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Rom - Die Verwaltungsgesellschaft des Flughafens von Venedig, SAVE, will mit Wien Schwechat um die Rolle als Drehscheibe für Flüge in Richtung Osteuropa konkurrieren. So will SAVE-Präsident Enrico Marchi verstärkt Flugverbindungen zwischen dem Venediger Flughafen "Marco Polo" und osteuropäischen Städten anbieten. Dies soll unter anderem mit Hilfe der Fluggesellschaft Alitalia erfolgen, die verstärkt Flüge nach Russland anbieten will.
Tugleich will SAVE, der 2006 die den Wiener Airline-Caterer und Gastronomiekonzern Airest übernommen hat, auch in Polen Fuß fassen. Die an der Mailänder Börse notierte Gesellschaft will sich am Wettbewerb für die Privatisierung des Krakauer Flughafens beteiligen. 2,8 Millionen Passagieren pro Jahr meldet der polnische Airport, der mit seinen Wachstumsraten Investoren aus dem Westen lockt.
SAVE kann im Wettkampf um die Verwaltung des Krakauer Flughafens auf internationale Erfahrung zurückgreifen. Die Venediger Gesellschaft hält einen 49-prozentige Anteil an der Gesellschaft BSCA, die den Brüsseler Flughafen Charleroi verwaltet. SAVE ist auch an der Übernahme von Aktienpaketen des Triester Flughafens interessiert, die von der Region Friaul Julisch Venetien verkauft werden. Außerdem kontrolliert SAVE bereits den Airport von Treviso und Padua.
SAVE ist vor allem im Airport-Dienstleistungsgeschäft aktiv. Die Gesellschaft investiert auch in Informatik- Systeme für die Verwaltung von Flughäfen. Mit 9,6 Millionen Passagieren pro Jahr ist der Flughafen Venedig nach Rom Fiumicino und Mailand Malpensa der drittgrößte in Italien. Im vergangenen Jahr meldete der Airport "Marco Polo" ein siebenprozentiges Wachstum bei der Passagierzahl. SAVE schloss das Jahr 2011 mit einem 2,9-prozentigen Umsatzwachstum auf 347 Millionen Euro. 57 Prozent des Gruppenumsatzes wurde von der Airest generiert. (APA, 30.4.2012)
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