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Die SPÖ beging den Tag der Arbeit mit ihrem traditionellen Mai-Aufmarsch am Wiener Rathausplatz (siehe Artikel).
Die SPÖ-Spitzen beschworen am 1. Mai am Wiener Rathausplatz das drohende schwarz-blaue Schreckgespenst inmitten der großen Krise
Und Erleichterungen bei der Sozialversicherung für Einpersonenunternehmen
Faymann: "Wir sind nicht die Lobbyisten der Steuerbetrüger" - Häupl: "Fekter Schutzheilige der Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger"
Die ÖVP mahnte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein, FPÖ-Chef Strache sprach in einem Linzer Bierzelt und Stronach lud zu Fest im Wiener Prater
Wegen Sachbeschädigung und aggressivem Verhalten gegen Polizei
Ei ja, da bin ich auch mal mitmarschiert. Als 16jährige während der Ausbildung in der Krankenpflegeschule. Da wurde wir dazu verpflichtet. 6 Uhr Antreten vor unserem Ausbildungsspital - in Schwesterntracht mit Häubchen. Um 9 Uhr war das Kasperltheater dann vorbei.
Dafür hatten wir ein paar Tage später einen freien Tag.
So funktioniert das.
Heute interessiert das nur mehr ein paar Ewiggestrige.
Ich bin zwar Grünwähler, allerdings würde ich mir schon wünschen, dass man diesen Tag mit etwas mehr Demut begeht.
Viele glauben ja heutzutage, dass sie ihren Wohlstand durch Fleiß selbst hervorgebracht haben und man deshalb keine Arbeiter-Vertreter mehr brauche.
Wenn man allerdings in mache asiatischen Ländern blickt, in denen Menschen ein Vielfaches an schwerer Arbeit leisten müssen und trotzdem aus ihrem Elend nicht herauskommen und meilenweit von unserem Wohlstand entfernt sind, spätestens dann hinkt obige Überlegung.
Deshalb sollten wir uns von unserer Überheblichkeit lösen und erkennen, dass Fleiß allein kein Garant für Wohlstand ist.
Sie waren offensbar noch nie in Asien? Der Mittelstand wächst, wie ein Blick auf PKW-Neuzulassunen zeigt, in vielen chinesischen Betrieben gibt es jährlich Lohnerhöhungen von 20% usw. usf.
Richtig ist: Weder die Allokation durch Markt, noch die durch Staat, sondern nur Arbeit schafft Werte.
Dabei heißt es sogar in der Internationalen "Die Müßiggänger schiebt beiseite" und singen die Genossen "das Lied der Arbeit" usw. usf.
Aber das haben viele Linke heute vergessen?
... ich war noch nicht in Asien.
Aber, wenn Sie sich schon selbst als "Der Kluge" bezeichnen, dann werden Sie sicherlich verstehen, dass man auch Informationen via anderer Medien erfahren kann.
Hinzu kommt noch, dass Asien, ein riesengroßer Kontinent ist und ich nehme an, dass Sie selbst nicht jedes asiatische Land, Stadt und Fabrik besucht haben um sich ein allumfassendes Bild hinsichtlich Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Vorerst ein kleiner Lesetipp:
http://www.spiegel.de/wirtschaf... 81,00.html
Es muss Menschenrecht werden, dass jeder Arbeiter auf dieser Welt unfall-, kranken-, pensions- und arbeitslosenversichert ist!
Definition Wikipedia:
"Der 1. Mai wird als Internationaler Tag der Arbeiterbewegung in vielen Ländern gefeiert."
Sie dürfen sich meinetwegen gerne einen anderen Gedenktag aussuchen, nichts desto trotz, sollte man sich dessen bewusst sein, mit welchen Schwierigkeiten diese menschenwürdigen Einrichtungen erkämpft wurden.
Zukünftig wird es notwendig sein, diese notwendige Errungenschaften zu halten und in jene Länder zu tragen, in denen dies heute noch nicht selbstverständlich ist.
Demut ist wohl die falsche haltung, das ist so ÖVP (zumindest das, was die ÖVP von den Leuten abverlangt) und in Wahrheit hinter vorgehaltener Hand auch SPÖ! Es geht eher darum, den Elan vergangener Tage wieder zu erlangen, um die momentanen Zumutungen zu bekämpfen!
dafür braucht man aber keine ArbeiterVERTRETER, sondern kämpferische ArbeiterInnen!!!
... nicht die Demut vor irgend einer Partei, sondern die Demut vor der Bewegung, die wohl der Mehrheit der Österreicher zu Gute kam, auch jenen die reflexartig über die Sozialdemokratie oder Gewerkschaften per se schimpfen, weil sie glauben, sie hätten das auch ohne diese Bewegung schaffen können.
Dazu müsste man sich allerdings intensiv mit der Historie beschäftigen, mir fällt jetzt spontan Humboldt ein, der sich an Arbeiter in Berlin erinnerte, die so arm waren, dass sie sich mit einem Strick an Laternenmasten banden um zu schlafen.
Mein Großvater war Pferdeknecht, der hatte das "Privileg" im Pferdestall schlafen zu dürfen.
die jahrtausende der leibeigenschaft, die extremausbeutung der industriellen revolution usw... sind in den köpfen nicht mehr präsent. auch nicht das viele ihr leben für eine bessere zukunft geopfert haben.
... haben Sie recht.
Die Ausbeutung besteht leider noch, nicht in diesem Ausmaß in Europa, aber bspw. in Asien.
Im Prinzip eine Form der modernen Sklavenhaltung, nur dass die Sklaven nicht unmittelbar vor dem Haus ihre Arbeit verrichten, sondern tausende Kilometer entfernt.
Es ist zwar heute technisch möglich, die Herkunft eines Schnitzels zurückzuverfolgen und zu überprüfen, ob das Kalb artgerecht gehalten wurde, aber bei einem elektronischem Gadget ist es nicht möglich zu sehen, ob die Arbeiter, die dieses Gerät hergestellt haben, menschenwürdig behandelt werden.
Hier wäre es an der Zeit, diese Missstände in Angriff zu nehmen.
Na klar und das werden Sie sicher hinkriegen mit der Gerechtigkeit in der Welt! Haben Sie schon mal daran gedacht, dass der Mensch eine Egosau ist, der immer das Hemd näher ist als die Hose? Und dass wir alle nicht hier wären, wo wir sind, wenn es anders wäre? Es war immer so, dass die Stärkeren und Mächtigen das Sagen hatten und das wird sich auch nie ändern. An anderen Stelle wettern Sie für die Beibehaltung konservativster Werte und dann für Veränderungen ins Gerechtere, das passt ganz und gar nicht zusammen, hat schon fast paranoide Züge...
... bitte machen Sie sich nicht lächerlich.
Sie wollen doch nicht die Sklavenarbeiter in Asien mit einem verwöhnten Bengel in Österreich vergleichen, der Grenzen auslotet, wie weit er mit seiner Frisur in einer Tourismusschule seine Professoren provozieren kann um von seinen Mitschülern bewundert zu werden - das ist Jammern auf höchstem Niveau.
Beschäftigen Sie sich mal mit den wichtigen Themen in der Welt - Phlegmatismus hilft uns auch nicht weiter.
Wenn Sie gegen Versklavung WIRKLICH wären (nicht nur vorgegeben, wie es bei Ihnen scheint), würden Sie einen Teufel tun, junge Menschen dazu anzuhalten, sich "anzupassen", weil alte Generationen das von ihnen verlangen. Es gibt nichts Schlimmeres als Zwang zur Anpassung! Genau das ist Versklavung, wenn Menschen verwehrt wird, sich individuell nach den eigenen Neigungen zu entwickeln.
... sich bspw. in ein asiatisches Land abzusetzen und in einem Sweatshop zu einem Hungerlohn zu arbeiten, ohne sozialem Netz.
Sie dürfen dort auch gerne eine Gewerkschaft gründen, ich warne Sie nur, das kann lebensgefährlich sein.
http://survey.ituc-csi.org/Asia-Paci... ml?lang=de
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