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Innsbruck - Die heftig kritisierten Jagdeinladungen von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) haben jetzt dessen Oberländer "Gönner", einen Unternehmer aus Zams, vor das Innsbrucker Landesgericht geführt - ohne Erfolg. Er wollte von Tiwag-Kritiker und Blogger Markus Wilhelm nach der Onlinestellung des Berichts "Ließ sich Landeshauptmann Platter von Großunternehmer auf Gamsjagd per Hubschrauber einladen?" gerichtlich eine Gegendarstellung auf dessen Portal erwirken.
Die Verhandlung fand bereits vergangenen Freitag statt. Laut Wilhelm habe diese mit einem "für ihn sehr günstigen Vergleich" geendet. Der "Gönner" und Platter seien "mit ihrem Antrag auf eine Gegendarstellung abgeblitzt". Der Artikel auf der Homepage www.dietiwag.at "bleibt für alle Zeiten unverändert im Netz", schrieb der Blogger. Wilhelm selbst war für eine Stellungnahme für die APA am Donnerstag nicht erreichbar.
Per Hubschrauber zur Gams
In dem seit Anfang März auf der Homepage befindlichen Bericht glaubt Wilhelm aus "vertraulichen Informationen aus Platters Heimatgemeinde" zu wissen, dass sich der Landeshauptmann "mit dem Hubschrauber zur Gams bringen habe lassen." "Dem Jäger Platter geht's nicht um das Vergnügen des Herumstreifens in der freien Natur, nicht um die Pirsch und nicht um das Fleisch, ja nicht einmal um die Trophäe des geschossenen Wildes, sondern nur um den Image-Transfer der Jagd auf ihn als Politiker", fügte der Blogger hinzu.
Schließlich versuchte der Unternehmer mittels Rechtsvertreter eine Gegendarstellung zu erwirken. "Diese Behauptungen sind unwahr!", hieß es in einem Brief einer Anwaltskanzlei an Wilhelm. "Wahr ist vielmehr, dass weder Herr B. Herrn Landeshauptmann Günther Platter zu einer Gamsjagd per Hubschrauber einlud noch Herr Landeshauptmann Günther Platter sich per Hubschrauber zur Gams bringen ließ." Um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden, solle Wilhelm die Gegendarstellung auf der Startseite seiner Homepage "unverzüglich (...) veröffentlichen (...)." Das Verfahren sei laut Wilhelm eingestellt worden. (APA, 3.5.2012)
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nach dem neuen Verhaltenskodex darf ein tiroler Landshauptmann jagen, muss aber selber zahlen!
Ein niederösterreichischer darf natürlich auch Wein trinken (und Wasser predigen), wenn er selbst bezahlt!
Da Wein trinken viel billiger als jagen ist, muss in Zukunft ein tiroler LH wesentlich mehr verdienen als einer aus NÖ, Wien oder Burgenland - LOL
Ist Platter mit dem Hubschrauber hingeflogen?
Wenn Ja: Wie dumm ist der LH?
Wenn Nein: Es ist eine Sauerei, das zu behaupten, um dem LH zu schaden (als ob es da nicht genug Wahrheiten gäbe).
Also: Ist Platter hingeflogen oder nicht?
lg
Dimple, gibt es wo den Vergleich zu sehen?
...den Wilhelm vor Gericht zu zerren. So weit ich weiss gewann er alle Prozesse. Auch wenn er über den Ötztaler Liftkaiser Falkner nie was berichtet, sondern nur über den Zillertaler Liftkaiser Schultz, so muss man doch sagen, dass ohne ihn Tirol, medienmässig, weit hinter Russland und China wäre. TT und Krone sind so unabhängig wie Platter es gerne hat!
Bedauerlich ist nur, dass dann nicht etwas nachkommt, was der Justiz einer westlichen Demokratie würdig wäre. Zum Beispiel:
Wilhelm in van Staas Schwein-Sager-Prozess freigesprochen. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft Innsbruck gefälschte Beweismittel vorgelegt hat (wer diese gefälscht hatte, ist nicht bekannt, bekannt ist nur, dass das BIA viel mit der Originalaufnahme herumprobiert hatte...). Seither liegt das Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch (wegen allfälliger Befangenheit der Sta. Innsbruck), und geschehen ist, erraten - BISHER NICHTS! :-(
Was ist denn da im Verborgenen geschehen? OK, das einst von Strasser (sic!) geschaffene BIA hat im BAK einen Nachfolger, sein ehemaliger (tiroler) Chef wurde weggelobt, soweit ich mich entsinne...
Aber sonst?
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3... egenheiten
Weil sich der Wirtschaftsbund und der Bauernbund erst über einen Nachfolger / eine Nachfolgerin einigen müssen.
Mit dem Zammer in die nächste Wahl zu gehen - das scheint wohl jedem halbwegs denkfähigen ÖVPler ein zu großes Risiko zu sein.
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