China: Erfolge bei Kampf gegen Urheberrechtsverstöße

2. Mai 2012, 11:40
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Bleibt weiterhin auf Watchlist - Spanien und Malaysia gestrichen

China hat im Rahmen einer 2010 gestarteten Kampagne gegen Urheberrechtsverletzungen Fortschritte gemacht, berichtet ZDNet. Dies haben die US-Handelsvertreter (United States Trade Representatives, USTR) in ihrem jährlichen Special 301 Report festgehalten. Der Bericht umfasst eine Watchlist von Staaten, die aufgrund von Verstößen gegen Produktpiraterie und geistiges Eigentum beobachtet werden. Während China weiterhin auf der Liste bleibt, konnten Spanien und Malaysia vom "öffentlichen Pranger" gestrichen werden. 

Baidu gelobt

Die Liste umfasst 27 Länder, davon sind 13 mit Priorität eingestuft. Malaysia habe sich durch verstärkte Maßnahmen von Copyrights-Verstößen und rechtliche Vorkehrungen zum Schutz pharmazeutischer Testergebnisse verdient gemacht. In China seien ebenfalls Erfolge zu sehen. Besondere Erwähnung findet Baidus Online-Vertriebsabkommen mit Musik-Rechteinhabern. Der Schutz von Eigentumsrechten sei aber weiterhin schwierig.

In Italien boomt Internetpiraterie

Auf dem "erweiterten" Teil der Watchlist befinden sich auch Finnland, Griechenland, Italien, Norwegen, Rumänien, Türkei und Weißrussland. In Finnland würden pharmazeutische Innovationen zu wenig geschützt, in Italien sei zunehmende Internetpiraterie zu beobachten. (ez, derStandard.at, 2.5.2012)

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