Moskau denkt Sanktionen gegen beide Konfliktparteien an

30. April 2012, 21:29
  • Bei Luftangriffen des Nordens verletzte Soldaten in einem Lazarett in Gidel.
    foto: reuters/tomasevic

    Bei Luftangriffen des Nordens verletzte Soldaten in einem Lazarett in Gidel.

Khartum und Juba sollen sich zunächst an UNO-Resolution halten

Moskau - Der UNO-Sicherheitsrat könnte nach Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow Sanktionen gegen den Sudan und den Südsudan beschließen. Sollten beide Seiten ihre Kampfhandlungen nicht einstellen, seien zusätzliche Maßnahmen wie wirtschaftliche Sanktionen denkbar, wie sie in einem von den USA eingebrachten Resolutionsentwurf vorgesehen seien, sagte Lawrow am Montag nach Gesprächen mit seinem sudanesischen Amtskollegen Ali Karti in Moskau. Der Sudan habe jedoch signalisiert, eine UNO-Resolution vom 12. April respektieren zu wollen, die einen sofortigen Waffenstillstand vorsieht.

Lawrow betonte, die Sanktionen seien nur dann eine Option, wenn die bereits verabschiedete UNO-Resolution nicht respektiert werde. Die Streitkräfte von Sudan und Südsudan liefern sich seit Ende März Kämpfe in der Grenzregion, insbesondere rund um das Ölfeld Heglig. Vor einem 2005 von der UNO verhängten Waffenembargo lieferte das ständige UNO-Sicherheitsratsmitglied Russland angesichts des Konflikts in der sudanesischen Unruheprovinz Darfur Waffen an den Sudan. Moskau verfolgt zudem Interessen im Ölsektor des Landes. (APA, 30.4.2012)

Gute Methode...

.... BEIDE Streithansl´n bestrafen.

Das würde so manchen anderen Konflikt lösen.

wenn zwei laender einen krieg anfangen ist es eigentlich die aufgabe der uno daran zu arbeiten diesen konflikt beizulegen. dafuer war die uno gedacht, nicht um unter dem vorwand der menschenrechte selber x-beliebige kriege anzufangen.

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