Instagram auf 50 Millionen User angewachsen

2. Mai 2012, 15:44
  • Android-App und Facebook-Übernahme haben zu einem kräftigen User-Wachstum bei Instagram geführt.
    foto: instagram

    Android-App und Facebook-Übernahme haben zu einem kräftigen User-Wachstum bei Instagram geführt.

Android-App und Facebook-Übernahme treiben Userzahlen um 5 Millionen pro Woche

Die Milliarden-Übernahme durch Facebook und die seit kurzem verfügbare Android-App haben die Nutzerzahlen des Foto-Dienstes Instagram in die Höhe schnellen lassen. Die Community besitzt nun 50 Millionen registrierte User-Accounts. Pro Woche kommen fünf Millionen neue hinzu, berichtet Mashable.

Mehrheit nutzt iOS-App

Anfang April zählte die Foto-Community noch 30 Millionen User. Die Android-App wurde innerhalb der ersten sechs Tage bereits fünf Millionen Mal heruntergeladen. Die Mehrheit der User nutzt Instagram somit noch immer auf dem iPhone. Hält die Wachstumsrate an, dürfte Android aber bald aufgeholt haben.

Facebook-Übernahme

Die Übernahme durch Facebook hat in der Branche für besonderes Aufsehen gesorgt. Das soziale Netzwerk zahlt für die Dienst eine Milliarden US-Dollar. App und Marke sollen unabhängig bleiben. (red, derStandard.at 2.5.2012)

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Und wieviel Umsatz macht Instagram mit 50 Mio. Nutzern? 0.

Wieviel Gewinn machte Instagram mit der Übernahme durch Facebook? 1 Mrd. Dollar.

Instagram hat ihre Nutzerzahlen über den Verkaufspreis zu Gold gemacht. Dafür sei ihnen zu gratulieren. Für mich knüpft Facebook anhand Instagram an jene Entwicklung an, die vor einigen Jahren die weltweiten Börsen gen Talfahrt schickte: Ohne je einen Cent Umsatz (von Gewinn gar nicht zu reden) wurde mit Millardenbeträgen jongliert. Wie die Geschichte gezeigt hat, können Nutzerzahlen alleine kein tragefähiges Konzept bilden.

Instagram wird eine rühmliche Ausnahme oder, je nach Sichtweise, eine Fortsetzung bilden. Eine rühmliche Ausnahme, da nur "äußerst" wenige Unternehmen eine annähernd solche Erfolgsstory liefern. Viele eifern diesem einmaligen Erfolg nach, fast alle werden daran scheitern. Das ist bedauerlich zum Einen. Gut zum Anderen, weil es vllt. die Entwicklerszene zusätzlich angefacht hat. Auch ohne das eigene Unternehmen um mehrere 100e Mio. verkaufen zu können, haben es viele App-Entwickler schwer, sich im weltweiten Konkurrenzkampf durchzusetzen. Eine Fortsetzung dahingehend, dass Nutzerzahlen alleine, wie geschrieben, keine tragfähiges Konzept darstellen und Blasenbildung unterstützt.

Ob Facebook 100 Mrd. Dollar "wert" ist, werden wir sehen. Ich persönlich glaube, es liegt fern jeglicher Realität. Ob Instagram 1 Mrd. Dollar "wert" ist, ist ja schließlich allen (außer den mehrfachen Millionären von Instagram und dem Geldgeber Facebook) wurscht. Wie auch Goldman Sachs. Ob der Daumen nach oben oder nach unten geht - Goldman Sachs gewinnt immer. Das war bei Griechenland auch schon so.

Instagram ist die billigste Form der Kreativität.

Ich fotografiere gerne, Amateurbereich. Ich liebe es aber mit meiner DSLR zu experimentieren. Das macht für mich persönlich den Spaß aus. Ein Motiv zu finden, sei es nur ein Schnappschuss mit Teleobjektiv vom eigenen Hund beim Sprung im Garten etc..

Wie ich es dann im Photoshop bearbeite ist ein anderes paar Schuhe. Aus raw lässt sich soviel rausholen, da kann Instagram einpacken.

Ich finde es peinlich wie viele sich gut vorkommen weil sie am Handy ein Bild von der letzten Sauftour im Polaroid Design aufnehmen...

Instagram ist die billigste Form der Kreativität.

Instagram ist das Medium der Generation Smartphone. So bleiben die (K)Clowns den besseren Fotocommities fern. Sie können doch froh sein ;-)

Die Frage ist ob deine Fotos auch qualitativ besser sind und nicht einfach nur eine bessere Bildqualität haben...

Ein Foto ist selten wg der Bildqualität sehenswert... das interessante an einem Bild bleibt immernoch das Motiv!

und ich finds peinlich, wenn leute, die halt professioneller fotographieren können

- und sich so damit beschäftigen, allen anderen immer den spass nehmen wollen. diese ständigen hinweise, was sie nicht alles für equipment haben und welche tools sie beherschen...
kommt einem so vor, als müsse man unbedingt hervorsteichen, dass man ECHTER photograph ist.

is net wurscht? wenns den leuten spass macht, wieso nicht? und ich hab net mal instagramm, weil meine handy cam echt sogar dafür zu schlecht ist .-)

ich denke nicht, dass die kreative qualität eines fotos von der kamera abhängig ist.

abgesehen davon ist instagram in erster linie eine community, in der ich meine schnappschüsse mit anderen teilen und die der anderen in form eines streams bequem folgen und kommentieren kann. die filter sind nice to have, viele setzen zur bildbearbeitung andere apps ein und laden auf instagram das fertige foto lediglich hoch.

ich war auch ein leidenschaftlicher "dslr-experimentierer", aber diese unmittelbarkeit, innerhalb weniger minuten ein foto aufzunehmen, zu bearbeiten und mit anderen zu teilen hat schon was.. nur weils schnell und einfach geht, muss es nicht zwangsläufig schrott sein.

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