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Washington - Fast wie ein Kommentar auf Meinungen, dass private Transportunternehmen pünktlicher wären als staatliche Infrastrukturen, sitzt die Raumkapsel "Dragon" in Cape Canaveral. Noch. Nach mehrfachen Verzögerungen soll sich aber nun an diesem Samstag der erste private Raumtransporter auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS machen.
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Mit der Reise der unbemannten "Dragon"-Kapsel, die vom kalifornischen Unternehmen SpaceX entwickelt wurde, könnte ein neues Kapitel in der Raumfahrt beginnen: Wenn alles klappt, ist es das erste Rendezvous eines kommerziell produzierten Raumschiffs und der ISS.
Ursprünglich sollte "Dragon" schon am 30. November abheben, aber dann wurde der Start aus technischen Gründen gleich mehrere Male verschoben. Vor allem die NASA erwartet den Testflug zur ISS mit nervöser Spannung. Seit sie ihre Space Shuttles eingemottet hat, ist sie gänzlich auf die russische Sojus-Kapsel als Leihfahrzeug angewiesen.
Der Fahrplan
"Dragon" wird auf dem Flug nur Versorgungsgüter für die ISS-Bewohner an Bord haben, mehr als 500 Kilo schleppt der "Drache" ins All. SpaceX will die Kapsel so weiterentwicklen, dass eines Tages damit auch Astronauten ins All befördert werden können, aber bis dahin wird es nach Expertenschätzung noch einige Jahre dauern.
Losgehen soll es am Samstag im Morgengrauen um 4.55 Uhr Ortszeit (10.55 Uhr MESZ). Eine ebenfalls von SpaceX entwickelte Falcon-9-Rakete wird die Kapsel vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All tragen. US-Meteorologen halten Gewitter am Samstag zwar für möglich, allerdings erst im Laufe des Nachmittags.
Ist der Start geschafft, kommen auf "Dragon" viele Nagelproben zu. Als besonders kompliziert gilt das Andockmanöver nach der dreitägigen Tour zur ISS. Zwei Bewohner der Station - der NASA-Astronaut Don Pettit und sein Kollege Andre Kuipers von der Europäischen Weltraumagentur ESA - müssen in der letzten Phase die Kapsel mit einem Roboterarm greifen und dann per Hand am ISS-Komplex befestigen.
Wie es weitergeht
Zwei Wochen lang soll das Rendezvous mit dem fliegenden Außenposten der Erde dauern, dann wird es heimwärts gehen. Wieder schwer bepackt: 600 Kilo Müll von der ISS bringt die Kapsel zur Entsorgung auf der Erde mit. Aber festen Boden wird der "Drache" nach der Rückkehr zunächst nicht unter den Füßen haben. Geplant ist eine Landung im Pazifik, vor der kalifornischen Küste. Ein Schiff soll die Kapsel dann auflesen und auf das Festland bringen.
Insgesamt soll SpaceX für die NASA zwölf Transportflüge absolvieren. Die US-Raumfahrtbehörde hat mit dem Unternehmen dazu einen umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro schweren Vertrag abgeschlossen. Auch andere Firmen stehen schon bereit: So plant die amerikanische Orbital Sciences Corporation für Ende des Jahres ebenfalls einen ersten Flug zur ISS.
Die NASA verfolgt nach der Pensionierung ihrer eigenen Raumfähren das ehrgeizige Ziel, Menschen zu einem Asteroiden und dann eines Tages vielleicht sogar zum Mars zu schicken. Dazu entwickelt sie eine mächtige Rakete. Die Routine-Flüge zur ISS will die Raumfahrtbehörde dagegen ganz kommerziellen Anbietern überlassen. (APA/red, derstandard.at, 18.5.2012)
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Ich glaube Artur Lipinski verfolgt hier eine sehr gemeine Strategie, er glaubt wohl wenn er uns noch lange mit seinem haltlosen Geschwafel belästigt, werden wir irgendwann so genervt sein, das wir ihn einfach ins Weltall schiessen und er seinen gratis Weltraumtrip bekommt.
Hallo Zh,
gute Idee von Ihnen, nur bitte nicht in die Schwerlosigkeit, wo man nur den Tod finden kann. Aber die Krummheit unseres Planeten sichten zu können, wäre traumhaft. Vermutlich hatte noch kein lebender Mensch diese Krummheit je zu Gesicht bekommen. Es sei denn, daß aus dort installierten
Kameras.
Guten Morgen alle Forumbeteiligten,
bei mir in Frankfurt am Main wird heute schönes Wetter sein.
Abgesehen von technischen Daten und unklaren Ang
ben, habe ich viel kompliziertes und gravierenderes Problem. Haben Sie mal darüber nachgedacht, wie die Astronauten urinieren werden. Das heißt wie werden sie in der Lage im schwerlosen Zu. Wasser zu lassen.
Ich, als Arzt, habe lange darüber nachgedacht und
verstehe nur Bahnhof. Es gibt nur eine einzige zulä- ssige Lösung ; Die Astronauten urinieren einfach nie.
Und schon wieder ein echter Lipinski, guten morgen Hr.Kollege Internist. Die Blase hat einen einhüllenden Muskel. Und nun stellen wir uns blöd und fragen uns: Was macht dieser Muskel ?
Antwort er kontrahiert sich und stößt den Urin aus.
Flüssigkeiten sind nämlich nicht (schlecht) komprimierbar und reagieren auf Veränderungen des einschließenden Volumens, in dem Fall der Blase.
Wenn ich mich nicht ganz irre ist dies Anatomie, spätestens bei der Sektion sollte man dies sehen, ahja ich vergas, die zu sezierenden Leichen sind ja alle tot und urinieren nicht mehr.
Sarkasmusende.
Lieber Herr Coll.,
jetzt gleiche Verhältnisse aber in der Schwerlosigkeit.
Der Urin würde in der Blase nicht fließen, sondern schweben, weil er schwerlos ist. Etwa 60% des Urin -transportes in den Harnwegen ist auf die Aziehungs -skraft unserer Erden angewiesen. Der Urin würde die Blase enorm ausdehnen, der Schließmuskel würde zwar geöffnet, aber der Harn würde nicht in der Lage die Blase zu verlassen, weil er nachwievor schwebt, nicht fließt. Deswegen urinieren die Men-
schen meistens in stehender oder sitzender Positzion
um den Abfluß zu bewerkstelligen.
Auf der ISS werden die Astronauten nicht in der Lage
Wasser zu lassen, es sei denn,daß ihnen Blasenka-
theter angelegt werden, um den Urin abzupumpen.
Hallo geehreter Herr Collector,
sehr nett sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Sie scheinen kompetent zu sein. Aber ich muß Sie leider enttäuschen. Der Muskel der Blase ist sehr schwach und dafür sehr ausdehnbar. (elastisch) Kann sich wie ein Ballon bis mit 2 l Urin auffüllen. Dann erfolgt ein Druck auf den Isthium der Blase, somit wird der Schließmuskel geöffnet und der Urin wird durch den Urether abfliessen. Dieser Abfluß wird bei den Män- nern von der Prostata zusätzlich beeinflußt sein.
Dieser Vorgang geschieht einwandfrei auf unserem
Planeten.
Die Frachtversion hat überhaupt kein LEES, die bemannte kriegt dann ein in die Kapselwand integriertes, das dann - später mal - auch zur Landung ganz ohne Fallschirm (der ist nur Backup) reicht.
(Und ja, derzeit wir auch die Möglichkeit geprüft ca. 2018 mit so einem Ding ca. 1000 kg Nutzlast auf dem Mars zu landen, mit Bohranlage, die dann gleich durch den Hitzeschild durchbohrt.) Also nix SF.
Im operationellen Betrieb schaut die Progress/Sojus dann alt aus. Aber bei diesem Test/Zertifizierungsflug wird wesentlich mehr Delta V benötigt, um bei dem anspruchsvollen Flugprofil (testweise Abbrüche etc.) Reserven zu haben. Da die Tanks aber nicht mehr als voll gemacht werden können, spart man halt ein paar TONNEN bei der Nutzlast.
Nutzlast rauf: 6000kg, Nutzlast runter: 3000kg
Sehr gutes posting von M21,
schon wieder passt etwas nicht. Entweder Inkomp-
etenz der Autoren oder eher eine neue SF-Story.
Ein echtes Enggefühl in meiner Brust verursacht die
optimistische Vision der der Realität entzogenen Wissenschaftler, die bald den Menschen auf den Asteroiden oder den Mars schicken werden.
Ordnungshalber wäre es viel zutreffender unseren
harmlosen Trabanten zu besuchen. Oder wenigstens
dessen Besuch zu wiederholen.
Weil ahnungslos:
Zwegn der Zahlen, bittascheen: http://www.spacex.com/dragon.php
http://en.wikipedia.org/wiki/Laun... ape_system
Das Bild ist ja eine Computergrafik, derzeit ist Dragon noch auf Landung im Pazifik ausgelegt, man plant aber mit einem modifizierten LES theoretisch auch weiche Landungen auf festem Boden durchzuführen.
Die Soyuz macht ja jetzt auch schon nichts anderes.
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