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Wien - Kathrin Zettel wies Spekulationen über ein angeblich drohendes Karriereende in einem ORF-Interview entschieden zurück. "Es stimmt, ich habe einen Knorpelschaden im linken Knie, aber das ist nichts Neues", so Zettel. Vom Karriereende könne keine Rede sein. "Das ist sehr weit hergeholt und absolut übertrieben worden, für mich ist das Ziel Schladming 2013", sagte die Niederösterreicherin.
Erst kommende Woche wird eine Entscheidung fallen können, ob sie tatsächlich am linken Knie operiert werden muss. Die Niederösterreicherin klagt seit dem Weltcup-Finale im vergangenen März wieder über Probleme in diesem Bereich. Die Slalom-Vizeweltmeisterin wird sich deshalb Anfang nächster Woche vom Salzburger Orthopäden und ÖSV-Arzt Dr. Helmuth Eggl daraufhin untersuchen lassen.
Technik-Spezialistin Zettel hat seit dem Sturz in der Tarvis-Kombiabfahrt Probleme und deshalb im vorvergangenen Winter Teile des Weltcups auslassen müssen. Die Siegerin von sieben Weltcup-Riesentorläufen erzielte trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit aber auch immer wieder Spitzenergebnisse. So gewann die Göstlingerin im Jänner 2010 in Maribor erstmals auch einen Weltcup-Slalom und holte ein Jahr später bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen Slalom-Silber hinter Landsfrau Marlies Schild.
"Wenn es sich um einen echten Knorpelschaden handelt, ist sofortiges Handeln notwendig", sagte Mentalbetreuer Valentin Hobel, der vor einem Jahr Zettels Gesundheits-Management übernommen hat. "Bevor das nicht abgeklärt ist, lass ich kein weiteres Training zu. Mit einem Knorpelschaden ist im Spitzenskirennsport ein Mitfahren auf höchstem Level nicht möglich", ergänzte Hobel. (APA, 2.5.2012)
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ist ein knorpelschaden nicht eine abnutzungserscheinung?
erkennt man das erst so spät?
hat man von geburt an einen "schlechten" knorpel (der eh auf jeden fall irgendwann eingeht) oder macht man sich den durch den hochleistungssport erst so richtig hin?
Einen Knorpelschaden, der das Ende ihrer Karriere bedeuten könnte ... Grund genug, um über eine Operation nachzudenken, und zwar ohne den Druck, bei der WM dabei sein zu müssen. Sie ist noch so jung, ein Karriereende käme auf alle Fälle zu früh.
Alles Gute einer hoch talentierten Skirennläuferin.
über Sinn und Unsinn des Begriffs "Leistung".
Ist es tatsächlich eine "Leistung", wenn man sich körperlich, oder, wie es heutzutage noch viel öfter und bei unvergleichlich geringerem Einkommen vorkommt, psychisch, ruiniert, um irgendwelchen fremdbestimmten "Leistungs"normen zu genügen.
Kurz gesagt: Wer will, dass es so weiter geht, möge dieses Posting mit einem roten Stricherl kennzeichen, wer nicht, möge sich mit grün melden.
gibts einen Grund, daß Sie sich derart verächtlich über Fr. Zettel äußern?
Die macht diesen Sport freiwillig, und freut sich vermutlich an ihrem Erfolg.
Und jetzt hat sie Angst um ihre Zukunft.
Ein bißerl Respekt davor täte auch den neunmalklugen Zeitgenossen net schaden!
"... and the Golden Wheelchair goes to....."
am wichtigsten ist, dass mann/frau während der spitzensportkarriere so viel verdient, um sich bis zum lebensabend die medizinische hilfe leisten kann, um ein einigermassen schmerzfreies leben zu haben.
so was blödes aber auch!
Das ist leider auch das Werk des ÖSV, der sie zu früh zum "Allrounden gezwungen" hat und nach der Verletzung zu wenig Wert auf Regeneration etc. gelegt hat.
Resultat: Ein Teufelskreis: Die Verletzung wurde chronisch, Z. begann zu verkrampfen, die Spitzenresultate blieben aus; schließlich, noch mehr Verpkrampfung, noch weniger Zeit für Regeneration und noch schlechtere Ergebnisse etc..
Das Hinterfragen bzw. die Zweifel ob der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns, und damit verbunden, ein lautes Nachdenken über ein mögliches Karriereende - sind eigentlich die logische Konsequenz , ob des eben dargestellten Dilemmas..
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