Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ursula Stenzel geht es mit ihren Antialk-Forderungen auch darum, "die Unerversehrtheit junger Menschen und die Lebensqualität im urbanen Raum sicherzustellen."
In der Grazer Innenstadt darf in der Öffentlichkeit kein Alkohol mehr getrunken werden (derStandard.at berichtete). Ein solches Verbot forderte die Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) bereits in den vergangenen Jahren für die Wiener Innenstadt. Bislang stieß sie damit auf wenig Gegenliebe. Die flächendeckende Beschränkung in Graz könnte die Diskussion nun erneut entfachen.
derStandard.at: Nimmt Graz mit dem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen eine Vorreiterrolle für Sie ein?
Stenzel: Ich bedaure, dass Graz diese Vorreiterrolle hat und nicht Wien. Für mich kommt die Diskussion um sieben Jahre zu spät. Ich habe diesen Vorstoß vor Jahren gemacht und auf Missstände, wie beispielsweise das Komasaufen von Jugendlichen, hingewiesen. Dafür wurde ich von allen Seiten diffamiert. Ich frage mich: Wenn es in Graz geht, warum nicht auch in Wien?
derStandard.at: Warum sind Sie, bezogen auf Wien, für ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit?
Stenzel: Im Moment gibt es zwei Schwachpunkte: Erstens darf die Exekutive nicht eingreifen, wenn beispielsweise jemand seine Bierdosen einfach liegen lässt und zweitens sind die Jugendschutzkontrollen schlecht. Es is nicht einzusehen, dass auf öffentlichen Plätzen getrunken wird. Außerdem schaden die Jugendlichen den gastronomischen Betrieben, weil sie wie Rucksacktouristen selbst Getränke mitnehmen und diese in der Öffentlichkeit konsumieren.
derStandard.at: Wie könnte die Umsetzung eines Alkoholverbots in Wien Ihrer Meinung nach aussehen?
Stenzel: Man muss sich die Entwicklung in Graz und andere Best-Practice-Beispiele ansehen und dann eine maßgeschneiderte Lösung finden. Ich denke, dass ein Alkoholverbot in Wien nicht nur für den ersten Bezirk interessant wäre. Vielleicht ließe es sich sogar auf allen öffentlichen Plätzen in Wien einführen.
derStandard.at: Wäre das nicht ein weiterer Schritt in Richtung Verbotskultur?
Stenzel: Ich finde das ist der falsche Ausdruck. Man dürfte dann auch keine Debatten über Nichtraucherschutz führen. Ich finde es bedauerlich, dass Hundebesitzer und ihre Tiere aus Parks verbannt werden, während Alkoholiker ihren Dreck liegen lassen dürfen. Es geht darum, die Unversehrtheit junger Menschen und die Lebensqualität im urbanen Raum sicherzustellen. Mit dem Verbot allein wird man das Problem jedoch nicht in den Griff bekommen. (Elisabeth Mittendorfer, derStandard.at, 4.5.2012)
Polizei: Mitarbeiter war am Mittwoch fristlos entlassen worden
Radfahrbeauftragter Martin Blum stellte die erste von drei farblich markierten Durchfahrten vor
Neun Monate bedingt für Bundesheer-Unteroffizier wegen Amtsmissbrauchs
Intrige oder Untreue? Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach anonymer Anzeige gegen den Geschäftsführer eines gemeinnützigen Vereins: Er soll psychisch Kranke für private Arbeiten eingesetzt haben. Der Mann bestreitet das, der Schaden für den Verein ist groß
Es bestand keine Gefahr durch die Äskulapnatter
Vertreter der Architekturszene halten eine Erhöhung des Bauvolumens für nicht gerechtfertigt
Döblinger Bezirkschef: Zu viele Flächen in der Schublade
Wer sich mit seiner Geschäftsidee für einen positiven Wandel der Gesellschaft einsetzen will, kann sich im Hub Vienna mit Gleichgesinnten vernetzen
Erst Cousin alarmierte Exekutive
Wiener Linien wollen regelmäßigere Intervalle auf stark genutzter Strecke garantieren
84-Jährige dürfte Zug übersehen haben
Kanalarbeiter der "Dritte-Mann-Führung" entdeckte den Münchner, der nach einem Sturz einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hatte
Frauensprecherin Martina Wurzer fordert gezielte Umbenennungen nach Berliner Vorbild
Gebäude diente Obdachlosen als Unterschlupf - Schaden von mehr als 100.000 Euro
Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner über Wien-Klischees und die multikulturellen Seiten der Stadt. Er erklärt warum es ohne Walzer nicht geht, er auf Gemütlichkeit aber gerne verzichten kann
Verletzter 35-Jähriger von Cousin aufgefunden - Tathergang und Hintergründe noch unklar
Wenn eine Wienerin und ein gebürtiger Tscheche ihre Tätigkeit als kulturresistent bezeichnen, heißt das keineswegs, dass sie dem Banausentum frönen
Beschwerden über verzögerte Verfahren, ein fehlendes Netzbetten-Register und fremde Menschen im Familiengrab
Erstmals seit 20 Jahren spielt ein Wiener Team um die Basketball-Meisterschaft. Dreh- und Angelpunkt des BC Vienna ist Stjepan Stazic, Sohn jugoslawischer Einwanderer
Es wurden Versetzungen, Disziplinarverfahren und Zulagenkürzungen eingeleitet
Ende eines Symbols, das als Ort sozialistischer Jugendkultur genauso diente wie als Unterkunft für Asylwerber
Bei "Buch-Piloten" werkeln Volksschulkinder an ihrem ersten eigenen Buch
Nach der Kritik des roten Klubchefs Rudolf Schicker an Planungsstadträtin Maria Vassilakou holen die Grünen nun zum Gegenschlag aus
Dass die Wiener ÖVP hat deutlich mehr Mitglieder als die www.atheistische-religionsgesellschaft.at hat ist aber schon klar, oder? ;-)
fährt hier einfach ein Minderheitenprogramm:
In Wien schrieb man bei der ÖVP bereits große Wahlerfolge ab.
Also versucht man es auf der Law&Order-Schiene die durchaus von einem Teil der Wähler begrüßt wird -
von Hobby-Denunzianten, Reaktionären - und eventuell von Rechtsextremen.
In den Gaststätten sollte nur noch vom Prosecco aufwärts ausgeschenkt werden, Speisen unter einer Haube werden ebenfalls verboten, und im gesamten 1 Bezirk werden Kleidungskontrollen durchgeführt - Turnschuhe und markenlose Billigkleidung gehen ja wohl gar nicht! Und wehe die Frisur entspricht nicht den Vorgaben der guten Dame! Eine Kursbestätigung vom Ellmayer sollten Sie auch in der Tasche haben, sonst kommen Sie am Türsteher des 1. Bezirks nicht mehr vorbei...
ich verstehe die aufregung nicht, wer nimmt diese frau noch ernst?
http://www.youtube.com/watch?v=_Dze0kDekrQ
http://www.youtube.com/watch?v=L-0qIVU4dRs
Gutes Bier vom Supermarkt 80-90 Cent - Angebote um 39 Cent - rechnet den Literpreis aus !
Und in vielen Lokalen gibt es nur die Apothekendosis mit kleinem 0,3 Liter Glas - Frechheit.
Supermarkt € 0,78 bis € 2 pro Liter
Gastgarten € 10,76 pro Liter - Abzockerbande!
Für ein Alkverbot spricht:
* Dass Kinder nicht mehr so leicht saufen können.
* Dass Besoffene keine Passanten mehr belästigen.
* Dass kein Leergut mehr weggeworfen wird.
All das ist bereits verboten! Warum muss man gleich die gesamte Bevölkerung mit Verboten bestrafen nur weil einige Rechtsbrecher (etwas übertriebenes Wort) sich nicht an bestehende Verbote halten und dies nicht ausreichend kontrolliert wird?
Warum verbieten wir nicht auch das Autofahren? Alkolenker, Raser und Verkehrsunfälle wären damit Geschichte. Das Verbot von Fast Food wäre der Volksgesundheit zuträglich, und wenn wir das Internet abschaffen gibt's auch keine illegalen Downloads mehr.
Das Land braucht eindeutig mehr Verbote, Freiheit ist überbewertet.
ja, das ist wohl ihr killerargument.
kleinen kind sollte man das sunkist-saftpackerl aus der hand schlagen, denn wenn dann noch familien mit kindern anfangen ihren Durst aus dem Rucksack zu stillen anstatt beim Gastronomen Uschis Vertrauens 5 euro plus für 0,3L Himbeersoda zu löhnen, dann ist, neben Jugendlichen, mit Familien wohl die nächste große Zielgruppe der Gastronomie des 1. Bezirks aus den Kristallgläsern geschwappt, oder wie?!
Es besteht keine Notwendigkeit sich in einem Park oder auf einem Platz mit Alk vollaufen zu lassen. Gegen ein gepflegtes Bier in einem Gastgarten hat ja keiner was, nur herumlungernde Jugendliche, die mit Bier vom Billa auf irgend einer Bank Party machen und alles vermüllen, sowas brauchts nicht. Das kann man auch zu Hause tun und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren.
warum glauben hier alle stenzel-befürworter, dass ein bier im park IMMER nur mit vollaufen zutun hat?
könnt ihr alle nicht alkohol konsumieren ohne gleich im vollrausch zu landen?
und ist herumlungern auch verboten? wollen sie im nächsten schritt menschen aus den parks verbannen? im gastgarten is ja ok, aber doch net auf ner wieeeeese :P
Wenn Sie den "herumlungernden Jugendlichen" einen Ort anbieten, an dem sie sich treffen können ohne X Euro für ein kleines Bier abzudruecken, sind die Ihnen sicher sehr dankbar.
Evtl. würden sie auch zu Mineralwasser oder Cola greifen. In meiner Jugend war Bier deutlich billig als Mineral odr Orangensaft. Ich musste auch auf öffentlichen Plaetzen "herumlungern", weil es keinen Ort gab, an dem ich aufgrund meiner Jugend willkommen war. Lokale konnte ich mir nicht leisten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.