Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 638x203Eine neue Partei hätte zurzeit beste Chancen auf den Einzug in das österreichische Parlament. Erste Erfolge der heimischen Piraten und die Investment-Bereitschaft von Frank Stronach sind Belege dafür, dass das aktuelle politische Vakuum durch Neueinsteiger gefüllt werden könnte. Doch auf welche Themen sollte eine neue Partei setzen, um tatsächlich gewählt zu werden? Und: Welche Eigenschaften müsste ein Spitzenkandidat oder eine Spitzenkandidatin haben, um das politikfrustrierte Volk zu den Urnen zu bewegen? derStandard.at hat bei Experten und Expertinnen nachgefragt.
Die Themen: Bildung und Nischen
"Natürlich wird jede Partei mit dem Slogan 'Für eine ehrlichere Politik'" antreten, meint der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier, wesentlich seien aber inhaltliche Themen im engeren Sinn. Dazu zählt für fünf der sechs der Befragten der Bildungsbereich, der derzeit offenbar das größte von der heimischen Politik unbeackerte Terrain darstellt. "Transparenz", "Reform" und "mehr direkte Demokratie", aber auch "Anti-Establishment", "Pflege" und "Gesundheit" sowie "Frauen" kommen als wichtige unbesetzte Themen dazu. Wo noch Potenzial geortet wird: Bei der "Entlastung des Mittelstandes" und der "Reform der Steuern und Abgaben" sehen zumindest drei Experten noch Chancen auf die Wählergunst.
In Post-Volksparteien-Zeiten plädieren die meisten Interviewpartner für die Konzentration auf Nischenthemen. "Es gibt die idealtypische Partei nicht", ist Politikwissenschaftler Peter Hajek überzeugt. Politikberaterin Heidi Glück stößt ins selbe Horn: "Eine Partei muss ihre Zielgruppe einschränken und darf nicht alle ansprechen wollen. Sie muss dort hineinzielen, wo in der Bevölkerung Schwachstellen wahrgenommen werden."
Als Erfolgsbeispiel für ein Nischenthema wird "Datenfreiheit im Internet" genannt, womit die Piraten reüssieren konnten. Für Filzmaier derzeit interessanterweise von keiner Partei besetzt ist das Thema "Teuerung des Alltagslebens" - und das, obwohl es das Topthema im Nationalratswahlkampf 2008 war.
Das Thema "Pension", das oft Plakate ziert, nennt nur Politikberater und Ex-SPÖ-Kommunikationschef Josef Kalina. Auch das "Ausländerthema", das fast schon traditionell österreichische Wahlkämpfe begleitet, hat nur ein befragter Experte mit dem Stichwort "Integration" angesprochen.
Der oder die Spitzenkandidat/-in: Authentisch und fesch
Der ideale Spitzenkandidat oder die ideale Spitzenkandidatin muss authentisch sein, befinden die meisten Befragten, und er oder sie brauche jedenfalls Kommunikationstalent. Ansonsten gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen über den Idealtyp, der für die Partei um die Gunst der Wähler kämpft. Von "Idealist" und "Anti-Politiker" über "aus der Wirtschaft" bis zu "einfach anders" reicht die Palette der Antworten.
Die "politisch unkorrekte Antwort" stammt von der Politikwissenschaftlerin Kathrin Stainer-Hämmerle: Sie räumt ein, dass die Wähler gerne einen populistischen Spitzenkandidaten mit autoritären Zügen hätten, der Feindbilder und rhetorische Luftblasen produziert und nebenbei gut aussieht.
Auf den folgenden Seiten finden Sie die Einschätzungen der ExpertInnen im Detail.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | weiter |
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Die Wiener SPÖ-Politikerin und Integrationssprecherin Nurten Yilmaz wird voraussichtlich die zweite türkischstämmige Nationalrätin
Stellvertretende Klubobfrau im Landtag Maria Buchmayr und Theologiestudent Kaineder rittern um Anschober-Nachfolge
Über Reime, Wahlkampfzeiten und Bienen - Die Zitate der Woche
Verlängert wird außerdem das halbtags kostenlose und verpflichtende Kindergartenjahr für alle Fünfjährigen - Auch Änderungen beim Zuverdienst
In Salzburg sollen am Donnerstag Detailverhandlungen für neue Regierung starten
Leitfaden macht Zuwanderer für hohe Immobilienpreise und die Verbreitung von Krankheiten verantwortlich
Dörfler sprach ursprünglich von 50.000 Euro - Verdacht der Wahlwerbung - ÖVP sieht "Fall für Staatsanwalt"
Amtsverlust für Politiker: Extra strenge Regeln bei Korruptionsfällen
Vom einstigen Schmelztiegel Wien sind bloß Namen geblieben, sagt der Sozialhistoriker Michael John
Partei sieht billige GmbH-Gründung als Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit
Die Patientenanwälte erheben schwere Vorwürfe gegen die Ärztekammer: Sie vermuten, deren Qualitätsstelle schütze "Ärzte mit Qualitätsdefiziten"
Beschwerden gegen Entscheidungen des Asylgerichtshofs machen mehr als die Hälfte der VfGH-Beschwerden aus
ÖVP bezeichnet Mietzins-Obergrenze als "Retro-Idee"
Zu wenige Ganztagsschulen seien das Hauptproblem des Bildungssystems, meint der Kanzler
Die Landeshauptleute machen Druck auf den Nationalrat, das Spekulationsverbot bald zu beschließen - Einigkeit herrscht bei Ganztagsschulen
Hat sich die Regierungsarbeit für die ehemalige Protestpartei gelohnt? Eine Bilanz über Grün in Wien
Alle Fraktionen dafür, Beschluss voraussichtlich im Juni - Opposition erfreut
Staatsekretär Lopatka will den Extremsportler nicht vor dem Fiskus geschützt haben
SPÖ wollte im Ausschuss nicht gegen ÖVP stimmen und will Koalitionspartner noch überzeugen
Grüne Ausschuss-Vorsitzende will "Wahrheitspflicht" der Minister bei parlamentarischen Anfragen
Veranstalter von Fallschirmjäger-Gedenken in Steiermark kündigen "Grußbotschaft" des Bundesheers an - Ministerium: "Entzieht sich unserer Kenntnis"
Bienen, Bienen und wie man eine Landtagswahl trotz "richtigen Wegs" verliert - Die Zitate der Woche
Mikl-Leitner informiert sich über Projekte in USA, Kanada und Großbritannien - Best Practice auch in Österreich anwenden
In Salzburg war der Jobbik-Abgeordnete Tamás Sneider Hauptredner bei einer vom Salzburger ungarischen Verein organisierten Diskussion. Der Verfassungsschutz zeigt sich alarmiert
das würde den alt-parteien feuer unter dem hintern machen...diese angst würde sie beflügeln..und sie würden sich eines besseren besinnen und zur tagesordnung sprich regieren zurückfinden im sinne des volkes
Politik ist keine Sparefroh-Heft oder Sumsi-Post.
Heute geht es im Internet mit einem Car Konfigurator wesentlich eleganter: Farbe, Leistung, Bezüge sind individuell wählbar. Ausserdem kann auch gleich der Bargeldbedarf ermittelt und ein Finanzierungsangebot erstellt werden.
Im übrigen bin ich der Meinung, die Wolfgang-Schüssel-Schutzallianz zwischen Rot und Schwarz muss zerstört werden.
http://www.welt.de/politik/d... ehler.html
danke für die mitarbeit (ehrlichkeit oder blödheit?)
bei uns ist es genauso.
Eine Partei muss gestärkt werden nicht 17 damit man etwas weiter bringen kann.
Wenn der eine JA sagt, sagen fünf NEIN, weil sie von den Sponsoren aus müssen und 3 Vielleicht, was soll dass werden?
Wir wissen welcher einzigen Partei wir unser schönes Wien, Österreich und unsere Lebensqualität zu verdanken haben!
Kein anderes Nachbarland hat dass!
Alle kommen sie dadurch zu uns, früher war es in Deutschland noch besser, aber da regieren ja noch die Neoliberalen, die nichts zusammen bringen.
NOCH!
in den öffis komm ich mir wie im ausland vor.
bei den ämtern bin ich zum bittsteller degradiert, obwohl ich jahrelang steuern und abgaben bezahlt habe.
den grill auf der donauinsel kann ich nur unter polizeischutz benutzen
täglich erhöht sich die zahl derjenigen, die mich anbetteln (da sprech´ ich aber nicht von den augustinern).
wien wirbt mit meinem geld (wienstrom, wiengas, fernwärme, MA48) um stimmen für die SPÖ.
die gemeindebediensteten haben allen luxus und wir vom mittelstand nicht einmal die hälfte (geschützte bäder, reisen, versicherung, etc.)
die ganze stadt wien scheint ein einziger selbstbedienungsladen der SPÖ zu sein.
und uns geht´s gut? das kann nur eineR schreiben, der/die selbst zu den unverschämt dreisten Bagage angehört
zb. in den öffis komm ich mir wie im ausland vor.
wie wollen sie dieses "Problem" angehen
sich einfach damit abzufinden wär ja fad,.. was wollen sie also? Öffis nur für Staatsbürger,... ändert auch nicht viel die meisten sind staatsbürger.
Noch besser Öffis nur für Menschen ohne Migrationshintergrund,... also für die 3 in Wien die Sie dann halt finden,..
Mein Urgroßvater kommt aus den Niederlanden,...
oder gibts Guten und Schlechten MiHi??
Und HC sagt sogar, die Förderung der Mihis ist zu viel.
Also, wie kommen wir zu mehr Einheimischen?
(Hoffentlich sagt noch lange niemand "indigene Bevölkerung" zu uns. Das klingt so nach Indianer oder Buschmänner und -frauen.
Wenn du heute als Österreicher/in mit guter Ausbildung und einem entsprechend guten Arbeitsplatz Kinder hast/bekommst hast du mehr Nachteile als sonst was. Da gehört die Denkweise der Bevölkerung geändert. Eigene Kinder sind Heute sozial in den Augen der meisten Menschen nichts mehr wert. Ein guter Job, teures Auto, große Wohnung, alles wichtiger. Das kann aber nur der Staat dadurch regeln das Familien mit Kindern (Achtung! Mehrzahl) klare Vorteile haben. Sonst wird das nichts. Die Verwendung dieser Unterstützungen gehört allerdings kontrolliert oder anderwertig gesteuert (zB in Gutscheinform).
macht nicht weniger leute mit Mihi,... sondern bloß anteilsmäßig Weniger
wenns vorher Hausnummer XY sind werdens das nachher auch noch sein,.. und aufgrund der Geburtenrate eher mehr - aber dagegen hab ich auch nichts einzuwenden
Wenn mehr Ös mehr Kinder bekommen verringert sich nur der Prozentuelle Anteil den MiHi-Hintergrund-Familien zum Bevölkerungswachstum beisteuern,...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.