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Die börsenotierte Telekom Austria Group muss bei der Hauptversammlung die skandalträchtige Vergangenheit abarbeiten und ab dann wieder nach vorne schauen. Und dabei nicht auf Machtkämpfe mit dem neuen Großinvestor Ronny Pecik schielen, sondern die anstehenden Probleme, insbesondere im beamteten Mitarbeiterbereich, angehen, so der Anlegerschützer Wilhelm Rasinger am Montag im Gespräch mit der APA. Von "Sandkastenspielen" zwischen der Staatsholding ÖIAG und Pecik habe niemand etwas. Rasinger erinnerte daran, dass Pecik in der Vergangenheit ein "Meister der Ankündigungen" gewesen sei, dass seine Macht bei der Telekom aber "extrem beschränkt" sei.
Meilenweit" von einem AUA-Schicksal
Die Telekom sei zwar noch "meilenweit" von einem AUA-Schicksal entfernt, trotzdem müsse das unflexible System bei den unkündbaren Beschäftigten geändert werden. Die Mitarbeiter sollten am internen und externen Arbeitsmarkt angeboten werden statt in Auffangpools unbeschäftigt zu sitzen, mahnte Rasinger ein.
Von der von Pecik geforderten Aufstockung des Aufsichtsrates von derzeit acht auf dann zehn Personen hält Rasinger nichts. Es sei verständlich, dass er als großer Anteilseigner im Kontrollorgan vertreten sein will, dies ginge aber auch ohne Erhöhung, indem Alt-Aufsichtsräte auf ihr Mandat verzichten. (APA, 30. 04. 2012)
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