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In der Londoner Guildhall wurden Montagabend die 50 besten Restaurants des Jahres 2012 bekanntgegeben, die ersten drei Ränge blieben dabei im Vergleich zum Vorjahr unverändert: Platz eins hält zum dritten Mal in Folge René Redzepis Noma, den zweiten Platz belegt El Celler de Can Roca, Rang drei geht erneut an das Mugaritz, das auch den Award der Köche erhält.
Das Noma-Team ließ die Auszeichnung durch seinen Abwäscher Ali entgegennehmen, der in den vergangenen Jahren wegen Visaproblemen bei der Verleihung nicht dabei sein konnte.
Rang elf und Slow Food Award für das Steirereck
Heinz Reitbauer hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Neben einem gewaltigen Sprung nach vorne - von Platz 22 auf elf - erhielt das Steirereck auch den heuer erstmals vergebenen Slow Food UK Award.
Als erfolgreichster Neueinstieg wurde Dinner by Heston Blumenthal ausgezeichnet, Blumenthals Fat Duck hingegen büßte acht Plätze ein und landete heuer nur auf Rang 13.
Veuve-Clicquot-Auszeichnung für die weltbeste Köchin
Neben den 50 besten Restaurants wurden auch noch weitere Preise vergeben. So wurde die beste Köchin der Welt gekürt: Es wurde Elena Arzak Espina, die in der vierten Generation das Arzak in San Sebastian leitet - das Restaurant besteht bereits seit dem Jahr 1897 und findet sich regelmäßig in der Top-Ten-Liste der 50 besten Restaurants wieder, heuer wie im Vorjahr auf Rang acht.
Preis für das Lebenswerk an Keller
Den Preis für sein Lebenswerk erhielt Thomas Keller, der mit The French Laundry 2003 und 2004 den Titel als bestes Restaurant erringen konnte. Sein Lokal Per Se erreichte im Vorjahr Rang zehn, heuer liegt The French Laundry auf Platz 43, das Per Se auf Platz sechs.
Die Zeremonie in der Guildhall fand bereits zum zehnten Mal statt, organisiert wird das Ranking vom britischen Magazin "Restaurant". Die Liste wird durch 800 internationale Experten (Kritiker, Köche, Gastronomen und Journalisten) erstellt, die - nach Regionen aufgeteilt - ihre Favoriten auswählen. (ped, derStandard.at, 30.4.2012)
Die Top 15
1. Noma, Kopenhagen, Dänemark
2. El Celler de Can Roca, Girona, Spanien
3. Mugaritz, San Sebastian, Spanien
4. D.O.M., Sao Paulo, Brasilien
5. Osteria Francescana, Modena, Italien
6. Per Se, New York, USA
7. Alinea, Chicago, USA
8. Arzak, San Sebastian, Spanien
9. Dinner by Heston Blumenthal, London, England
10. Eleven Madison Park, New York, USA
11. Steirereck, Wien, Österreich
12. L'Atelier Saint-Germain de Joel Robouchon, Paris, Frankreich
13. The Fat Duck, Bray, England
14. The Ladbury, London, England
15. Le Chateaubriand, Paris, Frankreich
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gratuliere dem steiereck!!!!! ich geh jetzt am sonntag mal in die meierei frühstücken … fürs steirereck reichts grad noch nicht ganz ;)
war dort schon ei paar mal eingeladen, aber selber will ichs mir nicht leisten. war aber jedes mal aufregend + gut.
Wie das klingt, "weltbestes Restaurant"! Ich bin niemandem was neidig, und es ist schön fürs Steirereck auf Platz 11 der "Welt" zu sein.
Aber ich empfinde solche Berichte und Bewertungen als dekadent und geschmacklos gegenüber der hungernden Bevölkerung der "Welt". Es ist alles übertrieben, dieser Kult ums "feine Essen". Vor allem in Anbetracht der sich zuspitzenden Nahrungsmittelversorgungslage ganzer Erdteile (Grundversorgung). lol
Dekadent, geschmacklos und eine Ressourcenverschwendung sind
die ganzen all you can eat/fress Geschichten.
Das Essen in einem Gourmetrestaurant wie dem Steirereck hinterlässt höchstwahrscheinlich einen kleineren ökologischen Fussabdruck als sich einmal im All Inclusive Club in der Türkei voll zu fressen.
Aufregend Neues (bei manchem mussten wir nachgoogeln, was es überhaupt sein könnte http://karinkoller.wordpress.com/2011/03/1... teirereck/ ), liebevoll Zusammengestelltes, tolle Wägen für Brot, Käse, Tee oder Süßes. Das Steirereck ist zurecht weit oben auf der Rangliste und jederzeit einen Besuch wert.
die ihre Zeit und Energie dafür verwendet, unproduktiv andere zu kritisieren, anstatt - wie normale Menschen das täten - den Link einfach nicht zu drücken, wenn er nicht interessiert, oder einen Kommentar zu verfassen, der jemand anderen interessieren könnte. Schon erstaunlich.
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