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Brüssel - Österreichs Zinsen für Zehn-Jahres-Anleihen sind am Donnerstag mit 2,618 Prozent auf den tiefsten Stand seit 23. September des Vorjahres gesunken. Damals hatte es mit 2,58 Prozent bessere - sprich niedrigere - Renditen gegeben.
Positiv entwickelten sich die Zinsen auch für deutsche, belgische, spanische, italienische und niederländische Papiere. Finnische Renditen gingen sogar auf ein neues Rekordtief von 2,008 Prozent zurück. Leicht verschlechtert haben sich griechische und portugiesische Zinsen, die etwas nach oben kletterten.
Spanien-Auktion trifft auf hohe Nachfrage
Die rege Nachfrage bei der Emission spanischer Staatsanleihen hat am Donnerstag für eine Entspannung am europäischen Rentenmarkt gesorgt. Allerdings sei das hoch verschuldete Land noch lange nicht über den Berg, betonten Börsianer.
Spanien platzierte am Vormittag Papiere im Gesamtvolumen von 2,5 Mrd. Euro. Die Emissionen waren jeweils mehrfach überzeichnet. Teilweise war die Nachfrage höher als bei den vorangegangenen Auktionen. Gleiches galt allerdings auch für die Renditen. Als Reaktion auf die Emission gingen die Renditen der bereits gehandelten zehnjährigen Titel auf 5,789 Prozent zurück. In den vergangenen Wochen hatten sie um die Marke von sechs Prozent gependelt.
Zweifel bleiben
"Insgesamt war die Auktion recht gut", sagte Lloyds-Zinsstratege Achilleas Georgolopoulos. "Die Zeichnungsquote war recht hoch." Offenbar könnten die spanischen Banken immer noch ausreichend für die Staatsanleihen ihres Landes mitbieten. Ein weiterer deutlicher Rendite-Rückgang sei derzeit aber nicht zu erwarten. "Das einzige, was die Situation verbessern würde, wären stärkere europäische Konjunkturdaten", fügte Georgolopoulos hinzu.
Auch sein Kollege Alessandro Giansanti von der ING bezweifelte, dass die spanischen Banken angesichts der unsicheren Haushaltslage bereit sind, auch in Zukunft in großem Stil Staatsanleihen zu kaufen. Schließlich sei derzeit nicht mit einer weiteren Billigkrediten der Europäischen Zentralbank (EZB) zu rechnen. "Der Effekt der dreijährigen Langfristkredite läuft langsam aus", betonte Giansanti. Die EZB hatte den europäischen Banken insgesamt rund eine Billion Euro zu einem Mini-Zins von einem Prozent zur Verfügung gestellt. (APA, 3.5.2012)
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Die maroden spanischen Banken kaufen spanische Staatsanleihen vom spanischen Staat mit jenem Geld, das ihnen zuvor eben dieser Staat zur Stützung ihrer Bonität zur Verfügung gestellt hat?
Nennt man sowas nicht in sich Geschäfte?
Najo, irgendwelche Koffer haben mal festgelegt, dass die Zentralbank die Staaten nicht direkt finanzieren darf (weil das wäre ja ganz böse, da könnts ja Inflation geben) - also macht das Geld den Umweg über die privaten Banken. Nebeneffekt: Der Steuerzahler darf die Banken mit Zinszahlungen weiter finanzieren.
ist die Nettobilanz null. Es steht dem Staat nicht mehr Geld zur Verfügung.
Der einzige Geldfluß der sich ergibt, errechnet sich aus der Differenz der Zinsen zu denen der Staat das Geld an die Banken vergibt und jenen Zinsen, die der Staat für die Aufnahme der Anleihe zu zahlen hat.
Ich kann mir schon vorstellen wer bei diesem Zinshandel drauf zahlt.
ein paar milliarden mehr für uns her.
falls der euro kollabiert, werden wir die kohle brauchen, oder wollen wir sparen ...wär auch möglich. bei nulldefizit müssten wir "nur" die auslaufenden anleihen refinanzieren. das wär wohl sehr hart, aber ...
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