"Piraten sind eine feige Bande"

Interview | Andrea Schurian
2. Mai 2012, 17:00
  • Verkappter Schauspieler: Der Dichter Peter Turrini spielt und hüpft sich 
seine Figuren vor.
    foto: apa/gert eggenberger

    Verkappter Schauspieler: Der Dichter Peter Turrini spielt und hüpft sich seine Figuren vor.

Am Donnerstag hat am Theater in der Josefstadt "Endlich Schluss" Premiere. Der Dichter und Dramatiker Peter Turrini über Sprachstümper, bepickelte Mittelschichtspiraten und Probenstress

STANDARD: "Endlich Schluss" handelt vom Schreiben, ein Journalist hält einen verzweifelten Monolog über sich und seine Rückgratlosigkeit. Sie scheinen keine hohe Meinung von Journalisten zu haben?

Peter Turrini: Das stimmt nicht, ich bin voller Mitgefühl ihnen gegenüber. Es geht ihnen ja noch schlechter als mir. Auch sie müssen die Welt kommentieren, und zwar täglich. Ich habe ja ein bisschen mehr Zeit. Aber jeden Tag eine neue Meinung, da muss man verrückt werden! Diese Geschwindigkeit zerreißt die menschliche Seele.

STANDARD: Tauchen, wenn Sie ein Stück beenden, schon die Figuren für das nächste auf?

Turrini: Ja. Einerseits sehne ich mich danach, endlich das Wort "Ende" unter ein Stück zu schreiben, andererseits fürchte ich nichts mehr als das. Also fange ich im Kopf gleich mit dem nächsten Stück an. Wenn ich keine Wortbrücken mehr habe, über die ich laufen könnte, könnte ich ja in den Abgrund fallen. Außerdem ist das Neuanfangen schön, in der Kunst, in der Liebe, in allem. Obwohl ich seit fünfzig Jahren schreibe, seit zwanzig Jahren mit einem geliebten Menschen lebe, kommt mir alles immer wieder neu vor.

STANDARD: Wie war die für Sie neue Erfahrung, mit Ihrer Partnerin Silke Hassler gemeinsam das Stück "Jedem das Seine" zu schreiben: beziehungsfördernd oder -gefährdend?

Turrini: (lacht) Es verlängert den Schreibprozess, aber auch die Beziehung - wenn man's durchsteht. Wirklich beziehungsfördernd sind nicht die Gemeinsamkeiten, sondern die Distanzen. Deshalb lebe ich in Kleinriedenthal, Silke in Retz, wir sehen uns nur ein-, zweimal in der Woche. Ich verliere bei zu viel Nähe mit einem Menschen den schönen Blick auf ihn. Auf einmal sehe ich nur Nebensächlichkeiten. Ich bin aber am Kunststreit interessiert, nicht am Alltagsstreit.

STANDARD: Apropos Streit: Hat sich im Laufe Ihres Lebens Ihr Umgang mit der Öffentlichkeit geändert?

Turrini: Ja, sehr. Ich vermeide Öffentlichkeit, soweit ich es irgendwie kann. Das hat bei mir schon fast paranoide Züge. Ich werde einfach zu oft eingeladen und zu viel gefragt. Dauernd soll ich für irgendeinen Artikel oder für irgendeine Sendung meine Meinung abgeben, etwas sagen, ein Wortschäuferl beitragen. Das kommt mir vor, als müsste ich täglich ein Stück von meiner Zunge abschneiden, bis ich eines Tages stumm bin.

Die Gesellschaft, die mediale und die bürgerliche, lässt ihre Dichter hochleben und will sie gleichzeitig vernichten. Sie werden von Buffet zu Buffet geschleppt, von Symposium zu Symposium getrieben, von Diskussionsrunde zu Diskussionsrunde gehetzt, zu immer mehr Wortspenden genötigt, bis sie nichts mehr zu sagen haben. Was ich zu sagen habe, sagen meine Figuren. Mehr muss ich nicht sagen.

STANDARD: Wie hat diese Entschleunigung Ihr dichterisches Schreiben verändert?

Turrini: Ich habe mehr Zeit zum Schreiben, aber das Schreiben wird deshalb nicht leichter, eher schwieriger. Je länger ich das Handwerk der Wortschnitzerei betreibe, desto unzufriedener werde ich mit dem Ergebnis. Ich werfe ja jeden Tag neunzig Prozent von dem weg, was ich am Vortag geschrieben habe.

"Endlich Schluss" ist vor zehn Jahren geschrieben worden, es gab also ein fertiges Stück, als Herbert Föttinger und ich darüber zu reden begannen. Wir dachten, es werde reichen, ein paar Sätze zu ändern, um das Stück zu aktualisieren. Jetzt diskutieren wir schon seit Monaten, und es gibt vierzehn Fassungen.

STANDARD: Die Uraufführung hat Claus Peymann 1997 mit Gert Voss inszeniert. Eine schwierige Vorlage für Alexander Pschill?

Turrini: Natürlich wurde von Gert Voss ein großartiger Aufschlag getätigt. Aber jetzt gibt es eine entscheidende Zäsur: Pschill ist jünger und wirkt noch jünger, als er ist. Obwohl ich das Stück selbst geschrieben habe und natürlich weiß, wie es ausgehen wird, denkt man, wie jammerschade es doch wäre, wenn der hübsche Kerl draufgeht.

STANDARD: Wie geht es Ihnen während der Proben?

Turrini: Bei Uraufführungen bin ich wie ein Kindsvater vor dem Kreißsaal, ich gehe nervös auf und ab. Am liebsten würde ich ständig meinen Senf abgeben. Sie müssen das verstehen: Ich sitze in meinem Arbeitszimmer in Kleinriedenthal, spiele und hüpfe mir meine Figuren vor und habe eine fixe Vorstellung davon, wie sie auf der Bühne zu agieren hätten. Dann schaue ich mir eine Probe an, merke, dass sie alles anders machen, als ich es mir in meiner dörflichen Abgeschiedenheit ausgedacht und vorgespielt habe und fühle mich in meinem Narzissmus tief gekränkt.

Ich bitte mir dann eine halbe Stunde Verzweiflung aus, gehe in die Kantine, werde auf die Probe zurückgeholt und merke langsam, dass mich die Schauspieler möglicherweise nicht betrogen, sondern beschenkt haben. Das Theater ist ja eine gemeinsame Kunst, alle am Theater sind größenwahnsinnige Autisten, und das ist gut so. Jeder trägt seinen Teil bei, ich bin der Textlieferant. Der einzige Punkt, an dem ich wirklich durchdrehe, ist, wenn die anderen zu dichten anfangen.

STANDARD: Aber wie wollen bzw. können Sie das verhindern? Stichwort Urheberrechtsdebatte.

Turrini: Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. Der Regisseur macht die Regie, der Bühnenbildner das Bühnenbild, und der Kantineur macht die Wurstsemmeln. Warum muss man sich immer an der Sprache der Autoren vergreifen? Es gibt ein Urheberrecht, das vor mehr als hundert Jahren mühsam erkämpft werden musste.

Ich weiß schon, dass ich neben dem Zeitgeist liege: Man nimmt von anderen, was man will, man saugt aus dem Internet, was einem beliebt, zerschnetzelt und vermischt es so lange, bis es der eigenen geistigen Augenhöhe entspricht, und fühlt sich frei und kreativ. Aber es ist die Freiheit des Diebstahls.

Da kommen diese bepickelten Mittelschichtspiraten daher, die im Internet aufgewachsen sind, und wollen alles downloaden, was nicht ihnen gehört. Das ist keine neue Partei, das ist eine feige Bande. Und das gilt auch für alle, die hinter dem Rücken der Autoren mit deren Texten machen, was sie wollen. Ich diskutiere ja gerne mit einem Regisseur, ich lasse mich auch manchmal zu einer neuen Formulierung überreden, aber ich lasse mich nicht stillschweigend enteignen.

STANDARD: Ist das bei Klassikern nicht schon lange üblich?

Turrini: Völlig richtig. Das Urheberrecht ist abgelaufen, und jeder kann mit alten Texten machen, was er will, und sei's der größte Blödsinn. Die Frage ist nicht, ob man Klassiker umdichten darf, sondern ob man es kann! Immer mehr Sprachstümper setzen sich auf die Schultern von Klassikern, spucken ein paar Alltagsfloskeln heraus, meist mit bundesdeutschem Akzent, und setzen ihre Namen neben oder vor den des Originalautors. Aber ein Liliputaner bleibt ein Liliputaner, auch wenn er sich auf die Schultern eines Riesen setzt.

STANDARD: Ein Anti-Regietheater-Plädoyer?

Turrini: Aber nein! Ein klassisches Werk muss man in die Gegenwart holen. Und ein guter Regisseur wird mit einem Gegenwartsautor über Sätze und Striche streiten. Ohne Arbeit und Fantasie der Regisseure gäbe es mein Werk nicht auf der Bühne. Aber ich wiederhole mein zorniges Argument: Wenn ungefragt umgedichtet und der Text nur mehr als knetbares Material betrachtet wird, dann findet eine Entmachtung der Autoren statt. Und darauf scheiße ich. (Andrea Schurian, DER STANDARD, 3.5.2012)

Peter Turrini (67), in Kärnten geboren, zählt mit seinen gesellschaftskritischen Stücken zu den wichtigsten deutschsprachigen Dramatikern. Seit seinem furiosen Erstling "Rozznjogd" 1971 schrieb er an die 50 Stücke. Turrini lebt im Weinviertel.

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Michel Reimon: Copyright Debatte Turrini und Mickey Mouse

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Posting 1 bis 25 von 926
Piraten sind eine feige Bande...

... und Theater ist obsolet!

Turrini muss sich für seine Stürmer-Formulierungen entschuldigen

Turrini hat – im Verbund mit großartigen Künstlern – für mich unvergessliche Theatermomente geschaffen. Seine Stärke ist sein großes Herz. Man kann es in seiner Dichtung pochen hören als Mitgefühl, Trauer, Scham und hingebungsvolle Liebe. Leider trägt Turrini zu oft das Herz auf der Zunge, sein Hang zu Pathos und Pose beim öffentlichen Reden blamiert den zarten Künstler.

Der ihm darin nicht unähnliche Peymann ließ sich damals als Burgchef von André Müller, als Interviewer ein Einfühlungsgenie, verführen, martialischen Blödsinn abzusondern, der seinen Ruf schwer beschädigt hat. Turrini tut dies hier, ohne verleitet zu werden.

Wenn er einen Arsch in der Hose hat, dann entschuldigt er sich öffentlich für seine sprachliche Entgleisung.

"Piraten Partei", Geschützter Name ?

Weiß irgendwer näheres dazu, ob der Name der deutschen Piratenpartei geschützt ist ?

Die Diskussion über "Geistiges Eigentum" ist eine höchst komplexe und sollte sich nicht darauf beschränken, wer mit belanglosen mp3s oder Blockbustern wie viel Kohle verdient.

Sie betrifft alle Bereiche des menschlichen Zusammenseins, von Philosophie, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und sollte auf einer breiten Basis diskutiert werden.

"Man nimmt von anderen [...] und fühlt sich frei und kreativ. Aber es ist die Freiheit des Diebstahls."
Hier liegt Turrini falsch.
In der Kunst hat noch nie irgend jemand etwas erfunden. Alle Künstler stehen seit Jahrtausenden in einer Tradition, in der jeder von jedem abkupfert.

In der Wirtschaft führen Patente in Verbindung mit einem kapitalistischen Markt, der unweigerlich zu Monopolen führt, zu riesigen Problemen und richten immense Schäden an.

In der Wissenschaft ist es üblich, dass Forschungsergebnisse jedem zugänglich sind.

Würden einzelne Forscher darauf beharren, ihre Ergebnisse nur für teures Geld weitergeben, wäre das das Ende jeder Wissenschaft.

Besonders perfide ist das Ganze wenn z.B. die Pharmaindustrie sich erst mit "freiem Wissen" versorgt, das dann für ihre Zwecke gebraucht, und verhindert, dass andere "ihre" Produkte billig nachbauen und somit für den Tod für Millionen Menschen verantwortlich ist.

Ähnlich ist es in der Agrarindustrie. Monsanto verdient auf diese Weise Milliarden und vernichtet weltweit die Lebensgrundlage von Millionen Bauern.

Es gibt Wissen das zum Wohle der Menschheit frei zugänglich gemacht werden muss und nicht wenige sehr reich macht und andere in den Tod treibt.

Nach der Durchsicht dieser Postings

finde ich es bedauerlich, dass es bis dato keine halbwegs seriöse Information über die "Urheberrechts-Kultur" der Piratophilen gegeben hat.
Im Telegrammstil: Quellcode ist frei für alle, jeder darf Änderungen vornehmen, muss diese aber ebenfalls frei zugänglich machen.
Nach diesen simplen und in verbindlichen Lizenzabkommen gefassten Regeln sind einige der besten und dominantesten Softwareprodukte entstanden, jedoch ohne die "Weltherrschaft" von Konzernen - man denke beispielsweise an Linux.
Dahinter steckt ein ganz anderer Denkansatz, der Kooperation anstelle von (Verdrängungs)wettbewerb stellt, und nicht "zügellose Piraterie".

nach dem durchackern dieser postingliste hat sich

meine einschätzung wieder ein gutes stück gefestigt. die piraten und ihre sympathisanten sind größtenteils ein ziemlich satter arroganter verwöhnter realitätsferner haufen, der das internet missbraucht, um grundregeln des zusammenlebens (hier geld, da ware) auszuhebeln. und sie bedienen sich der gleichen sprache wie alle machtapparate: wer nicht mit uns heult, wird angepatzt. einer der größten geister österreicher wird übelst beschimpft, weil er nachdenkt und nicht mitheult. wenn das eine bewegung der zukunft ist, wünsche ich mir eine schwarze alleinregierung. ich habe fertig.

Ich kopier mir demnächstmal Ihren Kühlschrankinhalt - mal schauen wie weit Sie mit den klassischen Eigentumsbegriffen kommen werden wenn die Polizei sieht, dass Ihnen ihr Essen nicht fehlt.

"wer nicht mit uns heult, wird angepatzt."

wer im glashaus sitzt...

realitätsfremdheit wird einem ja immer nur von konservativen vorgeworfen. weil "des war scho immer so und des wird immer so bleiben" klingt halt "realistischer" als visionäre einschätzungen der zukunft.

interessant was sie als grundlage des zusammenlebens

definieren (hier geld, da ware), übrigens wird diese, ihre grundregel von der "wirtschaft" mit hilfe der "kreativen" gerade kräftigst aufgeweicht (bin ja nicht blöd, hab ja nix zu veschenken etc.) und jetzt wundern sich die "wirtschaft" und die "kreativen", dass kaum jemand mehr bereit ist einen "fairen preis" zu bezahlen?

applaus!!!

Agitprop, in die Breite gegangen?

Seit der "Arbeitersaga" ist das Verhältnis zu den Genossen vielleicht etwas frostig, aber der allerschwärzeste Bauernbundsproß verzeiht die "Alpensaga", wenn man sich dafür von ihm zum Hofnarren halten läßt.

"Der pensionierte Salonsozialist" spöttelte einst Thomas Bernhard über den Abgott, und über dessen Anbeter verlor er später in "Heldenplatz" einige Marginalien...

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

oaje, ich fürcht, ich muss ein paar turrini-texte hochladen. allerdings nicht, ohne sie vorher ein bissl bearbeitet zu haben.

Oh ehrenwerter Dichterfürst ...

... so lasset mich wissen, was an den Piraten feige sei.

Credo der Piraten

Das neue Credo der Piraten: Wissen ist frei!
Ihr Wissen ist mein Wissen. Die Piraten machen damit, was sie wollen, auf Kosten anderer - das ist feige!

auf kosten von wem ? werfen sie eigentlich dem turrini auch vor, dass er bei anderen autoren geklaut hat ? oder ist diese form des copypastens, bearbeitens und ins österreichische übersetzen von anderen autoren opportun ?

Übertragungen fremdsprachiger Werke ins Österreichische

Ja, es ist opportun, denn er braucht dafür eine Genehmigung vom Verlag, der über die Rechte verfügt (und sein Verlag zahlt auch Lizenzgebühren dafür).
Die Piraten wollen - im Gegenzug - dass das alles gratis ist.

wo hat der turrini dem beaumarchais, goldoni oder willard manus (rozznjogd !) irgendwas bezahlt ?

sie hätten wohl auch die "Raubkopierer" die samisdat

literatur in den ehem. ostblock geschmuggelt haben wegen urheberrechtsverletzungen verklagt...

Herr Turrini scheint Sachen durcheinanderzubringen. Falls Regisseure seinen Text ändern ist es weit kein Diebstahl, sondern Verstümmlung, also Vandalismus und keine Enteignung, daher die Parallele zu den Piraten ist schwach. Downloaden ist weder Diebstahl noch Verstümmlung, es ist Verbreitung. Es könnte so wohl im Interesse des Autors liegen verbreitet zu sein. Die Annahme, dass jeder Download ein verhinderter Kauf ist, ziemlich dämlich. Dass Verbreitung eher zum Kaufen führt ist viel wahrscheinlicher.
Da Urheberrechtliches Problemen zu sehen ist nichz sehr fantasievoll: "dann findet eine Entmachtung der Autoren statt" oder "Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. "

"(Gratis) Dowloaden ist ... Verbreitung"

Nun, wenn ein Dieb nachts in ihr Haus eindringt und ihre Wertsachen stiehlt, sie dann über einen Hehler "verbreitet" und wieder zu Geld macht, wie geht es Ihnen dann?
Ich weiß, kein Problem, zahlt Ihre Versicherung ...

PS/ Turrini hat bewusst übertrieben, doch in der Sache hat ervöllig recht - in allen Punkten!

wie oft soll denn der bescheuerte diebstahlsvergleich noch gebracht werden. googlen sie nach dem stichwort "karotten" auf dieser seite und sie werden erleuchtet.

Immer das selbe Null-Argument. Dann nennen Sie's halt Betrug,

wenn das Ihrem Verhalten mehr entspricht.

ich nenne es eh "raubmordkopie", zufrieden?

Posting 1 bis 25 von 926

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