Arbeiter aller Länder vereinigen sich

Ansichtssache | 1. Mai 2012, 15:01
foto: foto:dmitry lovetsky/ap/dapd

Im Mutterland aller Arbeiter, Russland, wird selbstverständlich auch der Tag der Arbeit begangen. Ein kleiner Seitenhieb auf Noch-Premier ist in Moskau ebenfalls drin.

foto: foto:dmitry lovetsky/ap/dapd

Herr Stalin auch.

foto: epa/alkis konstantinidis

Auch in Athen wird demonstriert.

foto: reuters/antonio bronic

Zagreber Arbeiter beim Fahnenschwingen.

foto:hadi mizban/ap/dapd

Irakische Kommunisten lauschen in Bagdad gebannt der Signale.

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In Beirut, Libanon, kommen Hammer und Sichel zum Einsatz.

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In Chaman, Pakistan, wehen rote Fahnen im Wind.

foto:vincent thian/ap/dapd

Diesig ist gar kein Ausdruck: Maiaufmarsch in Peking, China.

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In Taipeh, Taiwan, fordern Demonstranten einen Mindestlohn für alle.

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In Kathmandu, Nepal, fordern kommunistische Hotelbedienstete bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.

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Ganz im fernen Osten Russlands, in der Hafenstadt Wladiwowstok, formen Demonstranten das Wort "Solidarität" in dicken, menschlichen Lettern.

foto: reuters/ilya naymushin

Im russischen Krasnojarsk gehen auch Mitglieder einer Theatergilde auf die Straße.

foto: reuters/ilya naymushin

In der gleichen Stadt protestieren Anwohner gegen den Bau einer Fabrik mitten im Zentrum.

foto: epa/antonio dasiparu

Demonstranten in der Hauptstadt von Osttimor, Dili, skandieren Slogans am 1. Mai.

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In der thailändischen Hauptstadt Bangkok wird am 1. Mai dem König gehuldigt. Auch die Dickhäuter sehen das wohl so.

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Höhepunkte des thailändischen Tags der Arbeit sind Darbietungen von Elefanten, die am 1. Mai tatsächlich Schwerstarbeit zu verrichten haben.

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In der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur gehen Angestellte auf die Straße, um gegen den unzureichenden Schutz ihrer Rechte zu protestieren.

foto: epa/aquinto

Das rote Band, das Arbeiteraktivisten in der philippinischen Hauptstadt Manila zu Ehren des Tags der Arbeit tragen, gehört zu den klassischen Requisiten des 1. Mai.

foto: epa/mak remissa

Auch in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, wird am 1. Mai demonstriert.

foto: epa/bagus indahono

In der indonesischen Kapitale Jakarta fordern Demonstranten, die erstaunlich viel Blau am Körper tragen, die Regierung auf, für höheren Lebensstandard zu sorgen. (red, derStandard.at, 1.5.2012)

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die libanesin ist süß...

Da fehlt doch was?

"Tens of Thousands of people marched on Wall Street tonight. It was an amazing and diverse crowd of the 99%. Thousands are still there! This Occupation is not leaving."

Nachzulesen auf: http://www.facebook.com/OccupyWallSt

#MayDay ?

So viele arme, ideologisch verblendete Menschen!

Ihr Posting erinnert an den Witz mit dem Geisterfahrer auf der Autobahn, der sich über die vielen ihm entgegen kommenden Autofahrer ärgert.

Wow, nächstes Jahr mayday parade mit einer Elefantenabteilung!!! Wie die Polizie wohl darauf reagieren würde?

Sie kamen, knüppelten, küssten den Asphalt.

genau!

und passend zur elefantenabteilung dröhnt dann aus dem lautsprecher: "aus dem weg, kapitalisten, die letzte schlacht gewinnen wir, schmeisst die knarre weg, polizisten, die rote front und die schwarze front sind wir!" ;)

Muss ArbeiterInnen .....

heißen!

Frage:

wer hat den 1.Mai erfunden bzw. woher stammt diese Tradition? Rußland, Amerika, Australien, Europa...? Weiß das jemand, hier?

aha! hab was gefunden.

für alle, die es interessiert:

http://www.renner-institut.at/doku/frmai.htm

kommunismus ist der traum...

...von einer besseren welt für alle!

leider hat ihn bis jetzt immer jemand missbraucht um eine diktatur zu formen!

eine schönen 1. mai euch allen und nicht vergessen: die wirtschaft hat den menschen untertan zu sein...

kommunismus ist der traum...

...von einer besseren welt für alle die an eine solche Ideologie glauben!

Der Rest hat halt Pech gehabt, wie man schon so oft gesehen hat.

Würden wir in einem kommunistischen Staat leben, müssten Sie sich zumindest nicht mit meiner Antwort abgeben; freie Meinungsäußerung ginge dann halt doch zu weit ...

Würden wir in einem kommunistischen Staat leben ...

... man sieht, dass Sie vom Kommunismus keine Ahnung haben.

Kommunismus ist eine klassenlose Gesellschaft. Der Staat ist eine Notwendigkeit um eine Klassengesellschaft aufrechtzuerhalten.

Traum von einer besseren Welt

für alle, wenn ich die Theorie richtig in Erinnerung habe. Marx schrieb auch nichts von Vorratsdatenspeicherung und Tierschützerprozessen, soweit ich weiß.

zum xten mal.....

es wurden auch viele verbrechen im namen der demokratie verübt. bitte nicht mit zweierlei maß messen und kommunisten gedanken nicht mit verbrecherischen taten welche im namen vom kommunismus von stalin und co. verübt worden sind gleichsetzen. sonst könnte man jegliches politisches system als verbrecherisch abstempeln.

natürlich sind regime wo verbrechen gegen die menschlichkeit als bestandteil der ideologie sind anders zu bewerten.

"freie Meinungsäußerung ginge dann halt doch zu weit"..

..was jedoch gar nichts mit dem kommunismus, aber sehr viel mit dem staat und seiner logik zu tun hat.

wieso hat man dann überhaupt versucht den kommunismus in staaten umzusetzen, wo es doch offensichtlich gar nicht möglich sein kann?

Ich möcht in keinem "kommunistischen staat" leben, man könnte mich aber durchaus als Kommunisten bezeichnen! Da schimpfens jetzt an meinem A... vorbei...

bis jetzt immer

Was den Verdacht nährt, dass er selbst der Missbrauch des Menschheitstraums von einer besseren Welt ist. Ich bin längst schon der Meinung, dass der Stalinismus und Führerkult im Kommunismus (im Marxismus!) genuin angelegt ist. Kommunismus ist nämlich per se eine totalitäre Ideologie, die neben sich keine Alternative dulden kann und will, ergo rein denklogisch nur als Despotie gestaltbar ist. Womit aber schon der Wurm drinnen ist.

stalinismus und führerkult sind vielleicht im marxismus angelegt, aber nicht im kommunismus

der real existierende marxismus ist tatsächlich eine entbehrliche angelegenheit, die im namen des kommunismus viel unsinn angerichtet hat. der kern des problems besteht darin, dass viele marxisten das werk von marx nicht richtig verstanden haben. sie haben sein werk als *anleitung* für den kommunismus interpretiert, aber marx hatte nicht diese intention, seine absicht war nur, eine analyse und kritik des kapitalismus abzuliefern. marx hat sich tatsächlich nur an sehr wenigen stellen darüber geäussert, was er unter kommunismus versteht, während die meisten marxisten sein werk eben als blaupause gelesen haben. das endete bekanntlich im desaster. dafür können aber weder marx noch der kommunismus etwas.

"per se"

Können Sie das beweisen?
Haben Sie je Marx gelesen?

gelesen eventuell, verstanden sicher nicht :)

sollen sie doch unternehmer werden!

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