BIG steigerte Umsatz und Gewinn

Mietaufkommen der Bundesimmobiliengesellschaft stieg wegen Projektfertigstellungen um 21,5 Millionen Euro

Wien - Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die rund 7 Mio. Quadratmeter verwaltet und diese fast ausschließlich an Schulen, Universitäten und Ministerien vermietet, konnte 2011 zulegen. Die Umsatzerlöse stiegen um 26,6 Mio. auf 818,9 Mio. Euro, geht aus dem nun vorliegenden Geschäftsbericht hervor. Darin enthalten seien aufgrund von Projektfertigstellungen höhere Mieterlöse sowie preissteigerungsbedingt höhere Betriebskosten. Der Betriebserfolg (Ebit) stieg um 50,8 Mio. auf 221,3 Mio. Euro.

Grund dafür waren vor allem die um 21,5 auf 675,2 Mio. Euro gestiegenen Mieterlöse sowie geringere Instandhaltungsaufwendungen von 28,9 Mio. Euro. Um 12,9 Mio. Euro höhere Forderungswertberichtigungen konnten durch geringere Abschreibungen auf Anlagevermögen von 15,5 Mio. Euro mehr als kompensiert werden. Das EGT lag mit 84,7 Mio. Euro um 45,2 Mio. Euro über dem Wert von 2010.

26,1 Millionen aus Veräußerungen

Veräußert wurden im Geschäftsjahr 2011 Amts- und Bürogebäude im Ausmaß von rund 12.000 (2010: 18.400) Quadratmetern, fünf (60) Wohnungen, Grundstücke im Ausmaß von rund 1,448 Mio. Quadratmetern (2010: 286.100 m2) und sieben (drei) sonstige Objekte und Planungsleistungen. Dafür wurden laut Geschäftsbericht 26,1 (40,3) Mio. Euro erzielt. Daraus entstehe eine Nachbesserungsverpflichtung gegenüber der Republik Österreich in Höhe von 22,1 (20,6) Mio. Euro. Zudem wurden drei Objekte in die Projektgesellschaften in Höhe von 16,7 Mio. Euro eingebracht und insgesamt 125.000 m2 an Liegenschaftsflächen bereinigt.

Für Bau- und Planungskosten wurden insgesamt rund 383,3 (372,4) Mio. Euro investiert. Für Instandhaltungsmaßnahmen wurden 193,9 (222,7) Mio. Euro aufgewendet. Mieterinvestitonen wurden im Ausmaß von rund 36,4 (46,7) Mio. Euro abgewickelt.

Beschäftigt waren in der BIG im Vorjahr unverändert durchschnittlich 813 Mitarbeiter.

Im Jahr 2011 wurden fünf privat platzierte Anleihen (Private Placements) an internationale Investoren über insgesamt 250 Mio. Euro zur langfristigen Refinanzierung des Konzerns durchgeführt. Ferner wurden Tranchen aus bestehenden Kreditlinien in Höhe von 85 Mio. Mio. Euro gezogen. (APA, 1.5.2012)

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