Ubuntu soll Android Marktherrschaft vor iPhone sichern

2. Mai 2012, 13:46
  • Ubuntu for Android verwandelt ein Smartphone in einen vollerwertigen Desktop-PC.
    foto: ubuntu

    Ubuntu for Android verwandelt ein Smartphone in einen vollerwertigen Desktop-PC.

Erste Smartphones mit Ubuntu for Android sollen noch vor Jahresende auf den Markt kommen.

Android-Smartphones und Apples iPhones haben sich in den vergangenen Jahren einen harten Kampf um den Markt geliefert. Aktuell hat sich Google mit seinem mobilen Betriebssystem die Spitzenposition gesichert. Damit das so bleibt, muss Android neue Wege finden, den Nutzern einen Mehrwert gegenüber iOS zu bieten. Und dieser könnte im Konzept liegen, das Ubuntu für Android vorsieht.

Smartphone wird zum PC

Ubuntu für Android wurde erstmals im Februar auf dem Mobile World Congress vorgestellt. Smartphones sollen sich damit in vollwertige Desktop-Rechner verwandeln lassen, sobald sie an eine Docking-Station mit Monitor, Keyboard und Maus angehängt werden. Canonical ist nicht alleine mit der Idee - auch Motorola bietet Ähnliches mit dem Webtop, allerdings nur für eigene Geräte und geringerem Funktionsumfang.

Tiefe Integration

Das Besondere an Canonicals Ansatz ist die tiefe Integration von Ubuntu mit dem Google-Betriebssystem, das selbst dabei nicht verändert wird. Beide Systeme teilen sich einen Kernel und greifen auf die gleichen Einstellungen und Daten für Netzwerkeinstellungen, Konten von Social Networks und Kontakte zu.

Apps für Android und Ubuntu

Befindet sich das Smartphone in der Dockingstation wird eine Website automatisch über den Ubuntu-Browser geöffnet. Nutzer können auf die auf dem Smartphone gespeicherten Fotos zugreifen, sie bearbeiten und wieder zurückspeichern. Auch auf Anrufe und SMS können User vom Desktop aus antworten. Zudem stehen auf dem Desktop nicht nur Software für Ubuntu, sondern auch die Android-Apps vom Smartphone zur Verfügung.

Nicht als Download

Aufgrund dieser Integration ist es jedoch nicht vorgesehen Ubuntu für Android als eigenständigen Download freizugeben. Stattdessen muss die Lösung von den Hardware-Herstellern für die jeweiligen Modelle optimiert werden. Und diese sind laut Canonical sehr interessiert. Einerseits bieten Android-Smartphones damit noch einen größeren Funktionsumfang als Konkurrent iPhone. Andererseits eröffnen sich zusätzliche Einnahmequellen für die Hersteller durch den Verkauf des Zubehörs. 

Erste Geräte bis Ende 2012

Demnach überlegen inzwischen alle großen Smartphone-Hersteller Geräte damit anzubieten. Die Software sei nun ausgereift für den Markt, sagt Produkt-Manager Richard Collins gegenüber Cnet. Er rechnet fix damit, dass die ersten High-End-Geräte noch bis Ende 2012 auf den Markt kommen. (red, derStandard.at, 2.5.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 185
1 2 3 4 5
kombiniert mit der usb-stromversorgungsmöglichkeit, die der nächste usb-standard mitbringt wirds genial

da kann der stromfluss auch andersherum laufen (versorgung des computers mit strom durch usb). während die meisten skizzierten anwendungen damals eher unsinnig waren, würde das hier perfekt sein.

man schließt das handy am bildschirm an, in dem sich eine grafikkarte befindet (per usb), der bildschirm übernimmt die stromversorgung des handys und agiert zusätzlich als netzwerkanschluss und usb-hub.

quasi kein kabelsalat, das handy wird geladen (auch mit mehr als den bislang bekannten 900mA bei 5V, da sich die usb-geräte beides aushandeln können), und theoretisch sind auch multimonitorlösungen denkbar, wenn jeder bildschirm eine eigene graka hat.

Ja das ist eine Möglichkeit -

die Grafiklösung in heutigen Smartphones ist allerdings auch schon leistungsfähig genug für einen externen Monitor.

Folglich kann die Desktop-Lösung auch so aussehen:

Das Smartphone ist mit Host µUSB und µHDMI mit der Docking-Station verbunden und wird via USB mit Strom versorgt.

Die Docking-Station liefert den Monitorausgang, einen USB-Hub und eventuell einen SD-Kartenleser.

Keyboard & Maus können via USB-Hub oder Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden.

ja sicher

bloß enthält das smartphone bislang keinen usb host controller, kann daher wenn überhaupt nur mit klimmzügen hardware per usb anbinden (üblicherweise muss die andere hardware der host sein).

mit meiner lösung ist das telefon selbst der host, der von einem angeschlossenen device mit energie versorgt wird (das sehen die nächsten spezifikationen vor). einen usb-stick könnte man dann ganz leicht am monitor anschließen, und er würde direkt in ubuntu eingebunden werden.

und genauso könnte man beliebige hardware anschließen, incl mehrere bildschirme, festplatten, tastaturen, wenn sie wollen auch umts-modems. da gibts dann plötzlich keine grenzen mehr.

Meines Wissens nach

weisen Android-Smartphones üblicherweise schon eine USB Host-Funktion auf.
Um sie zu nutzen - also um beispielsweise auf einen USB Speicherstick zugreifen zu können - muss man ein Adapterkabel verwenden (ob dieses nun einfach Pins auskreuzt oder andere Pins verwendet weiß ich nicht).

Sogar für meinen älteren Archos 28 MP4-Player mit Android 2.2 gibt's ein USB Host cable.

also ich find's supa und ich bin sicher dass microsoft mit windows denselben weg gehen wird, bzw. mit windows8 ja auch geht...

bei der immer weiter steigenden leistung der smartphones und tablets ist es heute schon so dass ich für office-tasks meinen pc nicht mehr einschalte und das tablet ist nun mal eindeutig praktischer als ein laptop.

und apple geht in wirklichkeit denselben weg, das ipad hat eh schon die meistbenutzten apps bis sogar zu einer guten keynote-adaption und nutzt man es über die icloud funkt auch die datensynchronisation sehr gut.

meinen pc wird es in absehbarer zeit nicht ersetzen, dafür reiz ich mein system dann doch zu sehr aus und verzichte nicht auf 3 screens beim entwickeln aber mit ein paar guten peripherie-geräten kann es die meisten office-arbeitsplätze leicht ersetzen und ist um einiges praktischer weil immer und überal verfügbar.

Viel vernünftiger wäre es,

das ganze Android rauszuschmeißen und ein reinrassiges Linux mit effektiver Touchscreen-Oberfläche auf den Tablets zu installieren. Lediglich die Dalvik Virtual Machine sollte auf dieses System portiert werden und ähnlich wie auf PCs die Java Virtual Machine installiert werden, um dort auch Android Programme laufen lassen zu können.

streich das Erz aus deinem Namen, du bist nur ein normaler Piefke

Android ? Linux

Android ⊃ Linux

Obergscheiter:

Android ist eine stark modifizierte Linuxdistribution und läuft, bis zu Android 3.x “Honeycomb” mit dem Linux 2.x Kernel und seit Android 4.x “Ice Cream Sandwich” mit dem neuen Linux 3 Kernel.

http://www.digitaleintopf.de/handy/and... lay-store/

Zuerst lesen, dan posten!!!!

Eh!
http://goo.gl/hRia0
A = Linux (Kernel)
B = Android

Genau das stelle ich oben dar!

Ich entwickle Java EE Anwendungen mit Ubuntu

Als Entwicklungsumgebung ist es okay. Auch für Technik Freaks is es super. Aber als Massenprodukt?
Ubuntu One ist ziemlich bunt. Aber man kommt relativ bald in den guten alten Linux Asbach Uralt teil.
Wobei ich als alter Hacker moeglichst schnell dorthin flüchte und gleich beim Startup Gnome lade. Aber das ist ein etwas anderer Geschmack.

Ubuntu for Android ist ein neuartiges Konzept mit einem vollwertigem Desktop OS mit allen Vorteilen (und evtl. Nachteilen). Das iPad mit angeschlossener Tastatur ist: ein iPad mit Tastatur!

Für das stundenlange arbeiten sind ein ordentliches Display und gescheite Eingabegeräte (für mich) ein MUSS!

Apple wird handeln, mit großem Pomp und Glorie, was sonst. Die Kohle für solch ein Marketing will Canonical aber nicht ausgeben. Gut so!

MS hätte mit dem Launch der 8er Serie (Desktop, Server, Smartphone) die Chance gehabt, das als Business Killerfeature einzuführen! Vielleicht kommts ja doch noch, aber gehört hätte man gar nix. Das hätte mal einen Mehrwert; aber: verschlafen?

Im Gegensatz zum Windows-Ökosystem werden bei Ubuntu (fast?) alle relevanten Softwarepakete von Canonical (bzw. der Ubuntu-Community) selbst direkt vom Quelltext kompiliert. Weil in der Open Source Szene üblicherweise plattformunabhängig entwickelt wird, stellt es für Canonical kaum ein Problem dar, die gleiche Software für unterschiedliche Prozessor-Befehlssätze auszuliefern. Für Windows wird Software vom jeweiligen Entwickler oder Publisher kompiliert und plattformunabhängige Entwicklung ist eher die Ausnahme als die Regel. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass für Windows auf ARM ein ähnlich großes Angebot an Software verfügbar sein wird, wie für x86. MS ist daher nur konsequent, wenn es Windows und Windows auf ARM getrennt behandelt.

Go Canonical

DAS ist mal eine wirklich gute Idee! Bis zum Launch sind die Smartphones bezgl. Hardware noch weiter. Videoschnitt oä. wird damit wohl nicht möglich sein. Aber ich gehe jetzt mal von mir aus wenn ich sage, dass ich 80% der Zeit für normale Office Tätigkeiten aufbringe. Eine Workstation ersetzt man damit nicht, ist aber auch nicht der Plan - ich glaube das mißverstehen einige!

Apple wird mit Sicherheit ein Pendant bringen. Gut so, Konkurrenz belebt.

Hoffe es gibt eine Update Policy an welche die Hersteller sich halten müssen bzw. welche unabhängig vom Hersteller funktioniert. Wer es dann noch schafft, ein schlankes Smartphone damit auszuliefern, hat meine Stimme. Mein verdientes Thinkpad freut sich schon auf den Ruhestand.

Was ist normale office tätigkeit?

videoschnitt geht am iphone schon länger!

Für den Videoschnitt ist imovie ist eine super Anwendung. funktioniert am iphone und ipad.

anscheinend gibt es für Android noch keine entsprechende Software. was hilfts wenn dort die super Prozessoren eingebaut werden, aber die Anwendungen für solche Kleinigkeiten fehlen. Fotobearbeitung war gestern, Filme sollten hardwaretechnisch sowieso schon bearbeitbar sein.

Videoschnitt geht auch auf Android längst. Aber iMovie ist genauso wie das Android Video Studio eine ernsthafte Alternative zu "richtigen" Desktop-Videoschnitt-Programmen - dazu fehlt noch einiges an Leistung.
Sie vergleichen doch auch (hoffentlich) Lightroom nicht mit Instagram... :D

videoschnitt konsumier vs pro

am handy wird sich der videoschnitt im pro Bereich auch nicht durchsetzen. für youtube video reicht eine consumer Lösung wie imovie allemal. die lösug für Android ist sicher auch super, und eine nette Spielerei. Profis nehmen jedoch andere tools, und da zählt halt einfach nur Leistung. übrigens brauche ich weder lr noch ig.

videoschnitt? mhhh mit proxyfiles sollt das schon gehn

1,5 ghz quadcore mit 2 gb ram und externer hd...

das sollt für schüler auf jeden fall genügen ihre videos fürn unterricht zu schnipseln.

Die Google/Android-Gefolgschaft ist aus dem Häuschen...

Wittern da eine neue Chance, Windows wieder ein paar Marktanteil-Prozentpunkte zugunsten ihres Linux abzugraben... ;)
Ein weiterer verheißungsvoller Schritt in Richtung möglichst windowsfreier IT-Umgebungen...

Google fährt also einen Zweifronten-Krieg gegen MS:
Zum einen mit ChromeOS und den Cloud-Diensten, zum anderen - konventioneller - mit diesem Linux/Ubuntu-Projekt...
…um sich - nach dem Android-Boom am mobilen Sektor - mit aller Gewalt auch am Desktop neben OSX als dritte Systemlösung dauerhaft zu etablieren!

Gut wir nehmen also das kommende Smartphone von Samsung mit vermutlich: Quadcore 1,4 Ghz, 1 GB RAM, 16GB interner Speicher.

Und daraus machen wir dann einen PC Ersatz (wie ja so viele hier im Forum schwärmen) mit dem man dann alle möglichen "Profi"sachen macht.

Aja ... alles klar. Die Realität: Euer Handy bekommt eine Tastatur und einen Bildschirm spendiert.

dann installier mal ubuntu auf einem älteren pc mit 1gb ram , du wirst dich wundern wie schnell so ein alter pc sein kann wenn man ein vernünftiges betriebsystem aufspielt.

die von ms und intel künstlich klein gehaltenen netbooks haben meist ebenso nur 1gb ram mit einem eher schwachen intel cpu und da läuft sogar windows recht flott.

systembremsen wie x verschiedene updatetools und ein ständig laufender virenschutz/anti spyware zeugs gibts ja bei ubuntu nicht , was da systemressourcen frei werden ..

vollkommen wurscht, weil jeder ältere pc noch immer um größenordnungen schneller ist als jedes noch so modernes smartphone.

Posting 1 bis 25 von 185
1 2 3 4 5

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.