Neue Hoffnung für die Rangers

3. Mai 2012, 18:53
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US-Geschäftsmann will insolventen schottischen Traditionsverein übernehmen

Glasgow - Der insolvente schottische Rekordchampion Glasgow Rangers könnte bald in die Hände des US-amerikanischen Geschäftsmanns Bill Miller übergehen. Wie die Insolvenzverwalter am Donnerstag auf der Homepage des Fußball-Vereins mitteilten, ist ein Angebot von ihm eingegangen. "Dieses haben wir angenommen, und er ist nun der bevorzugte Kaufinteressent."

Miller will den Angaben zufolge das Geschäft bis zum Ende dieser Saison abwickeln. "Wir sind der Ansicht, dass das Angebot von ihm auch die Geschichte des Vereins bewahren wird", schrieben die Insolvenzverwalter weiter.

Die Rangers waren im Februar als bisher größter britischer Club in die Insolvenz gegangen. Außerdem läuft ein Steuerverfahren. Die Rangers sollen Recherchen des Senders BBC zufolge bis zu 15 Millionen Pfund (18,5 Mio. Euro) Steuerschulden haben.

Zudem hatte der schottische Verband SFA ein zwölf Monate langes Transfer-Verbot für den Club verhängt, der bereits 54 Mal den nationalen Titel holte. Den Rangers waren in der laufenden Saison bereits zehn Punkte abgezogen worden. Der Erzrivale Celtic Glasgow wurde vorzeitig zum Meister gekürt. (APA, 3.5.2012)

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    Die Glasgow Rangers und deren Fans dürfen wieder hoffen.

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