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Die amerikanische Plattform Kickstarter, die 2008 gegründet wurde, erfreut sich nicht nur zunehmender Beliebtheit, sondern kann auch schon einige bekannte Referenzprojekte vorweisen. Die Plattform beruht auf der Idee, Start-Ups und einzelnen Kreativen Raum zu geben Projekte vorzustellen, um diese dann von der Masse finanzieren zu lassen. Wer besonders kreativ und innovativ ist, wird von den Usern mit Geld belohnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen hat Kickstarter keinerlei Verwertungsrechte der Ideen. Diese liegen ganz beim Erfinder der Idee.
Support your locals
Wer besonderen Wert darauf legt das Geld im eigenen Land zu lassen, kann auch auf Landes- und Städteebene filtern. Die vorgestellten Projekte können dann mittels Einzahlung mit Kreditkarte unterstützt werden. Das Mini-Paket fängt bei einem Dollar an. Dabei findet man dort nicht nur Ideen aus den Bereichen Technologie und Games, sondern auch Design-, Photographie-, Essens- und Theaterprojekte.
Ein Millionen-Dollar-Geschäft
Die erste Idee, die eine Million Dollar sammeln konnte, war ein für das iPhone designtes Dock von Casey Hopkins. Nur einige Stunden später bekam auch das Spiel Double Fine Adventure eine Million Dollar. Am Schluss konnte das Spiel 3.45 Millionen Dollar für ihre Idee verzeichnen. Da Kickstarter von allen Fundings 5 Prozent behält, ist das Businessmodell leicht erklärt: Kickstarter versteht sich als Vermittler zwischen Ideenfindern und jenen, die Ideen unterstützen wollen. 3-5 Prozent davon kassiert amazon, welches die Zahlungsoptionen auf der Seite zur Verfügung stellt.
Beispiel „Pebble Watch"
Ein aktuelles Projektbeispiel ist die Pebble Watch. Diese Armbanduhr wird für iOS und Android entwickelt und soll sich via Bluetooth mit den Smartphones verbinden, um Vibrationsalarme abzugeben, wenn Anrufe, Emails oder Nachrichten eingehen. Die Idee fanden auch über 53.000 User so gut, dass sie zusammen über sieben Millionen Dollar Funding beigesteuert haben. Die ersten Entwickler für die Pebble Watch haben sich auch schon gefunden: Die Fitness-App RunKeeper will in naher Zukunft eine Andwendung für die Armbanduhr entwickeln.
Amanda Palmer
Auch die Musikerin Amanda Palmer versucht ihr Glück bei Kickstarter. Sie will mit 100.000 Dollar ihr neues Album, ein Buch und die Tour finanzieren. Bisher haben sich über 6.400 spendable User gefunden, die über 350.000 Dollar bei Kickstarter gelassen haben.
Kritik
Viele Beobachter kritisieren Kickstarter für ihre lasche Kontrolle. So ist nicht garantiert, dass die Projekte, für die man Geld ausgegeben hat, jemals tatsächlich realisiert werden. Diesbezüglich appeliert Kickstarter an die eigene Urteilsfähigkeit der User und warnt die Ideenschöpfer vor Zivilrechtsklagen. (iw, derStandard.at, 07.05.2012)
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Ein Smartphone ist immer noch (auch) ein Telefon, das man meist in der Tasche trägt. Dort spürt man/frau entweder das Ding ohnehin, wenn es rockt, oder - in den unergründlichen Tiefen der Handtasche - zirpt, quietscht oder sonstwas tut.
Allerdings ... die "Multiphoner" unter uns, die immer genau das falsche Telefon mitnehmen und jenes lärmende, hüpfende da auf dem Schreibtisch zurücklassen, werden mangels Reichweite bis zur Kantine auch mit der Armbanduhr nicht jeden Anruf mitkriegen - außer die vibriert schon warnend wenn der Empfangsbereich verlassen wird.
Auch für übergroße "Kommunikationsziegel"/Tablets mag die Uhr praktisch sein.
passiert mir jedoch trotzdem nicht selten, dass ich mein handy - obwohl in hosentasche - überhöre oder vergesse von vibra auf normal zurückzustellen.
außerdem ist es in allgemein lauter umgebung - beispielsweise wenn man unterwegs ist um zu feiern oder sonstwas - schwer für frauen mitzukriegen, wenns in der handtasche bimmelt könnte ich mir vorstellen. also prinzipiell ist die idee schon nicht so verkehrt!
ich habe viele ideen, die ich gern umgesetzt sehen wuerde. sachen, die man gerne selbst verwenden wuerde. dinge, die die welt ein kleines stueck besser machen wuerden.
auch open souce software geht eine aehnliche einstellung voraus. nur wuerd man bei dem ïdeenportal" sein konzept nicht selber realisieren.
aber user koe koennte dafuer voten und man bekaeme gleichzeite eine idee wieviel bedarf fuer das produkt da ist.
eine art vielflieger-programm fuer taxis. eine monatliche pauschale fuer billigere (oder freie) fahrten. sammeln von meilen. spezielle angebote fuer frauen, studenten, paerchen am valentinstag, etc etc
ideale stadt zum start: san francisco. hier ist es im gegensatz zu nyc manchmal ziemlich schwer ein taxi zu bekommen.
Das sind aber eher Markteting Ideen, bei näherem hinsehen sind sie zu bürokratisch und nicht durchführbar.
Z.B. sind in Wien viele Taxifahrer selbstständig unterwegs. Daher würde eine gemeinsame Abrechnung und Bonusmeilenprogramm viele Mehrkosten und Mehrarbeit bedeuten.
_nicht_ durchfuehrbar gibts nicht. hoechtens etwas schwieriger.
die taxi-app funktioniert ja auch. koennte man genauso aufziehen. sowohl taxifahrer, als auch fahrgaeste koennen sich im web/ueber die app anmelden.
die bezahlung kann ueber den dienst laufen. funktioniert ja auch mit uber (eine art taxi/fahrerservice in den USA).
also ist es wohl ganz gut durchfuehrbar.
Finde diese Plattform eine super Idee, aber wie sieht es mit dem Copyright und ähnlichem aus?
Es werden hier ja sehr innovative und kreative Ideen einem Publikum von Millionen an Leuten präsentiert. Die Vorstellungen rufen ja oft ein "warum gibt es sowas nicht schon längst?" hervor und versorgen so vielleicht einen Firmenbesitzer/Inhaber einer Produktionsmaschine/etc. mit einem neuen Produkt, während der Erfinder selbst erst das Geld sammelt.
Da ist das Risiko viel größer, wenn man bei der Wirtschaftskammer mit einer Idee vorstellig wird.
Einem Bekannten ist es so gegangen. Die Idee hat nicht überzeugt (wahrscheinlich war er zu jung und unerfahren), komischerweise wurde sie dann aber trotzdem von einer anderen Firma - powered by WK - erfolgreich umgesetzt.
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