Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Herning/Wien - Fünf Österreicher werden am Samstag in Herning (Dänemark) den Giro d'Italia in Angriff nehmen. Bernhard Eisel, Thomas Rohregger, Stefan Denifl, Matthias Brändle und Daniel Schorn sorgen bei der 95. Auflage für eine ÖRV-Rekordbeteiligung - das Quintett startet mit großen Ambitionen, aber unterschiedlichen Aufgaben und Zielen in die 21 Etappen über insgesamt 3.502 Kilometer. Rohregger wurde im Vorfeld durch eine Knöchelblessur gebremst.
Eisel und Rohregger erhielten ihre Startplätze in den WorldTour-Teams Sky bzw. RadioShack, die das Rennen prägen werden. Der Steirer soll als "Kapitän" den britischen Straßen-Weltmeister Mark Cavendish zu weiteren Sprintsiegen führen (bisher 7 Etappensiege), der Tiroler ist als wertvoller Helfer des Mitfavoriten Fränk Schleck in den Bergen vorgesehen. Brändle genießt bei seiner zweiten Teilnahme hingegen ebenso wie sein NetApp-Kollege und Sprint-Spezialist Schorn und Denifl (Team Vacansoleil) viele Freiheiten.
Eisel Helfer von Cavendish
Eisel träumt weiterhin selbst vom großen Coup, einem Etappensieg, geholt wurde er vom Sky-Rennstall aber aufgrund seiner Erfahrung und der Fähigkeit, das Rennen zu "lesen" und Cavendish auf den langen Etappen aus Scharmützeln herauszuhalten. Im Finale will das Team trotz starker Sprinter-Konkurrenz den Ton angeben. "Am Sky-Zug kommt keiner vorbei", erklärte der 31-Jährige. Seine Aufgabe ist es, das junge Team mit drei aktuellen Bahn-Weltmeistern zu führen. "Das ist eine besondere Herausforderung." Ein besonderes Ziel ist auch das Team-Zeitfahren am nächsten Mittwoch (9. Mai) in Verona. Diese 4. Etappe ist die erste nach der Überstellung von Dänemark auf den "Stiefel".
Rohregger fährt für Fränk Schleck
Bei Rohregger haben die Schmerzen im rechten Sprunggelenk nach einem Treppensturz vom Montag nachgelassen, bis Samstag hofft der 29-Jährige auf weitere Besserung. Nach dem Ausfall von Jakob Fuglsang (DEN) war er zwar kurzzeitig selbst als Fahrer für das Gesamtklassement im Gespräch, doch Rohregger hat sich auf seine Rolle als Helfer von Fränk Schleck eingestellt. "Er hat eine Riesenchance, zu gewinnen, das wäre genial und dann macht die Arbeit auch Spaß", erklärte der Ex-Sieger der Österreich-Rundfahrt.
Freiheiten für Brändle
Dieses Gefühl hat Brändle im Vorjahr genossen, als er seinen Teamkollegen Juan Jose Cobo (ESP) auf dem Weg zum Vuelta-Gesamtsieg unterstützte. Heuer kann der Vorarlberger im kleineren deutschen Rennstall auf eigene Rechnung fahren. "Ich habe Freiheiten, das ist ein Riesenvorteil und ich kann von den Erfahrungen des Vorjahres profitieren", sagte der 22-Jährige vor seinem zweiten Giro nach 2010. Er will anfangs möglichst wenig Zeit verlieren und nach der ersten Bergetappe (7. Teilstück) entscheiden, ob eine Chance auf eine gute Gesamtplatzierung besteht oder er sich auf einzelne Etappen konzentriert.
Denifl hofft auf erfolgreiche Flucht
Giro-Debütant Denifl ist sicher, dass er in der Equipe Vacansoleil seine Chance auf eine gute Etappenplatzierung bekommen wird. "Sie wissen um meine Stärken und vertrauen mir", erklärte der Stubaier, der als aktiver Fahrer sein Heil gerne in Fluchtgruppen sucht. "Das liegt mir, ich kann auch am Ende noch gut Kräfte mobilisieren." Wichtig sei für die weitere Entwicklung aber vor allem, den Giro auszufahren, betonte der 24-Jährige. "Das sagen alle, eine dreiwöchige Rundfahrt hebt das Niveau, danach ist man einfach gereifter." Die Vuelta 2010 hatte er wegen Erkrankung aufgeben müssen.
Für Schorn ist es fast ein Sprung ins kalte Wasser. Der Salzburger Sprinter muss versuchen, sich im Konzert der Stars im Massensprint zu behaupten. "Ich habe nichts zu verlieren und werde mich reinhauen. Es gibt viel zu lernen, aber wenn ich selber in diese Riege aufsteigen will, muss ich irgendwann anfangen, mitzumischen", meinte der 23-Jährige, der am 1. Mai in Frankfurt Achter des Tradtionsrennens war. (APA, 2.5.2012)
19. Giro-Etappe wegen Schneefalls abgesagt - Nibali vor Gesamtsieg
Italiener nach überlegenem Sieg nun mehr als vier Minuten voran - Evans verlor viel Zeit
Tagessieg des Italiners in Vicenza - Nibali weiter voran - Ab Freitag wieder Wetterchaos
Nibali behält das Rosa-Trikot - B-Probe bestätigte positiven Test beim AG2R-Fahrer Sylvain Georges
Nibali baute Gesamtführung aus - -Etappensieg für Santambrogio - Lawinengefahr beeinflusst Streckenführung
Omega-QuickStep-Sprinter holt sich auf der längsten Etappe den vierten Sieg - Nibali weiter mit Rosa Trikot
Auch Titelverteidiger Hesjedal nicht mehr dabei
Franzose Georges beim Giro positiv auf Heptaminol getestet - Venezolaner Miguel Ubeto wurde Gendopingmittel nachgewiesen
Litauer siegt bei Bergankunft in Tragödienort - Nibali weiter im Rosa Trikot
Schwerer Rückschlag für den Tour-de-France-Sieger auf der zwölften Etappe - Zielsprint Beute von Cavendish
Brite offenbarte bei erster Bergankunft erneut Schwächen - Tagessieg an Mannschaftskollegen Uran - Leader Nibali souverän
Italiener verteidigte Giro-Führung vor erstem Ruhetag - Russe Belkow gewann verregnete in der Toskana
Brite Dowsett gewann Einzelzeitfahren vor Olympiasieger Wiggins - Tour-Sieger als Vierter 1:16 hinter Nibali
Britischer Topfavorit stürzt auf siebenter Etappe, Spanier Intxausti neuer Führender
Brite holt auf der sechsten Etappe zweiten Tagessieg - Italiener verteidigt Führung im Gesamtklassement
Mehrere Fahrer kamen in der vorletzten Kurve der fünften Etappe zu Sturz - Paolini behält Rosa Trikot
Sprint in Serra San Bruno - Di Luca kurz vor dem Ziel eingeholt und durchgereicht
Wiggins unverändert Zweiter - Unerwartete Attacken von Nibali und Co.
Team um Bradley Wiggins holt sich auf Ischia das Mannschaftszeitfahren und reißt das Rosa Trikot an sich
Massensturz rund 1.800 m vor dem Ziel beim Auftakt in Neapel
Bisheriger Leader Rodriguez im abschließenden Zeitfahren um 16 Sekunden abgefangen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.