlockend.
Und immer die gleichen Argumente dagegen. Teuer, keine Reichweite:
Rafael de Mestre fährt jetzt mit einem Tesla Roadster rund um die Welt. Und 2 Franzosen fahren mit einem iMiev auch rund um die Welt - Stromkosten für die ganze Weltumrundung - ca. € 250,-? Noch Fragen. {:-)
www.elektroauto-infos.com
Hier posten anscheinend nur vernünftige Fahrer - die Realität sieht aber anders aus - es wird um jede Wagenlänge gekämpft, auf Autobahnauffahrten wird Vollgas direkt auf den linken Fahrstreifen beschleunigt, überholt wird wo immer es möglich und nicht möglich ist - so sehe ich zumindest jeden Tag die Realität - alles nicht wirklich spritsparend. Ich denke der Treibstoff ist immer noch viel zu billig.
Und DESHALB boomen die SUVs nach wie vor?! )C:
Ende 80er, Anfang 90er:
Suzuki Alto, 630 kg, 3 Zylinder, 800 ccm³: Verbrauch 4,4 l Benzin! (C:
Heute: Ford Fusion, über 1100 kg, Verbrauch ca. 5 l Diesel. "Dank" der tollen Politiker die gerade eine "Umweltzone" in Graz einführen darf ich damit bald nicht mehr fahren, außer ich kaufe mir ein neues Auto. DAS nenne ich NEUWAGENPRÄMIE! *grr* Dabei brauche ich das Auto in der Stadt selbst nicht, da ich gerne zu Fuß gehe oder mit dem Radl fahre.
Wenn ich mir einen Cayenne kaufe und in der Stadt 15 l verblase, darf ich hingegen unbeschränkt fahren, sehr clever.
... von COPD gehört ? Wir werdens in ca. 20 Jahren den Dieseln danken (auch den neuen, Partikel der Grösse PM2,5, die nicht gemessen werden). Dann sind sicher nicht mehr 90 Prozent der COPD-Betroffenen Raucher sondern auch jede Menge Ballungszentren-Bewohner.
Seit Jahren sag ich meinem Paps, dass er mit seinen Fahrgewohnheiten (spätes Schalten, viele Kurzstrecken, etc) einen deutlichen Mehrverbrauch produziert, was er mir nie so recht glauben wollte. Seit ungefähr 1 1/2 Jahren fahren wir das gleiche Automodell und vergleichen nun regelmäßig den Verbrauch laut Anzeige. Während ich mit durchschnittlich 5.5 l/100km (Diesel) auskomme, sind es bei meinem Herrn Papa bis zu 1.5 l mehr.
Ist es.
Ich habe da gerade bei meinem Motorrad ziemlich gute Vergleichswerte:
Fahre ich bewusst spritsparend, komme ich mit rund 5l/100km aus; drehe ich die Gänge ordentlich aus, sind es plötzlich bis zu 10l/100km.
Allerdings sehe ich es ähnlich wie Cynicism: Rechnet man das Ganze auf einen Monat hoch ist der Differenzbetrag nicht so immens, als dass ich mich für erstere Fahrweise entscheiden würde.
für den einzelnen sind 45€ pro Monat möglicherweise nicht sehr viel, aber wenn 1000 Leute pro Monat 45€ weniger Tanken würden, hätten die Tankstellen im Jahr 540.000€ weniger, also pro 10.000 leute die sparsamer fahren bedeutet 5.400.000 € weniger + (es gäbe pro monat 10.000*30 liter unverkauften sprit überangebot => überangebot kann zu preissenkungen führen um es doch noch loszuwerden, teurer können sie es nicht machen sonst verbrauchen die leute noch weniger und sie sitzen auf immer mehr unverkauften sprit...) , sie sehen sie (+ 9999) Menschen schenken denen 5 einhalb millionen euro pro jahr...ich gönn denen jedenfalls keinen cent mehr als notwendig
... gehts uns allen gut?
Manche Menschen versuchen (im Rahmen des möglichen) zu sparen und nicht alles nur unter wirtschaftlichen Aspekten zu sehen.
Wenn ich schon fahren muss (das ist eine andere Diskussion), dann kann ich wenigstens so sparsam wie möglich fahren.
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