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Obamas Rede am US-Stützpunkt Bagram.
Kabul - Die US-Armee bleibt einem mit Afghanistan geschlossenen Partnerschaftsabkommen zufolge auch nach dem geplanten Abzug aller ausländischen Kampftruppen Ende 2014 am Hindukusch präsent. US-Präsident Barack Obama und sein afghanischer Kollege Hamid Karzai unterzeichneten in der Nacht zum Mittwoch in Kabul den Vertrag zur künftigen strategischen Zusammenarbeit. Nach Angaben des Weißen Hauses können demnach US-Truppen nach 2014 im Land bleiben, um die Sicherheitskräfte auszubilden und das Terrornetzwerk Al-Kaida zu bekämpfen.
Obama war kurz vor der Unterzeichnung des Abkommens zu einem überraschenden Besuch in Afghanistan eingetroffen. Die Visite, die bis zuletzt streng geheim gehalten worden war, erfolgte ein Jahr nach der Tötung des Terroristenführers Osama bin Laden durch ein US-Spezialkommando in Pakistan.
Selbstmordanschlag in Kabul
Beim Angriff eines Selbstmordkommandos wenige Stunden nach dem Blitzbesuch Obama in Kabul sind am Mittwoch mindestens elf Menschen getötet worden. Bei den Toten handelte es sich nach Angaben der afghanischen Polizei um afghanische Zivilisten, um einen nepalesischen Wachmann und um die drei Angreifer.
Ein Selbstmordattentäter habe sich in einem Auto vor dem Eingang zu einem von westlichen Ausländern genutzten Gebäudekomplex in die Luft gesprengt, sagte der Polizeichef der afghanischen Hauptstadt, Ajub Salangi. Zwei weitere Angreifer seien in das Gelände eingedrungen. Sie seien beim Gefecht mit afghanischen Sicherheitskräften und Wachleuten getötet worden.
Ein Taliban-Sprecher sagte, ein Gotteskrieger habe sein Fahrzeug zur Explosion gebracht, dem "Feind" seien "schwere Verluste zugefügt worden. Westliche Ausländer in dem Gebäudekomplex kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden. Einer der Ausländer, der in einem Bunker Zuflucht gesucht hatte, sagte per Telefon, alle seien in Sicherheit. Bei dem betroffenen Gebäudekomplex handelt es sich um das sogenannte Green Village, in dem auch Polizisten aus NATO-Ländern untergebracht sind.
Abkommen unterzeichnet
Es war der dritte Besuch Obamas in dem Land seit seinem Amtsantritt 2009. Erste Berichte in afghanischen Medien über eine mögliche Ankunft des US-Präsidenten waren noch Stunden zuvor vom Weißen Haus dementiert worden. Laut mitreisenden Regierungsbeamten wurde der Zeitpunkt der Reise nur vom Abschluss der Verhandlungen über das strategische Abkommen bestimmt. Beide Länder hatten sich erst vor gut einer Woche auf den Vertrag geeignet - nach mehr als eineinhalb Jahren. Die gemeinsame Unterzeichnung sollte die Solidarität zwischen zwei Präsidenten zeigen, deren Beziehung in den vergangenen Jahren häufig von Missstimmungen gekennzeichnet war, hieß es in Berichten von Reportern aus Kabul. Das Abkommen ist auch wichtig für den NATO-Gipfel im Mai in Chicago, wo der Anti-Terror-Einsatz der internationalen Truppen zu den bestimmenden Themen zählen wird. (APA, 2.5.2012)
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dass es bei der Osama-Ermordung den Obama-Bildausfall gab: http://www.n-tv.de/politik/O... 51811.html
Erstaunlich, wie hilfreich der tote Osama noch immer für Wahlkämpfe sein kann. Ich höre schon die Spindoktoren sagen:"Sollte er uns einmal abhanden kommen, müssten wir einen neuen ..." Doch halt, er ist ja schon tot. Wie lange eigentlich?
He affirms that by the end of 2014 the Afghans will be in charge of their own security, though U.S. forces will still carry out “two narrow security missions beyond 2014: counterterrorism and continued training.”
“Our goal is not to build a country in America’s image,” Obama says.
Which is a switch. Our goal used to be counterinsurgency, and now it is counterterrorism. The difference? Counterinsurgency is when you try to win the hearts and minds of the enemy. Counterterrorism is when you kill the enemy and then try to win their hearts and minds.
http://dyn.politico.com/printstor... F0112FCBFB
.
stimmt!
die Österreicher, Ungarn, Italiener, Franzosen, Russen, etc. etc. wählen hingegen immer "richtig", weil sie ja weder naiv noch verblendet sind.
nicht wahr? ;o)
ganze völker, nationen oder ethnien mit (negativen) zuschreibungen zu versehen, ist wohl hierzulande immer noch en vogue ....
zwischen Indien und Pakistan. Sie wird auf dem Rücken Afghanistans ausgetragen. Die Pakistaner betrachten Afghanistan als ihren Hinterhof. Die Inder machen ihnen diesen streitig.Und noch ein Akteur ist in den vergangenen Jahren am Hindukusch hinzugekommen: China. Für Peking ist Afghanistan ein wichtiger Teil des zentralasiatischen Tableaus. Wie wichtig, ist am Handelsvolumen zu ermessen. 2002 lag es bei 527 Millionen Dollar. 2009 war es auf knapp 26 Milliarden Dollar gestiegen. Gas, Öl, Handel, Islamisten, mit diesen Begriffen lassen sich die Interessen Chinas beschreiben. Peking fürchtet den Islamismus, besonders mit Blick auf die eigene Unruhe Provinz Xingjang (mehrheitlich muslimisch)...zu kompliziert für simple US-Basher....
wichtige Komponente dieser Blitz-Wahlkampfoperation:
ausgewählte Journalisten dürfen ein bisschen Geheimagent spielen und bringen dafür gute Presse.
CNN titelt: "POTUS trip to Afghanistan: a scene from a spy novel"
http://whitehouse.blogs.cnn.com/2012/05/0... -spy-novel
und so funktionierts:
http://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJtP6NI
Zeigt wieder mal, dass bei Herrn Obama Reden und Handeln zwei Paar Stiefel sind, das ist ja eines der Markenzeichen seiner Präsidentschaft. Im übrigen ist die Tötung Bin Ladens auch der einzige Erfolg, den Obama in seiner Amtszeit erreicht hat. Aber wie heißt es so schön: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Nützen wird Obama dieser Auftritt im Wahlkampf aber letztlich nichts, dafür ist dieses Thema für die Wähler nicht wichtig genug.
Ansonsten Obamas Bilanz ist zwar durch den Widerstand der Republikaner und eigenen Konservativen zwar verwässert, aber immer noch besser als Rommneys Konzept. Außerdem jeder Präsident lieb im Bezug auf das Militär die Selbstinzierung - das hätte niemand, zu keinem Zeitpunkt anders gemacht.
Barack Obama nutzt das “Bin-Laden-Jubiläum”, wie es spiegel.online makaber ausdrückt, für eine Blitz-Visite nach Afghanistan. Während des siebenstündigen Aufenthalts wurde schnell ein Vertrag unterzeichnet und eine große Rede geschwungen.
Plötzlich war der US-Präsident auf der Luftwaffenbasis in Bagram präsent und hielt eine Rede, die in ganz Amerika live während der “Prime-Time” ausgestrahlt wurde. Zahlreiche Soldaten jubelten ihren obersten Befehlshaber zu, die patriotischen Gefühle der Amerikaner waren wieder erweckt.
http://pakhtunkhwa911.wordpress.com/2012/05/0... ten-osama/
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