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Der Stellenmarkt für IT-Fachkräfte ist weiter auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal 2012 gab es 5.852 Jobangebote, das ist um fast ein Fünftel mehr als im Jahresvergleich (19 Prozent) und um 14 Prozent mehr als noch im letzten Quartal 2011. Das ergab die Auswertung des IT-Indikators von Robert Fitzthum, der die Jobangebote auf derStandard.at, STANDARD, "Kurier", "Presse", jobpilot.at, monster.at und karriere.at beobachtet.
Das dominante Segment ist der Bereich Programmierung/Entwicklung, gut jedes dritte Stellenangebot entfällt darauf. Mit einem Plus von 14 Prozent zum Vorquartal und mit Plus 22 Prozent im Jahresvergleich erweist sich diese Sparte als Wachstumstreiber für den gesamten Markt.
Plus
Weitere Großsegmente sind etwa Support-Personal (plus 19 Prozent zum Vorquartal) und SAP-Spezialisten (plus 37 Prozent). Schneller als der Markt wuchsen - gemessen am
Vorquartal - noch die Jobangebote für Netzwerk-Spezialist/-innen (plus 15 Prozent) sowie für IT-Leiter (plus 52 Prozent) und Datenbank-Experten (plus 43 Prozent).
Minus
Während Projektmanager zumindest stagnieren, haben Systembertreuer (minus sechs Prozent) und Vertriebler (minus sechs Prozent) im Quartalsvergleich - ebenso wie im Jahresverlauf - gegen den Markttrend an Nachfrage eingebüßt.
Der gesamte IT-Markt wird für den IT-Indikator nach folgenden Segmenten aufgeschlüsselt: Programmierung 34 Prozent, Support 15 Prozent, SAP neun Prozent, Systembetreuung acht Prozent, Projektmanagement acht Prozent, Netzwerk sechs Prozent, Vertrieb sechs Prozent, IT-Leitung sechs Prozent, Datenbank fünf Prozent, Organisation zwei Prozent, Sonstiges ein Prozent. (red, derStandard.at, 2.5.2012)
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Ich arbeite seit Jahren in einer IT-Dienstleistungsfirma und das Einstiegsgehalt für MSc-Absolventen (egal ob FH oder Uni) liegt bei 2200 brutto herum. Wenn man Stellenanzeigen so verfolgt, scheint das trotzdem "normal". Ich find das ziemlich schwach für das, was von einem verlangt wird. Da bleibt nur: reich heiraten ;)
Wenn man in der IT (besonders als Programmierer) nicht fähig ist nebenbei etwas zu Geld zu machen, dann hat man etwas Grunsätzliches nicht ganz verstanden. Man muss halt nur ein kleines bisserl kreativ sein und über den Tellerrand hinausblicken.
Die meisten Kunden eines Programmierers sind Firmen. Firmen sind nicht interessiert daran keine Ausgaben zu erfassen, schließlich müssen Sie dann mehr versteuern.
Bei Handwerkern gibt es dagegen auch viele Privatkunden. Diese können keine Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückverlangen. Außerdem müssen Angestellte/Arbeiter keine Einkommensteuer zahlen (das macht der Arbeitsgeber). Deswegen gibts dort mehr Schwarzarbeit.
Ich habe noch keinen Privaten gefunden, der unbedingt ein umfangreiches Programm geschrieben haben wollte und dazu bereit war viel zu zahlen.
Falls Sie andere Erfahrungen haben wäre ich dankbar, wenn Sie diese teilen würden.
Sie müssen zuerst die Scheuklappen ("die meisten Kunden eines Programmierer sind Firmen") ablegen. Das alte "Firma - Programmierer"-Schema ist im Zeitalter des "World Wild Web" mehr als überholt.
Sie können sich jederzeit selbst zu einer "Firma" machen und z.B. APP's für Windows, Android oder Apple entwickeln und danach an der Werbung mitzuschneiden. Dazu brauchen Sie nur eine durchschnittliche Begabung! Es hindert Sie auch niemand, dass Sie sich in Fachgebiete (z.B.: Suchmaschinenoptimierung) einarbeiten und das als Dienst anbieten. Kreative Leute verdienen sich bei "Wettbewerben" (z.B. http://99designs.com/) eine goldene Nase (ich kenne einen, der verdient dort mehr als in seinem normalen Job).
Es gibt kein Grenze...
Klar kann man sehr kreativ sein und vieles machen und mit Werbung Geld verdienen, aber das alles geht dann auch auf eigenes Risiko.
Was ich meine ist aber was ganz anderes: Ein Mechaniker hat die Möglichkeit für (Privat)kunden in seiner Freizeit zu arbeiten und statt €130/h "nur" €50/h zu verlangen. Da es viele Interessenten gibt wird das auch sehr oft so gehandhabt.
Der Mechaniker trägt in diesem Fall kein Risiko, außerdem muss er auch nicht versteuern, da sonst keiner davon weiß.
Diese Möglichkeit eines Nebenverdienstes hat ein Programmiere, Beamte, Sekretär, Buchhalter kaum.
Deswegen glaube ich auch, dass man als Programmierer kaum in dieser Art und Weise also ohne Risiko pfuschen kann.
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