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vergrößern 638x300So sehen Sieger und Siegerinnen aus: Markus Wallner (v.l.),Erwin Pröll, Franz Voves , die Gabriele Burgstaller, Gerhard Dörfler, Josef Pühringer, Günther Platter, Hans Niessl, Michael Häupl posieren anlässlich der Landeshauptleutekonferenz für ein Gruppenbild.

Die frohgemuten Landeschefs (und ihre Vorgänger und etwaige Ehefrauen) am Mittwochabend in Stainz.

Günther Platter, Franz Voves und Josef Pühringer sind sehr zufrieden.
vergrößern 500x409Stainz - Die Landeshauptleute haben am Donnerstag bei ihrer Konferenz im weststeirischen Stainz den am Vortag mit Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) ausgehandelten neuen innerösterreichischen Stabilitätspakt abgesegnet. Der Vorsitzende der LH-Konferenz, der steirische LH Franz Voves (SPÖ), sprach von einem "historischen Pakt", Oberösterreichs Landeschef Josef Pühringer (ÖVP) von einem "wirklich bedeutenden Beschluss", der auf Augenhöhe verhandelt worden sei. Bei der Arbeiterkammer steht man dem Stabilitätspakt skeptisch gegenüber. Im Interview mit derStandard.at kritisiert AK-Ökonom Bruno Rossmann, der Pakt konzentriere sich zu sehr auf die Einhaltung des Budget-Zieles und zu wenig auf den Wohlstand der Bevölkerung.
Einstimmig verabschiedet
Die Vereinbarung, die beim Bund-Länder-Gipfel am 9. Mai in Wien feierlich unterfertigt werden soll, wurde einstimmig verabschiedet, und zwar entlang der Eckpunkte: 5,2 Mrd. Euro Spar-Beitrag und ausgeglichene Haushalte bis 2016 sowie anschließend Schuldenabbau von jährlich einem Zwanzigstel. Alle Länder und Kommunen würden sich damit eindeutig dazu verpflichten, ihre Budgets in Ordnung zu halten. "Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich über dieses Ergebnis", so Voves. Neu ist eine Selbstbindung der Länder - bei wiederholten signifikanten Defizitverstößen droht der Entzug der Solidarität der anderen Länder. "Die Solidarität kann auch ein Ende haben", meinte etwa Tirols LH Günther Platter.
Vor allem bei den Sanktionen, wo man sich auf ein mehrstufiges, an jenes der EU angelehnte Modell verständigt hat, haben sich die Länder ihrer Ansicht nach durchgesetzt. Sollten Länder und Gemeinden die Zielwerte gemeinsam verpassen und auch im Folgejahr nicht erreichen, wird der Sanktionsmechanismus in Kraft gesetzt, wobei in dem Gremium aus Bundes-, Länder- und Gemeindevertretern Einstimmigkeitsprinzip herrscht und die jeweilig betroffene Gebietskörperschaft nicht mitstimmen darf. Insgesamt zeigte man sich ohnehin überzeugt, "dass Sanktionen nicht eingeleitet werden müssen". Von einer "Lex Kärnten" könnte jedenfalls nicht die Rede sein: Der Kärntner LH Gerhard Dörfler (FPK), der vor der Konferenz mit Ablehnung gedroht hatte, wurde vom Vorsitzenden Voves zitiert: Er habe seine Einwände revidiert und "voll und ganz" zugestimmt, auch der Selbstdisziplinierung.
Pakt auf Dauer
Beim zweiten "kritischen Punkt", dem Geltungszeitraum, gab es einen Kompromiss zwischen Bund und Ländern: Der Pakt ist zwar auf Dauer angelegt, es gibt aber einige Gründe, die ihn automatisch außer Kraft setzen - etwa das Nicht-Zustandekommens des Finanzausgleichs oder der Spitäler- und Pflegefinanzierung. Damit wurde den einnahmeseitigen Sorgen der Länder entsprochen.
Zur Forderung von Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (ÖVP), der für die Gemeinden die Möglichkeit einer Defizit-Überschreitung von 0,03 Prozent des BIP ab 2017 haben möchte, sagte Pühringer, man habe Lösungen für die Gemeinden in Aussicht. Insgesamt sieht der Plan vor, dass Länder und Gemeinden ab 2017 ein strukturelles Defizit von 0,1 Prozent aufweisen dürfen, gesamtstaatlich darf es maximal 0,45 Prozent betragen.
Transparenzpaket nicht am Tisch
In Sachen Transparenzdatenbank wolle man "step by step" vorankommen, sagte Voves. Bis zum Sommer soll ein Abgleich des Leistungsangebotsspektrums von Bund und Ländern erfolgen, in einem zweiten Schritt werde man sich den inhaltlichen förderpolitischen Fragen zuwenden. Nicht behandelt wurde das Transparenzpaket der Bundesregierung. Dies sei "eine fraktionelle Frage auf Bundesebene und gehört nicht zu den Aufgaben der Landeshauptleutekonferenz", meinte der steirische Landeshauptmann.
Ebenfalls angesprochen wurde der Themenbereich Bildungspolitik, wo man sich eine breitere Diskussion abseits des Abtauschs von Kompetenzen wünsche. Dahingehend wurde auch ein Brief an Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) verfasst. Am 9. Mai sollten Teilbereiche jedenfalls angesprochen werden.
Die Opposition ortete in Reaktionen noch etliche Mängel. So vermisste die FPÖ ein einheitliches Haushaltsrecht, um die Zahlen wirklich vergleichbar zu machen. Auch den Grünen fehlten vergleichbare Budgetdaten. Das BZÖ wiederum bezeichnete den Stabilitätspakt als "wackeliges Konstrukt". (APA, 3.5.2012)
Österreich ersparte sich 1,2 Milliarden Euro an Zinszahlungen
Nur zwei Länder mussten im Vorjahr tiefer für ihre Banken in die Tasche greifen als Österreich
Österreich hat 2012 ein niedrigeres Defizit erreicht als angenommen, ohne Bankenpaket wäre es noch deutlich niedriger
Haushaltsentwürfe gehen vorab auf Brüsseler Prüfstand
Die Verschuldung steigt auf knapp 80 Prozent: Ausgelagerte Bahn- und Immobilien-Schulden müssen erfasst werden
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
"Das wir auch den Pakt leben ! " Gemeint ist damit der Fiskalpakt. Echt, wurscht was man wählt Rechts, Mitte oder Links, raus kommt immer das gleich. Und dann wundern die sich noch das die Bürger die Gfrießer niemand mehr wählt.
Ach ja: "Der ökonomische Putsch "
http://is.gd/HqmqDE
Damit man die aktuelle Handlungsunfähigkeit der Politik leichter versteht.
Halt, eine /in. Fr. Burgstaller.
Eingezwickt von Verkleideten, die in Wirklichkeit Schausteller, Hutschenschleuderer, Flohzirkusdompteure, Geistebahnchauffeure, .... sind.
E Proell heraus ragend. Der finstere Untergeher seiner Partei.
M Haeupl der Schlangenbeschwoerer.
Leistungen Bund-Länder / Bevölkerung
Forderungen Bund-Länder / Bevölkerung
Erwartungen Bund-Länder / Bevölkerung
Der Begriff "Bund-Länder" kann beliebig durch andere Begriffe ersetzt werden, die einen Öffentlichkeitsbezug oder Sonderstatus haben.
Jeder soll seine eigene Beurteilung treffen. Wer nicht zufrieden ist, muss die logischen Konsequenzen ziehen.
auch wenn er zahnlos ist, da es keinen effektiven Sanktionsmechanismus gibt, allerdings sollte man nicht vergessen, das dieser nicht deshalb zustande gekommen ist, weil unsere Landeshauptleute jetzt plötzlich so vernünftig geworden sind, sondern vielmehr weil die EU die entsprechenden Regeln durch den neuen Stabilitätspakt vorschreibt. Der Bund alleine wird die Regeln nicht erfüllen wollen und können.
Und weil man es sowieso machen muss, stellen sich die 9 Zwerge eben ganz staatstragend hin und lassen sich in ihrer unendlichen Verantwortung feiern.
Was man sich allerdings fragt ist, wenn man auch verantwortlich populstisch sein kann, warum sie das nicht schon viel früher getan haben?...
als Sieger und Siegerinnen zu bezeichnen ist absolut verfehlt. Das einzige was bei solchen Treffen fuer den Steuerzahler effektiv herauskommt sind Spesen ueber Spesen und allerlei Unfug politisch korrupter Natur.
Da schau ich lieber dem Pendler zu: http://www.youtube.com/user/00derpendler
Da wird ein Sparpaket nach dem anderen ausgehandelt und Alles auf Kosten des Normalbürgers. Der wird ausgenommen und der die sich durch das Zu-Tode -Sparen verschlechternde Wirtschaftssituation, einschließlich verloren gehender Arbeitsplätze, zusätzlich zu spüren bekommen wird. Die Politiker, die das beschließen, brauchen sich jedoch nicht einzuschränken, da auf ihr Gehaltskonto, trotz "Sparens", um keinen Cent weniger überwiesen wird - im Gegenteil, wie man je gehört hat!
Schulden schaffen keinen Wohlstand.
Schulden werden auch nicht vom heiligen Geist bezahlt - sondern vom Bürger mittels Steuern.
Von Schulden profitiert also nicht der Bürger, sondern lediglich Politiker, die auf Pump ihren Einflussbereich und Posten für Freunde vergrößern - auf *Kosten* des Steuerzahlers.
Merke: die Schulden von heute, sind die Steuererhöhungen von morgen...
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