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Madrid/Wien - Im Stadion San Mames zu Bilbao flog Jose Mourinho durch die Luft, tanzten seine Spieler auf dem Rasen. In Madrid kam es zu Freudenkundgebungen am Cibeles-Brunnen - der vorzeitig errungene 32. Meistertitel, durch ein 3:0 bei Athletic Bilbao fixiert, führte am Mittwochabend bei den Protagonisten und den Fans von Real Madrid zur Spontanheilung jener Wunden, die eine Woche davor das Aus im Halbfinale der Champions League schlug.
Die Genugtuung, nach drei demütigenden Saisonen in der Primera Division endlich wieder einmal den FC Barcelona ausgebremst zu haben, ist umso größer, als das Weiße Ballett schon jetzt eine rekordträchtige Spielzeit hingelegt hat. Die Ligabestmarke von 107 Treffern ist jetzt schon um acht Tore übertroffen, Real kann bis zum Abpfiff der Punktejagd 100 Zähler erspielen. "Das ist Wahnsinn. Wir haben Fußball in allerhöchster Qualität geboten und schon so viele Punkte geholt", sagte Mourinho, der seine tiefe persönliche Befriedigung nicht zu verbergen vermochte. Nach der Vorsaison, in der nur der Cupsieg gelang, galt der 49-Jährige erstmals in seiner Trainerkarriere fast schon als gescheitert. Barcas Überlegenheit und die Hymnen auf seinen Rivalen Josep Guardiola schmerzten besonders. Mourinhos Abschied nach dieser Saison galt bis vor wenigen Wochen als sehr wahrscheinlich.
Länderübergreifend
Davon ist nach seinem siebenten Meistertitel (2003 und 2004 FC Porto, 2005 und 2006 Chelsea, 2009 und 2010 Inter Mailand) keine Rede mehr. Mourinho, der sich für die nächste Saison die endgültige Wachablöse in Spanien und den Gewinn der Champions League vorgenommen hat, ist erst der dritte Trainer nach Ernst Happel und Giovanni Trapattoni, der in vier Ländern Meister werden konnte. Mit insgesamt 19 Titeln hat "The Special One" aus Setubal den "Maestro" aus Mailand (22) fast schon eingeholt, den "Wödmasta" aus Wien (18) sogar übertrumpft. Mitsamt den Titelgewinnen als Spieler bzw. als Sektionsleiter Rapids liegt Happel auf Augenhöhe mit Trapattoni (je 29 Titel), Mourinho war als Aktiver dagegen weit von Zählbarem entfernt.
Mit seinem ebenfalls am Mittwochabend fixierten neuen europäischen Torrekord wird sich Barcelonas Superstar Lionel Messi wohl auch nicht restlos über den Verlust der Meisterschaft und des Titels in der Champions League trösten. Nach den drei Treffern gegen Malaga liegt die Saisonausbeute des Argentiniers bei 68 Toren. Er hat also jetzt schon einmal mehr getroffen als Gerd Müller für den FC Bayern in der Saison 1972/73. Messi hat dazu noch - im Duell um die Torjägerkrone gegen Cristiano Ronaldo, das er mit 46:44 anführt - zwei Meisterschaftsspiele sowie das Finale der Copa del Rey gegen Bilbao (25. Mai) in der Hinterhand.
Den, nun ja, Makel, der seinem Rekord anhaftet, wird der 24-Jährige in diesen drei Partien aber kaum ausmerzen können. Müllers seinerzeitige Quote lag bei 1,367 Treffern pro Pflichtspiel (67 aus 49), jene von Messi bei bisher 1,192 (68 aus 57). Und besonders Spitzfindige rechnen vor, dass Müller inklusive der Länderspieltore ohnehin noch immer mit 73:70 vor Messi liegt. (sid/lü, DER STANDARD, 4.5.2012)
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http://www.mundodeportivo.com/20120504/... 28820.html
Er hat es sogar aufs Cover geschafft: http://imagenes.mundodeportivo.com//20120504... 4porbn.jpg
was dieses österreichische Seele Gefasel immer soll, versteh ich nicht ganz.
Alaba ist ein super Kicker in jungen Jahren, kein Talent mehr, noch kein Stammspieler, aber einer mit sehr guter Perspektive. er kann bei Bayern innert kürzester Zeit abstinken, genauso denkbar ist eine große Karriere und das würde zumindest einen Wechsel nach Eng oder Esp beinhalten, zu einem Topklub wohlgemerkt, Southampton and the like gelten nicht. solcher Art Spieler gibt es zuhauf, und es ist nicht nötig da eine Patriotenkiste daraus zumachen, zumal dann zu befürchten ist, dass man kein Spiel bei dem er auch nur ansatzweise beteiligt ist mehr im TV oder Print verfolgen kann weils dann heisst "wir sind Champions League" und degl. *würg*
Auch mich kotzt der oft übertriebene österreichische Patriotismus an.
Aber du gehst da auf den falschen los. "Balsam für die österreichische Fußballseele" find ich nicht übertrieben. Ich habs auch super gefunden endlich mal ein international wichtiges und beachtetes Spiel zu sehen wo ein Österreicher mitspielt, und noch dazu so. Ein ganz neues, und ich muss sagen, echt gutes Gefühl. :-)
bestreitet niemand, im Moment ist er aber kein Stammspieler auch wenn das Krone, ORF und Co. glauben machen wollen.
für mich persönlich, gehört aber ein Wechsel des Umfelds und der Liga, das hat nichts mit dem FCB zu tun du beleidigte Weisswurscht, zu einer großen Karriere! im Umkehrschluss heisst das nicht, dass ein Kahn oder ein Giggs keine große Karriere hatten, nur bezweifle ich ernsthaft ob der Bub in Sphären dieser beiden zB kommt...
nein ist er nicht.
er hatte Einsätze (wohlgemerkt nicht Spiele) auf allen möglichen Positionen diese Saison, weil Ersatz für verletztes Stammpersonal, seit Februar (nur zur Erinnerung, wir haben nun Anfang Mai, das bedeutet 3 (!!!) Monate) spielt er regelmäßig über 90 Minuten und seit März (rechne selber die Monate aus die seither vergangen sind) hat er eine fixe Position als LV, dort hat er 5 BuLi Spiele gemacht und 5 CL Spiele, wenn das bei dir ein Stammplatz ist, dann weiss ich auch nicht. reden wir weiter wenn er den Trend bis zumindest Mitte nächstes Saison hält, dann ist er FCB Stammspieler!
das wird ja immer absurder...
Sie informieren sich abseits der Spiele nicht viel über Fußball, oder?
Sämtliche wichtigen Köpfe beim FC Bayern sehen Alaba als Dauerlösung auf der LV-Position an und haben jetzt auch kein großes Interesse mehr dort einen neuen Spieler zu verpflichten.
Was macht einen Stammspieler denn aus, wenn nicht das?
Das er über Jahre hinweg spielt? Das ist bei einem 19-jährigen nunmal rein rechnerisch kaum möglich.
dann scheiters wohl an der Definition Stammspieler.
für mich ist das einer der seine Position auch praktisch erarbeitet und inne hat, dazu zählt ein gewisser, relevanter Zeitraum, den gibt es hier nicht. .
Theoretische Vertrauensbeweise sind schön und gut, im Fussball aber nichts wert. morgen Kreuzbandriss um Training und alle Worte sind obsolet.
nur um klarzustellen: ich sprech dem Jungen weder Können noch Talent ab, nur mag ich dieses kurzfristige Hochjubeln nicht, besonders wenn dann diese sinnlose Patriotensache mitschwingt.
gib ihm und allen Beteiligten Zeit und wir werden sehen.
hochgejubelte Talente mit Vorschusslorbeeren gibts gerade bei Bayern genug, fact! weiter als ebenjene Contentos und Brenos ist er jedoch allemal...
sollte sich die klamme Situation bewahrheiten und der Kader nicht adequat verbessert werden, geb ich dem Vilanova bis zum Spätherbst dann wird der auskurierte Pep zurückkommen oder Bielsa übernehmen.
und das ist weder respektlos noch abwertend gemeint, denn ich glaube mit der Kombi erster Job als Alleinverantwortlicher bei einem Klub wie Barsa plus der lückenhafte Kader (wie gesagt sollte hier nicht voll nachgebessert werden) tut man dem Typen keinen Gefallen.
ist aber nur meine vorsichtige Meinung ;)
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