Aufgaben und Jobinhalte machen glücklich

2. Mai 2012, 16:12
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Kollegen sind der wichtigste Glücksfaktor für das Arbeitsumfeld - Für zehn Prozent der Befragten hat Arbeit keinen Einfluss auf das Glücklichsein

München - Welche Faktoren sind am wichtigsten für das Glücklichsein im Job? Dieser Frage ging die Jobbörse stellenanzeigen.de nach. Die Ergebnisse, die auf den Angaben von knapp 1.400 Usern basieren, wurden am Mittwoch via Aussendung mitgeteilt.

Welche Faktoren tragen grundsätzlich am meisten zum Glücklichsein im Job bei? Bei dieser Frage erhielt "Aufgaben und Arbeitsinhalte" mit 4,1 Punkten die höchste durchschnittliche Bewertung. Bewertet wurden insgesamt acht Faktoren anhand einer Skala von 1 (gar nicht) bis 5 (stark). Ebenfalls sehr wichtig für das Glück sind mit 4,0 Punkten die Kollegen, leicht nachrangig wurden mit der Durchschnittsnote 3,9 die Faktoren "Chef" und "Lob und Anerkennung" bewertet. "Messbarer Erfolg" sowie "Entwicklungsmöglichkeiten" erhielten jeweils 3,8 Punkte. Dem Faktor "Gehalt" gaben die Nutzer im Durchschnitt 3,6, dem "Unternehmen" (Kultur, Branche, Größe etc.) 3,4 Punkte.

Kollegenumfeld macht glücklich

Faktoren, die für das Glück am Arbeitsplatz grundsätzlich wichtig sind, stellen für viele der Befragten aktuell auch tatsächlich "Glücksfaktoren" dar. Das Kollegenumfeld macht die meisten Teilnehmer glücklich und erreicht mit 74 Prozent den mit Abstand höchsten Wert bei den Nennungen als Glücksfaktor. "Aufgaben und Arbeitsinhalte" wurde von 62 Prozent als aktueller Glücksfaktor genannt. "Chef" und "Gehalt" nannten demgegenüber nur jeweils 52 Prozent als Glücks- und 48 Prozent als Unglücksfaktoren. Unzufrieden zeigten sich besonders viele Teilnehmer mit den Entwicklungsmöglichkeiten, die von 62 Prozent als "Unglücksfaktor" genannt wurden.

Arbeit ein wichtiger Glücklichmacher

Für 87 Prozent der Umfrageteilnehmer ist die Arbeit für das eigene Glück genauso wichtig wie andere Faktoren (Familie, Freunde, Hobbys). Nur sehr wenige sehen im Job den wichtigsten Schlüssel zum Glück (3 Prozent). Zehn Prozent der Befragten definieren Arbeit als etwas, das auf das Glücklichsein gar keinen Einfluss hat. 37 Prozent der Teilnehmer gaben zwar an, nach Feierabend "in der Regel nicht" oder "nie" abschalten zu können. Unglücklich darüber, dass der Jobfilm auch nach Feierabend weiterläuft, sind aber nur 25 Prozent. (red, derStandard.at, 2.5.2012)

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