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Unterrichtsministerin Schmied beim Auftakt der Verhandlungen mit Fritz Neugebauer, Chef der Beamtengewerkschaft.
vergrößern 500x441Wo sich die Verhandlungspartner einig sind und bei welchen Themen es Konflikte gibt.
vergrößern 500x454Der Unterschied zwischen Bundes- und Landeslehrern.
Wien - Am Donnerstag soll die erste Verhandlungsrunde zum Lehrerdienstrecht Tempo in die seit Monaten dahindümpelnden Gespräche bringen. Für die Regierung verhandeln dabei Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) mit der Lehrergewerkschaft. Schmied hofft, dass bis zum Sommer die Eckpunkte stehen. Die Gewerkschafter wollen zunächst die Vorschläge der Regierung entgegennehmen und bewerten; sie rechnen damit, dass es noch bis Anfang Juni dauern wird, bis die Verhandlungen wirklich ernst werden.
Der Bund wendet fast zehn Prozent seiner Gesamtausgaben für Lehrer auf. Für Bundeslehrer (AHS, berufsbildende mittlere und höhere Schulen) hat der Bund 2011 laut dem am Montag vom Rechnungshof (RH) veröffentlichten Bundesrechnungsabschluss 2,78 Milliarden Euro ausgegeben, für die Landeslehrer (Volks-, Haupt-, Sonder-, Berufs- und Polytechnische Schulen) waren es 3,43 Milliarden Euro. Seit 2007 haben sich die Aufwendungen für Bundeslehrer um 14,4 Prozent erhöht, für Landeslehrer um 10,8 Prozent.
Im Folgenden die Eckpunkte der geplanten Reform, über die sich die Regierung mit den Lehrervertretern einigen will.
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Plan der Regierung sieht vor, dass Lehrer 24 Stunden pro Woche unterrichten - Unabhängige Gewerkschaft dagegen
Das Fachniveau muss in der AHS klar höher sein, der Aufwand in einer Unterstufe oder VS ist insgesamt NICHT geringer.
Dass man fachlich nicht das Niveau einer Oberstufe unterrichtet, heißt nicht, dass man weniger können muß und das Wissen leichter rüberbringt- man muß ANDERE hohe Qualifikationen haben. Welche die kaum ein AHS/BHS Lehrer auch nur annähernd erbringt.
Man stelle sich doch mal rein in eine Klasse mit Integrationskindern, vielen Nicht-Deutschsprachigen, zum drüberstreuen ein paar sozial gestörte Fratzen, ein bis zwei ADHS-Kindern. Und bewältige mal diese Mischung auch nur EINEN Tag mit allem AHS Wissen.
Wenn man dann noch freizeitlich Sozialarbeiter für nicht viel weniger gestörte Eltern spielen darf, wird es hochinterressant.
...Würde Sie denn nicht interessieren unter welchen Bedingungen die Grundschulung der Kinder funktioniert, die Sie dann zur Matura führen sollen?
Es muß doch auch in Ihrem Interesse sein dass die Kinder fundiert geschult zu Ihnen gelangen. Oder?
In meinem Job geh ich regelmäßig in irgendeine durchaus fachfremde Fortbildung um mehr über die Bedürfnisse der anderen Fächer zu erfahren.Nur so kann Zusammenarbeit funktionieren zwischen spezialisierten Untereinheiten.Ihr müßt auch lernen interdisziplinär zu denken.Ansonsten fahren Politiker immer wieder mit Euch Schlitten ohne dass Ihr die Sache auch nur halbwegs beeinflussen könnt.
Nix für ungut
MfG M.D.
Genau das will ich ja sagen! Sie und Ihre Kollegen können ja aus genau dem Grund der Ausbildung nichts dafür. Ich meine eben aber auch,diese "chronisch kalkulierte" Unterschätzung des Primärbereiches ist nicht gerechtfertigt. Ihr seid nicht "besser" nur die Anforderungen sind andere. Grundschulbereich ist ein hochqualifizierter eigener Bereich der besondere Anforderungen ans Personal stellt.s.o. Weit über die verbreitete Einschätzung zwischen Spielstunde und Kindergarten - übrigens auch durch viele Ihrer Kollegen - hinaus. Btw Ihre Reaktion ist für mich der schlagende Beweis dass eine Aufwertung dieses Bereichs -infrastrukturell personell und finanziell dringend nötig wäre. Leider gehts in andere Richtungen.
es kommt nicht auf die arbeitswochen an, sondern auf die arbeitsstunden! dieselbe anzahl an stunden (wenn nicht sogar mehr) haben in etwa andere arbeitnehmer unter berücksichtigung ihres urlaubes und ohne überstunden...was das heißt: lehrerarbeitszeit verteilt sich ungleichmäßig. die hohe anzahl an freien tagen steht im krassen gegensatz zu 60-stunden-wochen oder mehr...damit auch sie das begreifen! denn das argument der ferien ist überholt und einfallslos, was einem standard-leser meiner ansicht nach unwürdig ist, da ich mir von einem solchen bessere gegenargumente erwarten kann...aber vielleicht täusche ich mich!
damit sind natürlich nicht alle lehrer und damit ist auch nicht jedes fach und damit ist auch nicht jeder typ mensch gemeint, sondern nur jene, die ihren job ordentlich erfüllen. um in ihrem metier der stereotype zu bleiben: im büro spielen ja auch alle nur solitär und sind jetzt auf facebook unterwegs in der arbeitszeit, d.h. nettoarbeitszeit pro woche 20h...solche kenne ich auch...das soll jetzt aber kein schlagabtausch mit vorurteilen und vorgefestigten betonierten meinungen werden!
also ihren job so machen, wie es eigentlich vorgeschrieben wäre, sind dann die mit dem burn out. vielleicht sollte sich mal jemand hinsetzen und sich diese absolut untragbare situation genauer ansehen. aber ich weiss, das ist dann ja sofort wieder "lehrer-bashing" ...
sie nicht ihren berufsstand in geiselhaft. ja, ich habe eine chronische aversion gegen SIE, da ich sie leider für einen trottel halte. und warum?
http://derstandard.at/plink/133... id25681770
http://derstandard.at/plink/133... id25271995
um nur 2 beispiele anzuführen.
jetzt reden sie sich schon wieder auf "kollegen" aus? ich krieche niemandem hinterher. und zum thema "feinheit" halten sie am besten die klappe, oder soll ich noch ein paar zitate zusammensuchen? herr lehrer, mit ihrer plumpen art schüchtern sie maximal 9 jährige ein!
finden sie hier:
http://derstandard.at/plink/133... id25929634
Schmied will QuereinsteigerInnen fördern. Super: Sie selbst in der Schule und unterrichtet Finanzwesen (Schwerpunkt: Wie fahr ich eine Bank an die Wand und werde dann Unterrichtsinisterin), dazu ihr Gegenüber Neugebauer in eine Berufsschule für Maurer (Fach: Betonieren) und beide ab und an im Teamteaching: die rotschwarze Mengenleere und Personalentwicklung (Postenschacher)!
zeichen von großer dummheit...
die ferien dienen jedem dolm zum draufhauen...
hätte jeder selbst lehrer werden können...
wer es nicht hat weniger urlaub...basta...
ich lebe mit einer lehrerin zusammen...die arbeit die sie immer nach hause mitbringt kenne ich nicht...
ich gehe aus der arbeit und das wars...
bei ihr sieht das ganz anders aus...
nacharbeit heißt schularbeiten zusammenstellen bzw. zu korrigieren...
oder soll sie immer die selbe schularbeit verwenden...
es mag solche lehrer geben...
aber es gibt auch viele andere...
die meisten politiker sind selbst für alles unfähig...aber geben zu allem eine null-meinung ab...
siehe dem leilei-dörfler oder die dicke gabi...sehr verzichtbar...
lehrer ist ein knochenjob...ich beneide keinen...
... dass sich hier nicht nur lehrer-basher tummeln, sondern auch fundierte sachliche kommentare (Gandalfino) zu lesen sind. bin der mann einer vs-lehrerin (wien 16). was mich extrem stört, ist das übereinenkammscheren aller lehrer. der geographie und leibesübungen professor aus dem gym kann nicht mit einer vs-lehrerin verglichen werden, die von 07:45 bis 13h am stück in der klasse steht, danach und abends korrigiert, vorbereitet und admin-kram erledigt. ich schwör euch: um nichts in der welt würd ich meinen 50h 'stress'job mit einem lehrer tauschen - ich würd innnerhalb kürzester zeit durchdrehen ...
Meine Lebensgefährtin ist Englisch-Lehrerin an einem Gymnasium.
Auch ich will nicht mit ihr tauschen.
Sie arbeitet Mo - Fr von 08:00 bis (mindestens) 14:00 in der Klasse und Nachmittags von 15:00 bis teilweise 20:00 zuhause.
Samstag und Sonntag arbeitet sie teilweise auch 4 bis 6 Stunden pro Tag um Stunden vorzubereiten und/oder Schularbeiten zu korrigieren.
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