Gute Angebote, schlecht kommuniziert

  • Man braucht ein bisschen Mut, um sich durch den Angebotsdschungel am Automaten zu kämpfen.
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    foto: apa

    Man braucht ein bisschen Mut, um sich durch den Angebotsdschungel am Automaten zu kämpfen.

Wegen des großen Interesses am Thema Bahn versus Pkw ein Nachschlag

Die Bahn ist besser als ihr Ruf - bloß warum gelingt es ihr nicht, das zu kommunizieren? Die Unübersichtlichkeit der Preisgestaltung ist zum Beispiel ein großes Ärgernis. Ein Ticket von Wien nach Sopron etwa kostet laut Onlineauskunft auf oebb.at hin und retour in der 2. Klasse 32,80 Euro. Dass es das Ticket am Bahnhof im Automaten als Euregioticket für exakt dieselbe Strecke bereits um 22 Euro gibt, erfährt man nur durch Zufall.

Menüpunkt eins am Touchscreen ist "Fahrkartenwahl Inland" - nur wer sich davon nicht abschrecken lässt, erfährt, dass es super Angebote in die östlichen Nachbarländer Slowakei, Tschechien und Ungarn gibt. Warum gibt es keine einheitliche Preisauskunft auf allen Kanälen? Warum werden tolle Angebote wie dieses nicht besser beworben?

Auch dass bis zu fünf Personen um sensationelle 19 Euro einen ganzen Tag lang unterwegs sein können, erfährt man erst auf einem Plakat - wenn man schon im Zug sitzt. (Tanja Paar, derStandard.at, 2.5.2012)

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