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241 Hackerangriffe wurden 2011 angezeigt, 2009 waren es nur 30, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner am Montagabend bei der Präsentation des White Paper "Cybersicherheit intelligent regulieren: Warum, wie und durch wen?" in Wien. Gegen diese virtuellen Attacken müssen wir uns wappnen, so die Ministerin, meist hätten sie nämlich reale Folgen. An einer Strategie dafür arbeiten Politik und Wirtschaft derzeit. Gelöst werden könne die Aufgabe aber nur im Verbund mit den Bürgern, war sie sich mit Christian Kunstmann vom Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) einig.
"So wenig wie möglich, so viel wie notwendig"
Mit Blick darauf, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht eingeschränkt werden dürfe, beantwortete Mikl-Leitner die Frage nach staatlichen Regelungen folgendermaßen: "so wenig wie möglich, so viel wie notwendig". Studienautor Heiko Borchert warnte davor, "alles durch die Brille der Cybersecurity zu betrachten." Das Thema müsse in den Kontext einer "breiteren Sicherheitsagenda" gestellt werden. Wichtig sei es unter anderem, drei Informationsstränge zu entwickeln. Nicht nur die Kommunikation zwischen den Behörden sei zu verbessern, auch die Unternehmen sollten in Dialog treten. Und dann brauche es auch einen Austausch zwischen den Unternehmen und den Behörden. Die Wirtschaft solle das Ziel haben, Dienstleistungen und Produkte "von Anfang an sicherer" zu machen, aber auch die Nutzer sollten darauf achten. Ein Auto ohne Sicherheitsgurt kaufe schließlich auch niemand.
Vorbereitung
Auf die Frage, ob Österreich derzeit gut auf Cyberattacken vorbereitet ist, sei eine seriöse Antwort nicht möglich, so Borchert. Mikl-Leitner dagegen betonte, dass man "gut unterwegs" sei. Was schon funktioniert und was noch nicht, soll ein Planspiel am 12. Juni zeigen. In den Vordergrund werden dabei sektorenübergreifende Themen gestellt, so Borchert, denn eine übergreifende Zusammenarbeit sei notwendig, das habe jeder erkannt. In die Sicherheitsstrategie werden diese Ergebnisse einfließen.
Auch eine vertiefte Risikoanalyse wird als Grundlage der nationalen Strategie dienen. Präsentiert wird sie erst am 14. Mai, ein Ergebnis zeichne sich aber schon ab, so Kunstmann. Die Wirtschaft habe großes Interesse daran, zu wissen, wie sie sich in welchem Fall verhalten soll. (APA,01.05. 2012)
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dass das Nicht-Einhalten von Sicherheitsmaßnahmen nach dem jeweiligen Stand der Technik in Bezug auf persönliche sowie sonstige öffentlich kritische Daten unter Strafe gestellt wird.
Also: Wenn ein Unternehmensserver gehackt wird und sich herausstellt, dass die Sicherheitmaßnahmen nicht up-to-date waren: 100 Euro Strafe pro entwendetem Datensatz.
Wetten, dann tut sich endlich was?
Aber ich weiß schon, die "arme" Wirtschaft würde sowas blockieren, selbst wenn die Essens- und Jagdeinladungen mehr kosten würden als die Sicherheitsmaßnahmen.
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