Schmied will Unterstützungspersonal

2. Mai 2012, 11:04
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Unterrichtsministerin kommentiert Vorschlag von Burgstaller zu fünf Wochen Ferien für Lehrer nicht

Wien - Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) will mehr Unterstützungspersonal - etwa für Sozialarbeit oder in der Administration - für die Schulen. Das erklärte sie am Mittwoch am Rande des Ministerrats vor den am Donnerstag beginnenden Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht. Einzelne Vorschläge wie jenen der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ), den Urlaub der Lehrer auf fünf Wochen zu verkürzen, wollte sie nicht kommentieren. Ebenso hielt es Verhandlungspartnerin Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ).

"Wir werden ein Gesamtpaket übermitteln und darüber diskutieren", betonte Schmied. Aus den Dienstrechtverhandlungen werden jedenfalls "keine Großgruppenveranstaltungen". Sie habe viele Schulen besucht und dabei festgestellt, dass es Unterstützungspersonal für die Lehrer brauche: "Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf." Wie viel Personal das sein sollte, werde sie den Verhandlungspartnern aber nicht über die Medien ausrichten.

Schmied will rasche Verhandlungen

Dass die Gewerkschaft mehr Arbeit bei gleichbleibendem Lohn ablehnt, dafür zeigte die Ministerin Verständnis: "Dass die Interessenvertretung das sagen 'muss', ist mir nachvollziehbar." Als Zeitplan sei ihr jedenfalls "je früher, umso lieber", hierfür brauche es aber auch die Verhandlungspartner, meinte Schmied. Sie betonte, dass die Dienstgeberseite das Thema sehr ernst nehme.

Auch Heinisch-Hosek sprach sich dafür aus, dass die Verhandlungen rasch vorangehen. Den Vorschlag zur Urlaubskürzung wollte sie nicht kommentieren. Man werde ein Angebot legen, das höhere Einstiegsgehälter vorsieht, dazu müsste die Gewerkschaft erst einmal Nein sagen. Die Beamtenministerin geht von einer guten Zusammenarbeit aus. Auch Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hat dazu keine dezidierte Meinung. (APA, 2.5.2012)

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    Unterrichtsministerin Schmied will "rasche Verhandlungen" zum Lehrerdienstrecht. Die Verhandlungen sollen keine "Großgruppenveranstaltung" werden.

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