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Einfach die Ärmel eines Langarmhemds aufkrempeln?
Angesichts der hochemotionalen Reaktionen auf die vorvorwöchentliche Kolumne, in der einige böse Worte über das Kurzarmhemd zu lesen waren, kommen wir nicht drum herum, uns noch einmal mit der Ärmelfrage zu beschäftigen. Sie klingt ganz einfach (wie lang müssen die Ärmel sein?), die Antworten lösen mitunter aber ähnlich schwerwiegende Reaktionen aus wie eine nepalesische Amöbenruhr.
Eine einfache Magenverstimmung ist dagegen eine Kleinigkeit! Vor allem Männer, denen das Kurzarmhemd über die Jahre hinweg ans Herz gewachsen ist, können sich ein Leben (hinterm Bank- oder Postschalter) ohne ihr Lieblingsstück kaum vorstellen. Einfach die Ärmel eines Langarmhemds aufkrempeln? Sicher nicht, ist heiß und zwickt! Ein Poloshirt? Tragen doch nur Schnösel!
Mit oder ohne Bizeps
Mit Argumenten, die um die ästhetische Dimension der Angelegenheit einen großen Bogen machen, verteidigen unsere Kurzarmfreunde ihr Recht auf einen wohldurchlüfteten Oberarm und schimpfen alle Langarmträger als Spießer. Ersteres sei ihnen gewährt, rein juristisch gesehen ist dagegen nicht viel einzuwenden. Aus Gründen des Umweltschutzes erlauben wir uns aber einige zaghaften Vorschläge zu formulieren: Männer ohne Bizeps greifen am besten zum Kurzarm-Modell mit schmalem, gerade geschnittenem Ärmel, Männer mit Bizeps idealerweise gleich zum Hawaiihemd.
Letztere können dazu auch gerne ein Goldkettchen kombinieren, das passt in diesem Fall ganz ausgezeichnet. Gewarnt werden muss in allen Fällen aber vor der Kombination Kurzarmhemd und Krawatte. Diese tragen nämlich wirklich nur Spießer. (Stephan Hilpold, Rondo, DER STANDARD, 4.5.2012)
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Über welche Dinge man auf dem Blog von Uwe Kröger so informiert wird
"Gewarnt werden muss in allen Fällen aber vor der Kombination Kurzarmhemd und Krawatte. Diese tragen nämlich wirklich nur Spießer."
Das kommt wohl von jemandem, der sich derweil mit der Krawatte die Hose ausstopft.
Wenn's im Sommer richtig heiß und schwül ist, oder man in ausländischen Gefielden arbeitet, in denen solche Zustände herrschen, geht nichts über ein Kurzarmhemd. Und eine Krawatte trage ich sowieso nur, weil andere Menschen meinen, ich würde darin seriöser aussehen.
"Gewarnt werden muss in allen Fällen aber vor der Kombination Kurzarmhemd und Krawatte. Diese tragen nämlich wirklich nur Spießer."
sagt experte hilpold.
kurzarmhemd und krawatte ist besonders bei den amerikanern beliebt.
Ich muss ehrlich sagen, ich finde sowohl den Artikel als auch die meisten Kommentare dazu echt lächerlich. Eigentlich ist es traurig wie viel Bedeutung dem Faktor Kleidung zukommt, man könnte doch eigentlich denken, die Leute seien zu intelligent um ein solch unbedeutendes Detail teilweise sogar zur Beurteilung von Menschen heranzuziehen.
Aber gut, wahrscheinlich ist mir das einfach alles zu viel. Immerhin bin ich ja noch sehr jung, "IT Mensch" und laufe (bzw. sitze..) mit Poloshirt und Jeans im Büro herum.
Das Kurzarmhemd ist für die Jahreszeit von Mai bis Ende August das mit Abstand beste Kleidungsstück. Ich trage es seit Jahren in den Sommermonaten und natürlich aushalb der Hose. Ich verstehe nicht was daran irgendwie schlimm sein oder schlecht aussehen soll. Charly Harper läuft schließlich auch so herum. Zwar greife ich nie zu solchen Fraben sondern eher zu klassischen Modellen, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen das Kurzarmhemd auch nur eine Sekunde in Frage zu stellen.
verteidigt hier wohl eher der hr. hilpold sein aufgekrempeltes langarmhemd...
ich nehme an, für den strandurlaub empfiehlt er eine aufgekrempelte anzughose (kammgarn!) anstatt der bermuda?
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