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Wien - Die Gegner des sogenannten Totengedenkens der Burschenschafter am 8. Mai, dem Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands, bringen sich schon in Stellung. Mit an Bord ist dieses Mal auch die Gemeinde Wien. Geplant ist eine Kundgebung am Heldenplatz (Beginn: 17 Uhr) - damit es, wie Willi Mernyi vom Mauthausen-Komitee sagte, "kein Tag der Ewiggestrigen wird, welche die Niederlage bedauern".
Gefordert wird von dem Veranstalternetzwerk, dem NGOs, die Hochschülerschaft, die SPÖ, die Grünen und die Israelitische Kultusgemeinde angehören, eine völlige "Umgestaltung des 8.-Mai-Gedenkens". "Wir wollen kein Wehrmachtsgedenken mehr", erklärte Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Kultusgemeinde. Es gehe aber nicht darum, der "Kollektivschuld das Wort zu reden", das Gedenken an die toten Wehrmachtssoldaten solle jedoch eine private Angelegenheit sein.
Für Historikerin Heidemarie Uhl reicht die Gegenfeier alleine nicht. Es müsse prinzipiell "an diesem Ort etwas geschehen". So stamme die Skulptur des unbekannten Soldaten in der Krypta am Burgtor von Wilhelm Frass, der 1938 geprahlt hatte, eine Kapsel mit NS-Parolen darin versteckt zu haben. Ob das so ist, könne nicht gesagt werden, denn, erklärte Uhl: "Das wurde bisher nicht überprüft." (pm, DER STANDARD, 3.5.2012)
Link: Homepage der Gegner
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Das nennt man hierzulande "Tradition".
Von diesen schlechten "Traditionen" haben wir hierzulande noch zu viele. Auch das Verdrängen ist eine nachhaltig anhaltende üble "Tradition".
Kunst und Kultur halten kräftig dagegen. Österreichische Künstler sind berühmt für ihre Finger in den offenen Wunden. Gut so!
Schlimmer als diese unseligen "Traditionen" ist allerdings. dass Menschen mit so einem geistigen "Horizont" wichtigste Staatsposten in sensiblen Bereichen wie Innenministerium, Gerichten und Staatsanwaltschaften, Polizei und Heer besetzen konnten, offensichtlich toleriert von Staatsschutz und Heeresnachrichtendienst.
Sitzen "Gezeichnete" schon in solchen Positionen?
Das wäre ein echter Skandal! Als gelernter Österreicher rechne ich damit.
Genau so ist es.
In Deutschland - wie Ö ja vom NS-Terror DIREKT betroffen - wurde bereits sehr früh mit der Aufarbeitung und Aufklärung der Geschehnisse begonnen.
Das Ergebnis heute: FPÖ ca. 25% - NPD ca. 1%
Leider.
Nicht nur zuschauen, wenn (rechtsextreme) Burschenschafter Tätern gedenken! Burschi-Aufmarsch verhindern!
8. Mai, 17.00, Uni Wien (Schottentor)
http://www.offensivegegenrechts.net/?p=767
Es spricht nichts dagegen aller Kriegstoten zu gedenken.
Aber natürlich hat man zu den Toten des eigenen Volkes den größten Bezug.
Auch Franzosen trauern in erster Linie um Franzosen und nicht um die britischen Soldaten die beim Kampf für die Befreiung Frankreichs gestorben sind.
Allerdings gibt es heute Ideologen die gerne das Gedenken an jene die in der Uniform der Wehrmacht gefallen sind ganz abschaffen möchten.
Zu diesem Zweck erfinden sie extra Absurditäten wie die Vorstellung der Toten des eigenen Volkes auch zu gedenken sei gleichzusetzen mit einem betrauern der Niederlage.
Das ist nur absurd.
Wie wärs mit dem 20. April? 1. September? Möglichkeiten gäbe es genug.
Ausgerechnet am 8. Mai Trauerfeiern zu veranstalten, anstatt das Ende zu feiern, lässt durchaus auf eine gewisse Geisteshaltung schliessen.
Aber das ist Ihnen vermutlich ohnehin klar...
Welches anti-national? Man darf hier 70 Jahre nach dem WK2 des gröFAZ + seiner mörderischen Polit-Truppe sehr wohl noch am Nationalismus des DR3 Kritik üben.
Betrauert sollte werden,
dass das DR3 einen Vernichtungskrieg in Europa begann. Oder auch, dass es die Polit-Maschinerie hatte, Menschen in den Krieg zu hetzen, die mit Eroberung von Ostgebieten + Erweiterung der "Volkstumsgrenze" vorher nix am Hut hatten.
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