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Mitglieder der Bande "Mara 18" haben am Mittwoch eine Pressekonferenz im Gefängnis von Quezatepeque, El Salvador, abgehalten. Die inhaftierten Anführer der Jugendgang kündigten an, sie würden Schulen zu Friedenszonen erklären. Die gewalttätigen Jugendlichen, die sich in mafiösen Banden organisieren, stellen ein großes Problem in den ärmeren Ländern Mittelamerikas dar. Besonders in Honduras, El Salvador und Guatemala sind sie für einen Großteil der Kriminalität verantwortlich. Den verschiedenen Gangs rechnet man bis zu 45 Prozent der Tötungsdelikte zu.
Erkennbar an Tattoos im Gesicht
Ihr Geld machen sie mit Drogenhandel, Diebstahl, Waffenhandel, Prostitution, Menschenhandel und der Einhebung von Schutzgeld oder Wegzoll in ihrem Revier. Erkennungszeichen ist die auffällig tätowierte Haut im Gesicht und am ganzen Körper. Schon im März hatten die zwei größten, miteinander verfeindeten Jugendgangs "Mara 18" und "Mara Salvatrucha" einen Waffenstillstand ausgehandelt. In den Folgemonaten soll sich die Mordrate von durchschnittlich 14 pro Tag auf sechs verringert haben. (mvu, derStandard.at, 3.5.2012)
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wenn das in den USA das recht auf privaten Waffenbesitz endlich fallen würde. Da werden containerweise Gewehre, Granaten nach Mexico verfrachtet und von dort eben weiter in den Süden.
nur: das ist eben das perfide an der gringo- aussenpolik: Destabilisierung möglicht vieler Länder um selbst als zivilisiert und moralisch dazustehen..
also weitermachen wie gehabt.
mit einer glamourösen Aura versehen.
Ein unfähiger Staat und ausländische Interessen verhindern offensichtlich derzeit eine mittelfristig vernünftige Lösung, die da lauten würde: BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG,.....
La vida loca
http://www.imdb.com/title/tt1305890/
Eine der "härtesten" Dokumentationen über das Thema überhaupt. Sogar so schlimm, dass Leute welche noch im Film interviewt wurden, noch während der Drehaufnahmen ums Leben gekommen sind.
Die Dokumentation hat sogar den Regisseur und Produzenten das Leben gekostet.
Für alle die zu faul zum suchen sind, hier die youtube link zur doku.
http://www.youtube.com/watch?v=cAaW1WSiMgE
dass die maras oft als handlanger für den staatsterrorismus herangezogen werden. eine bequeme art für polizei und armee, die opfer des staatsterrors der gewöhnlichen kriminalität und der gang-gewalt zuzuschreiben und somit die wahren hintergründe von politischen verbrechen zu verschleiern. kein zufall also, dass die maras ausserdem mit vorliebe von der politischen rechten als vorwand benutzt werden, um den polizeistaat aufzurüsten und den terror der "harten hand" gegenüber einer nachhaltigen sozialpolitik bei den leuten "schmackhaft" zu machen. leider lassen sich auch linke präsidenten wie funes vom angst-diskurs der rechten blenden und schrecken nicht davor zurück, die armee gegen die gang-kriminalität auf die strasse zu schicken.
na das ist aber liiieb von denen….verschleppen sie die schüler jetzt zuerst aus der schule, bevor sie sie zu tode foltern/vergewaltigen/zerstückeln?
tut mir leid, aber diese seuche kann man nur noch militärisch in den griff bekommen. ausser jemand zahlt diesen ländern milliarden für die resozialisierung (was mit den tatoos aber schwierig werden dürfte).
wurde inzwischen schon die 50.000er marke überschritten oder ist das eine zu konservative schätzung? gerade mexiko zeigt wege auf, wie die menschen in ganz mittelamerika mit der kriminalität umgehen können: an manchen orten, am bekanntesten wahrscheinlich cheran in michoacan, haben sich gemeinden von der obrigkeit unabhängig erklärt und nehmen das problem der kriminalität in die eigenen hände. bitte nicht zu verwechseln mit selbstjustiz! in cheran haben sich die bewohner gegen drogenbanden und illegale holzfäller zusammengeschlossen und die eingänge zu ihrer gemeinde blockiert. in guerrero gibt es gemeinden, die eine eigene "community police" als alternative zu den korrupten behörden aufgebaut haben. beides hat die kriminalität gesenkt.
kenn ich. ist auch nicht gerade verständnis erheischend für die brutalitäten der gangs, oder?
also, was soll man dagegen machen? am ehesten macht brasilien noch was, mit sozialprogrammen UND (para)militärischer gewalt, favela für favela.
in mittelamerika sind die sozialprogramme aber nicht leistbar, tun muss man trotzdem was.
die eltern dieser kids sind aus südamerikanischen militärdiktaturen in die usa geflohen wo sie oft als illegale einwanderer jahrzehnte verbrachten. jetzt wollen sie diese jungen erwachsenen von denselben institutionen erledigen lassen vor denen schon die eltern flüchten mussten? purer zynismus
wieso ist ihne die halbierungsrate der mordratte als erster schritt zur problemlösung nicht gut genug? und wie soll das militär helfen? so wie in mexico?
ich hatte nicht den eindruck dass sie nach einer lösung suchen, der ausdruck galt eher der eigenen moralischen wertung
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