Auto von New Yorker Brücke gestürzt: Sieben Tote

30. April 2012, 14:35

45-Jährige verlor aus unbekannten Gründen Kontrolle über ihren Wagen

New York - Ein Geländewagen mit sieben Familienmitgliedern ist in New York von einer Hochbrücke 20 Meter in die Tiefe gestürzt und hat alle Insassen in den Tod gerissen. Laut Polizei geriet der Wagen auf einer Brücke am Bronx Zoo außer Kontrolle, fuhr quer über zwei Fahrspuren und flog schließlich über das Geländer der Schnellstraße, berichtete die "New York Times" am Montag. Hinweise darauf, was zu dem schweren Unfall führte, lagen zunächst nicht vor. Unter den Toten waren drei Kinder und ihre Großeltern aus der Dominikanischen Republik.

Nach Angaben der Polizei fuhr das Auto mit 120 Stundenkilometern auf dem Bronx River Parkway, als die 45-jährige Frau am Steuer aus bisher nicht bekanntem Grund die Kontrolle verlor. Bis zum Aufprall des Fahrzeugs in einem entlegenen Teil des Zoos vergingen nach den Ermittlungen der Polizei nur wenige Sekunden. Obwohl alle Passagiere angeschnallt waren, überlebte keiner den Sturz. 

Schwerster Autounfall seit März '11

Mit an Bord war die zehnjährige Tochter der Fahrerin und ihre Schwester (39) und deren zwei Kinder (sieben und drei Jahre). Die Eltern beziehungsweise Großeltern (85, 81) der Familie waren drei Tage zuvor zum Besuch aus der Karibik eingeflogen.

Bei dem tragischen Ereignis handelt es sich um den schwersten Verkehrsunfall in New York seit März vergangenen Jahres. Damals starben 14 Menschen in einem Bus auf dem Weg von einem Casino zurück in das New Yorker Chinatown. (APA, 30.4.2012)

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Warum werden eigentlich Crossover SUV Fahrzeuge...

...wie dieser 2004 Honda Pilot als Gelaendewagen bezeichnet??

Dieses Auto hat absolut KEINE Gelaendetauglichkeit!

das ist in anbetracht des geschehenen bestimmt die größte sorge..

"(...)in einem entlegenen Teil des Zoos"

Na hoffentlich blieben die Tiere alle unverletzt. Da stehst nichtsahnend im Gehege und frisst in Ruhe etwas Gras, auf einmal fällt so ein Auto vom Himmel...

Grün

und Sie haben wirklich einen passenden Nickname....

Mich wundern ja diese hüfthohen Geländer, obwohl ja schon Autos in Kirchendächer gefahren sind.

traurige Nachricht

aber es zeigt den eindimensionalen Zustand des heutigen Journalismus: Artikel/Nachrichten von Presseagenturen zusammenkopieren.

derStandard macht zum Teil auch selbstaendigen, guten Journalismus und den lese ich auch gern aber solche Nachrichten sind mir sowas von meschugge.

Letztes Jahr sind in China fast 2000 Arbeiter im Bergbau gestorben. Das sind in etwa 5.5/Tag. dh. waehrend die Amis in NewYork von der Bruecke geflogen sind, sind in China fast genausoviel Minenarbeiter gestorben. Am Tag, wo diese Nachricht publiziert wird, wiederum soviele usw. usf.

Was macht aus dem einen Ereignis eine Pressemeldung (eigentlich Frage an APA) und warum publiziert man das eine und ignoriert das andere (Frage an Standard)?

hirn verwenden und nicht hirn verschwenden wäre ein tipp !! wieviel todesarten mit höheren mortalitätsraten (abgesehen von besonderen singulärereignissen, ist ja eigentlich nur diese relevant) wird es wohl geben

als die mortalitätsrate der chinesichen bergbauarbeiten.

weiters willst jetzt nur china mit usa vergleichen, oder alle länder mit allen ? welche mort.rate sticht welche aus ? wir könnten ja auch beim verkehr bleiben, da sterben in china mindestens (wenn wir deine 2000 als vergleich nehmen) 50000 pro jahr.
wieso wird da nicht mehr verglichen ?

vielleicht dämmert es schön langsam. funktion einer TAGESzeitung ist eher über einzelereignisse zu bereichten als statistische vergleiche übermortalitätsraten anzustellen (da kannst auch gleich die afrikanischen hungerkinder mit rein nehmen !!)
über die lage der bergbauarbeiter gehört in reportagen berichtet. und sollte nicht als vergleich mit tagesaktuellen ereignissen herangezogen werden

Ein bergbau-todesliveticker waer was fuer dich.

bist gscheit, schon wieder ein autounfall. diesmal in new york... mit der welt geht's bergab. der nächste unfall kommt bestimmt.

Also ÖsterreicherInnen fallen 60m runter und klettern mit gebrochenen knochen wieder hoch.

Die Amis schaffen nicht amal 20m.

Jetzt war ich zu schnell mit ROT

die Ironie hat ein bisserl beim Sickern gebraucht

Hmm...
20 m tief?
das müsste man ja angeschnallt überleben können?

Da dürfte wohl mehr passiert sein? (also auf Betonwand aufgeschlagen oder ähnliches)

Aufprall

wie aus den nyt-fotos zu sehen landete das auto seitlich/auf dem dach - bei den seitbeschleunigungen reisst´s das genick ab -
informieren vor posten wäre eine nette abwechslung!

Was ist das für eine dumme Aussage

für die Information ist ja wohl der Journalist/Zeitung zuständig..
und aus dem Artikel geht diese Information einfach nicht raus, weil er nur eine abgeschriebender APA bericht ist...

weiters habe ich den Artikel in der NYT schon gelesen und in anderen posting das auch erwähnt (auch meinen falsch annahme die ich hatte)

D.h. ebenfalls zurück
Informieren vor posten wäre eine nette Abwechslung

Stellen Sie sich mal auf eine 20m hohe Brücke, oder einen 10m hohen Sprungturm im Freibad. Da schauts dann schon ein bisschen anders aus...

oisdann:

20 m = 10[m/s^2]/2*t^2
t also etwa 2 sekunden
v=g*t, also etwa 20 m/s =72 km/h

ohne Luftreibung.
Annahme= Horziontalgeschwindigkeit etwa auf 72km/h, dann 45° Aufprallwinkel etwa 101 km/h.

Und was soll das aussagen?

ja, nach einem sturz schlägt man meistens irgendwo auf...

Interessant, man sieht an der Betonbegrenzung und am Geländer keinerlei Beschädigungen. Der Originalartikel in der New York Times meint, der SUV mit seiner hohen Bodenfreiheit wäre über diese Fahrbahnbegrenzung geradezu drübergehupft.

Die Brücke mag nur(?) 20 m hoch sein, aber so der Wagen sich mit 120 Sachen über die Betonbegrenzung einer Sprungschanze gleich hochkatapultiert hat, ist er bis zum Aufprall natürlich viel weiter geflogen als diese 20 m Ebenendifferenz.

das hat mich auch verwundert...
können sie den Link zu den NewYork Times Artikel posten?

ich glaub, sie

sehen ein bisschen zu viele actionfilme.

??? 20 Meter Sturz überleben?

Sie müssen Superman sein.

Wie oben jemand ausgerechnet...
20 m fall ergibt etwa 72km/h

Das ist durchaus eine Geschwindigkeit die man in einem Auto in einem Frontalunfall überleben kann!

Als Beifahrer ja, hinterm Lenkrad mit viel Glück.

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