Passagiere noch länger "nicht flüssig"

  • Die Flüssigkeitenscanner halten nicht, was man sich von ihnen versprochen hat.
    vergrößern 500x350
    foto: apa

    Die Flüssigkeitenscanner halten nicht, was man sich von ihnen versprochen hat.

Geplante Lockerung der Regelung für Flüssigkeiten an Bord von Flugzeugen findet voraussichtlich nicht statt - Flüssigkeitenscanner zu unpräzise

Ab April 2013 war eine Lockerung des Flüssigkeitsverbots im Handgepäck bei Flügen geplant, die jetzt vermutlicht nicht kommen wird, melden deutsche Medien. Die europäischen Flughäfen bemängeln, dass die Kontrollgeräte für Flüssigkeiten den Praxistest nicht bestanden hätten und eine Änderung der Regelungen daher zu chaotischen Zuständen beim Security-Check führen würde.

Daher fordert der deutsche Flughafenverband ADV eine Verlängerung des Verbots. Eine zuverlässige Kontrolle von Flüssigkeiten sei zurzeit nicht gewährleistet.

Außerdem würden die Aufhebung der Verbote und die Einführung von Flüssigkeitenscannern den Passagieren höhere Ticketpreise bescheren. 400 bis 500 Millionen Euro koste alleine die Anschaffung der Detektoren für die Flughäfen in Deutschland. Flughafengebäude müssten umgebaut werden und es bedürfte rund 4.000 weiterer Sicherheitskräfte, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die europäischen Flughäfen wehren sich daher gegen eine Lockerung der EU-Flüssigkeitsregelung. (red, derStandard.at, 30.4.2012)

Share if you care