Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Kiew/Wien/Berlin - Am 1. Juni trägt Österreichs Fußballteam in Innsbruck ein Testspiel gegen die Ukraine aus. Die Österreicher, die erst eine EM-Endrunde schmückten, die gemeinsam mit der Schweiz veranstaltete EURO 2008, üben für die nächste WM-Qualifikation. Die Ukrainer üben für die nun viel diskutierte Heim-EM. Österreichs Sportminister Norbert Darabos will in der aktuellen Diskussion um die politische Lage in der Ukraine " ein Zeichen setzen", wird dem Testspiel fernbleiben. Der ÖFB wird das Länderspiel gegen die Ukraine trotz der aktuellen Situation planmäßig durchführen. "Das ist eine sportliche Veranstaltung und keine politische" , sagt ÖFB-Kommunikationsdirektor Wolfgang Gramann. "Sport soll Sport bleiben. Das ist ein freundschaftliches Länderspiel, und man kann einen anderen Verband nicht bestrafen. Für den ÖFB besteht kein Handlungsbedarf."
Auslöser der seit Monaten schwelenden Diskussion ist der Umgang mit der in der Ukraine inhaftierten und erkrankten Ex-Premierministerin Julia Timoschenko. Timoschenko, die an Bandscheibenproblemen leidet, verbüßt eine siebenjährige Haftstrafe wegen Amtsmissbrauchs. Die Europäische Union kritisiert ihre Haft als politisch motiviert. Aus Protest gegen ihre Haftbedingungen trat Timoschenko in einen Hungerstreik. Sie gilt als Opfer politischer Rachejustiz im Auftrag des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch.
Am vergangenen Freitag wurden bei einer Anschlagsserie in Dnjepropetrowsk in der Ukraine bei vier Explosionen 30 Menschen verletzt. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung über mögliche terroristische Hintergründe ein.
Viele europäische Politiker erwägen einen Boykott der vom Europäischen Fußballverband (Uefa) veranstalteten EURO. So Bundeskanzler Werner Faymann und sein Vize Michael Spindelegger. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im Gegensatz zu den Österreichern eine Mannschaft zu beklatschen hätte, denkt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel an einen Reiseverzicht des Bundeskabinetts. Deutschland soll alle drei Vorrundenspiele in der Ukraine austragen.
Sowohl ÖFB-Präsident Leo Windtner als auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach schlossen ein Einspringen für die Ukraine kategorisch aus. Windtner: "Erstens ist eine mögliche Absage oder Verlegung Thema der Uefa und liegt somit klar außerhalb unseres Kompetenzbereiches, und zweitens wäre eine EM-Endrunde, trotz aller Erfahrung aus der EURO 2008, aus organisatorischer Sicht in dieser Kurzfristigkeit definitiv nicht realisierbar. Hier ist in erster Linie die Politik gefordert. Sie muss vorangehen und mögliche Schritte setzen. Der Sport kann maximal moralische Unterstützung leisten, aber alleine sicherlich keine menschenrechtlichen Themen lösen."
Nach Ansicht der deutschen Polizeigewerkschaften wäre eine kurzfristige Verlegung der Spiele aus der Ukraine nach Deutschland möglich. "Mit dem Gedanken beschäftigen wir uns keine Sekunde. Die Menschen in der Ukraine haben die Europameisterschaft verdient", sagte Niersbach und ergänzte, eine Absage der EM bringe "ebenso wenig wie der Boykott vergangener Sportveranstaltungen". Wichtig sei das "klare Bekenntnis zu den Menschenrechten und im Fall Timoschenko die Forderung nach einem schnellen Signal der Ukraine". Das Medienereignis EURO 2012 biete zudem die "einmalige Chance, neben der Berichterstattung über den Fußball auch Missstände in der Ukraine anzuprangern".
Auch Martin Kallen, der EM-Turnierdirektor, schloss eine Verlegung von Spielen aus. "Das bekäme man in so kurzer Zeit gar nicht hin", sagte der Schweizer, der erstmals offiziell Notfallpläne der Uefa bestätigte. Die Ultima Ratio könnte eine Absage sein. "Da gäbe es nur eine Möglichkeit: Man müsste an eine Verschiebung denken, in ein anderes Jahr." (red, sid, DER STANDARD, 1.5.2012)
Triumphfahrt der Europameister durch Madrid ließ wirtschaftliche Probleme des Landes für einige Stunden vergessen
Weinender Fan laut Bericht der "Süddeutschen Zeitung" nicht live. UEFA legitmiert: "Die Bilder wurden aufgenommen, um die Emotionen und die Anspannung der deutschen Fans bei diesem Spiel zu zeigen"
Wie in seinen besten Zeiten bei der EURO 2008 bildete das spanische Team im Finale gegen Italien eine kristalline Struktur wechselseitiger Beziehungen
Die Religion spielt im Fußball eine große Rolle. Diego Maradona hat es sogar bis zur eigenen Kirche geschafft.
UEFA-Boss gegen Einführung technischer Hilfsmittel - FIFA-Chef wie Beckenbauer für revolutionären Schritt - Entscheidung am Donnerstag
Iker Cassilas ist seit Jahren die Konstante im spanischen Tor. Seine Paraden waren entscheidend auf dem Weg zum EM- und WM-Titel
Spannend, fair, geil. Die polnisch-ukrainische EM erwies sich als ein schönes Sommerfest. Die Euro war eine willkommene Ablenkung vom Euro. Unter der litten dann nur "schwäbische Hausfrauen"
Platini graut vor Problemen, wie sie die Ukraine verursachte. Weshalb der UEFA-Boss sein Turnier nur noch in den schönsten Stadien des Kontinents aufführen lassen will
Beim FC Barcelona und in der spanischen Nationalmannschaft ist der 28-Jährige der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld
Ex-Teamstürmer Alan Shearer lässt kein gutes Haar an den Three Lions - "Wir gehen nicht in die richtige Richtung"
Nach dem Rücktritt von Bondscoach Bert van Marwijk regiert im niederländischen Verband das Chaos
46-Jähriger hört nach Aus im Viertelfinale als französischer Teamchef auf, als Nachfolgekandidat gilt Didier Deschamps
Wissenschaftliche Untersuchungen räumen mit den ärgsten Vorurteilen auf
Die Weltherrschaft des spanischen Fußballs könnte am Sonntag im dritten Titel en suite gipfeln. Goalie Iker Casillas hat in K.-o.-Duellen seit sechs Jahren und 900 Spielminuten kein Tor kassiert. Und Cesc Fabregas erklärte dem Ball sein Ansinnen
Seine schlimmste Niederlage hat Luís Carlos Almeida da Cunha, genannt Nani, schon als Kind erlitten, als ihn seine Eltern verließen
Schon wieder gehen die Deutschen leer aus. Ein bisserl weinen und dann weitermachen, lautet die Devise - auch für Bundestrainer Joachim Löw. Immerhin: Der fußballbegeisterten Kanzlerin Angela Merkel bleibt ein finales Dilemma im Stadion von Kiew erspart.
Auch Portugal von Disziplinar- und Kontrollausschuss zu Geldstrafe verdonnert
Italien fordert Titelverteidiger Spanien am Sonntag im Kiewer Finale. Die Squadra Azzurra zerstört am Donnerstagabend den deutschen Traum vom ersten Titel seit 1996. Mario Balotelli, der geniale Kindskopf, trifft in Warschau zweimal
Französischer EM-Rüpel twittert eine Entschuldigung. Eskapaden rund um das französische Team werden den nationalen Verband dennoch viel Geld kosten
Cristiano Ronaldo, einer der begnadetsten Fußballspieler der Gegenwart, hat stets versucht auzuloten, wo genau die Grenze zwischen Brieskicker und Badkicker verläuft. Jetzt weiß er es wohl
Bisher 30 Prozent der erzielten Tore per Kopf - Dänemark und England mit Lufthoheit
Spanien steht im Finale, trifft am Sonntag auf Deutschland oder Italien. Der Weltmeister schlägt Portugal nach torlosen 120 Minuten im Elferschießen. Cesc Fabregas setzt den Schlusspunkt für den erst sehr spät überzeugenden Titelverteidiger
Reaktion auf frühes EM-Aus - Weitere Strafe gegen DFB
Frankreichs Team erinnerte bei der EM an den völlig missratenen Auftritt bei der WM 2010 - Es gab einen Streit in der Kabine und Beschimpfungen
Jöö, wie niedlich! Natürlich gehts nur um unser - des Volkes, hier Menschen genannt - Wohlergehen.
Dass sich dabei eine ganze Menge Multinationaler Konzerne dumm und deppert verdienen, und die Spielstätten wenige Wochen nach dem Event zu verfallen beginnen (Siehe Südafrika) - wayne Interessierts?
Es werde CASH!
Wieso sorgen eigentlich Fälle wie Guantanamo nicht für Schlagzeilen ob dies oder jenes in den USA stattfinden soll oder nicht ? Wieso wurde die WM 94 in einem Land ausgetragen, welches immer noch die Todesstrafe in manchen Bundesstaaten toleriert ?
Fragen über Fragen...
Die liebe Julia hat dem ukrainischen Volk geld gestohlen, scheinbar wurden jedoch einige Provisionen unserer netten EU-Politiker mit diesem Geld bezahlt. Die Geldgeberin sitzt im Häfn und die Geldnehmer machen jetzt eine auf beleidigt.
Wie hat die liebe Julia das eigentlich gemacht?
Um wieviel Geld geht es da?
Wo ist das Geld?
Was hat sie damit gemacht?
Welche unserer netten EU-Politiker haben was davon gesehen?
Wieviel haben sie bekommen?
Lassen sie die 'Wahrheit' aufs Forum regnen....
Denn was sollen denn die vielen Fans machen, die sich Slavko bereits als Bildschirmhintergrund runtergeladen haben ?
http://de.mascots.uefa.com/uefaeuro2012
Etwa die rechte Seite zukleben ?
bei der Gelegenheit auch gleich auf ihre eigenen diktatorischen und faschistischen Aktivitäten wie:
-VDS
-Fluggastdatenspeicherung und Weitergabe
-Zahlungsverkehrdatenspeicherung und Weitergabe,
-Aushöhlung und Abbau von Demokratien durch Einsetzen nicht gewählter Premiers (Italien, Griechenland)
mit Herkunft aus der Finanzindustrie, ...
-ACTA
-Abbau der Bürgerrechte und Kriminalisierung der Internet-User
-durch Lobbies gekaufte und beeinflusste Gesetze zum Nutzen von Wenigen und Schaden für uns Alle
Da stellt sich die Situation zur Ukraine im Vergleich ja gar nicht mehr so schlimm dar?!
Wenn ich an die Vorbereitungen zur EM in Österreich denke, ist es doch völlig ausgeschlossen, dass auch nur ein Spiel von der Ukraine verlegt wird.
Das ist ja kein Privaturlaub, bei dem es nur um Reisebuchungen geht.
Bisserl sehr blauäugige Überlegung, dass das jetzt - ca. 40 Tage vor dem Beginn - noch möglich wäre.
Außerdem, wieso bringt man so einen Bericht, nur weil der Sportminister eines deutschen Bundeslandes sowas von sich gibt?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.