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Berlin - Die Verhandlungen der deutschen Zeitungsverleger mit ARD und ZDF über die Internet-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender sind gescheitert. Die Sender seien von einer unterschriftsreifen gemeinsamen Erklärung abgerückt, sagte Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger. Es gebe keine Einigkeit unter den Sendern.
"Es ist bedauerlich, dass die Selbstverständlichkeit einer Überprüfung des Textumfangs in gebührenfinanzierten Angeboten nicht allen Sendeanstalten vermittelbar ist", erklärte Heinen.
Von ARD und ZDF war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
App-Streit geht weiter
Hintergrund ist die Klage von acht Verlagen gehen die kostenlose "Tagesschau"-Anwendung für Tablet-PCs und Smartphones. Die Verleger betrachten dies als unfaire Konkurrenz zu ihren kostenpflichtigen Angeboten, da die App mit langen Texten neben "Tagesschau"-Videos "presseähnlich" sei. Das Kölner Landgericht hatte ARD und ZDF den Zeitungsverlegern eine außergerichtliche Einigung nahegelegt. Nach Ablauf der Frist für Einigung an diesem Montag wollen die Verleger nun weiter den Klageweg beschreiten. (APA)
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Ich bin echt neugierig wie das Gericht entscheidet.
Sind staatliche Medien ihren Gebührenzahlern nicht verpflichtet umfassende Informationen auf jede denkbare Weise leicht zugänglich zu machen?
Ist das nicht das einzige stichhaltige Argument für die Rundfunkgebühren?
Die Verleger sollen die Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks als Zwangsabgabe bekämpfen, oder am freien Markt besser sein.
Künstliche "Schutzzonen" für Verleger, die nicht in der Neuzeit angekommen sind, wären sowas von lächerlich.
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