EU-Leitlinien für Computerhandel gelten ab 2. Juni in Österreich

2. Mai 2012, 15:18
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Anforderungen an automatisierte Systeme und an Personal

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am Mittwoch die Leitlinien der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA zum automatisierten Wertpapierhandel veröffentlicht. In einem Monat, sohin am 2. Juni, sind die Regeln dann auch hierzulande anzuwenden, teilte die FMA am Mittwoch mit. Die Vorschriften regeln unter anderem das im Gefolge der Krise in Kritik geratene High Frequency Trading, also den computergestützten Hochgeschwindigkeitshandel, bei dem in kurzer Zeit sehr hohe Volumina an Aktien angekauft oder abgestoßen werden.

Echtzeitüberwachung

Es geht um die Beschaffenheit der Computersysteme und die laufende Echtzeitüberwachung. Außerdem werden Anforderungen an das Personal gestellt sowie an Risikovorkehrungen. Die Leitlinien betreffen einerseits Handelsplattformen und Wertpapierfirmen in einem automatisierten Handelsumfeld, aber auch Firmen, die elektronische Handelssysteme verkaufen, so die FMA. (APA, 02.05. 2012)

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