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vergrößern 500x234Frankfurt/Wien - Die Lufthansa meldet für ihre österreichische Tochter AUA (Austrian Airlines) für das erste Quartal 2012 einen Rekordverlust. Die AUA fliegt demnach einen operativen Verlust von 67 Millionen Euro ein. Sogar die Schweizer Swiss machte im ersten Quartal heuer Verlust, allerdings nur sechs Millionen Euro. Bei der AUA lag das Defizit im ersten Vierteljahr höher als im gesamten vergangenen Jahr (rund 60 Millionen).
Steigende Treibstoffkosten
Auch die Mutter Lufthansa ist im ersten Quartal 2012 tief in die roten Zahlen gerutscht. Operativ verbuchte die größte deutsche Fluggesellschaft einen Verlust von 381 Millionen Euro, deutlich mehr als die 169 Mio. Euro Verlust im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sei um sechs Prozent auf 6,6 Milliarden Euro gestiegen. Das auf die Aktionäre entfallende Konzernergebnis, der Nettoverlust, betrug 397 Mio. Euro nach einem Minus von 507 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Zu schaffen machten der Lufthansa steigende Treibstoffkosten, das Verbot nächtlicher Flüge an ihrer Heimatbasis am Frankfurter Flughafen sowie die AUA-Verluste.
Einschneidender Stellenabbau
Der AUA-Mutterkonzern will nun mit einem einschneidenden Stellenabbau in der Verwaltung die Kosten senken. In den kommenden Jahren werden in den administrativen Bereichen 3.500 Vollzeitstellen weltweit wegfallen, teilte der Konzern mit.
Doppelfunktionen sollen zusammengelegt und Arbeiten, die keinen Mehrwert für den Kunden schaffen, gestrichen werden. Ziel sei es, bei dem Stellenabbau vorrangig sozialverträglich vorzugehen. Die Streichungen seien nötig, um die Zukunft der Lufthansa zu sichern. "Nur wenn wir jetzt die administrativen Funktionen neu strukturieren und auch einen Stellenabbau in Kauf nehmen, können wir langfristig Arbeitsplätze erhalten und neue Arbeitsplätze schaffen", sagte Konzernchef Christoph Franz. Die AUA ist nach Angaben ihres Vorstandes Peter Malanik von den Stellenstreichungen nicht betroffen.
Gewinn für das Gesamtjahr erwartet
Im Gesamtjahr strebt die Lufthansa einen operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionenbereich an. Etwaige Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Konzern-Sanierungsprogramm "Score" seien in dieser Ergebnisprognose nicht enthalten und könnten sich belastend auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres auswirken, hieß es. Die Lufthansa-Aktie rutschte am Mittwochabend nachbörslich um 1,1 Prozent ins Minus auf 9,73 Euro. (APA, 3.5.2012)
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wird zur Standard-Floskel in den Wirtschaftsnachrichten.
Betriebswirtschaftlich mag das Sinn machen.
Volkswirtschaftlich führt (Massen-)Arbeitslosigkeit zu Unruhen, Bürgerkrieg und Krieg - da braucht man sich nichts vormachen.
Unser derzeitiges System ist am Zusammenbrechen.
"Vermögen - Einkommen - Arbeit" umzuverteilen, wäre noch am schmerzlosesten.
Aber man "glaubt" lieber an die "Selbstheilungskräfte des Marktes".
Na dann warten wir ab ...
Wer besseres Fuelhedging als die Konkurrenz betreibt, überlebt diese auch. Wer sich auf den Treibstoff ausredet, verschleiert Managementfehler, denn gegen hohen Sprit kann man sich absichern oder eben auch nicht - und das entscheidet das Management. Bei der AUA dacht man sich nach 9/11 auch "brauch ma net" und plötzlich war man über blutrote Zahlen überrascht.
Fragen's doch mal den Erfinder, ist zufällig eh die DLH, wie viel sie in der Vergangenheit alleine dadurch abschreiben musste.
Vernünftig ist was die Delta Airline macht. Sie kauft eine Raffinerie.
gerade ist es der austrocontrol gelungen, diese routen im sinne der wirtschaftlichen interessen der aua zu 'optimieren' und jetzt sollen sie schon wieder aufhören?
wir werden uns an derartiges gewöhnen müssen. gehts der wirtschaft gut, gehts uns auch gut, merken sie das nicht?
man könnt das wohnungsgebiet umfliegen
LO R 15
information:
http://www.14gegenflieger.at/
und vielen geht es besser. optimiereung wegen ein paar flugkilometer?
gewöhnen sie sich wenns wollen.wir nicht.
die sich damals noch österreichische Fluglinie mit Unterstützung von Häupl und Co. geschaffen hat und die völlig unnötig über dicht besiedeltes Gebiet gehen. Alleine für die Schlaganfälle durch die Flugroute Liesing 4 Mio Euro pro Jahr, dazu kommen andere Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Depression durch den Fluglärm.
Es ist an der Zeit, dass sich die Unternehmensführung an die eigen Nase fasst. Mit schwammigen Brötchen und engen Sitzreihen kann man keine Economy Gäste begeistern. Sitze sind lange Zeit ein Problem gewesen und sind es immer noch. Bei der Lufthansa erwartet man keine durchgesessenen Sitze und doch gab es sie. Das darf einer Vorzeigeairline nicht passieren. In der Businessclass hat man lange Zeit den Wandel in eine neue Zeit ignoriert und dann verpasst.
Quelle: http://www.start-trading.de/blog/2012... lufthansa/
Irgendwann kommt die Marktbereinigung.
Aktuell sind zu viele Flugzeuge und Fluglinien unterwegs.
Das alte Rezept, wachsen und fusionieren, wird sich nicht fortsetzen lassen.
Die noch wachsenden Märkte in Asien werden die westlichen Fluglinien noch weiter in Bedrängniss bringen.
Hier wären realistische Manager und Aktionäre gefragt um langfristige Weichenstellungen anzugehen.
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