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vergrößern 500x331Mit einem professionellen Kopierer erleichterte sich "Big Hy" die Arbeit.
Der 92-jährige Hyman Strachman hat innerhalb von acht Jahren mehr als 300.000 Filmkopien an im Irak oder in Afghanistan stationierte US-Soldaten verschickt. Im Gespräch mit der "New York Times" spricht der Kriegsveteran über seine Vorgehensweise. Strachman, der in Militärkreisen auch "Big Hy" genannt wird, verschickte alle Filme von seinem Wohnsitz in Long Island und auf eigene Kosten.
60 Stunden pro Woche kopiert
Dabei habe er nie Kopien von DVDs aus dem Handel erstellt, sondern für fünf Dollar Bootleg-Filme in seiner Umgebung - unter anderem seinem Friseur - gekauft und anschließend in großer Stückzahl vervielfältigt . Zu Beginn kopierte der Kriegsveteran die Filme noch auf seinem Rechner, bis er sich für 400 Dollar einen professionellen Duplikator anschaffte, der sieben Kopien gleichzeitig schaffte. Auf die Weise kopierte er bis zu 60 Stunden pro Woche Filme. Allein im Februar 2012, einem wie er sagt "schlechten Monat", gelangten 1.100 Filme zu den Soldaten.
300.000 Filme in acht Jahren
Buch habe der 92-Jährige nicht geführt, aber in den Jahren 2007 und 2008 sollen es jeweils über 80.000 DVDs gewesen sein. Insgesamt kommt er seit seinen Anfängen 2004 auf etwa 300.000 Kopien. Eine eigene DVD-Sammlung habe er sich nicht angelegt. Die gekauften Filme habe er zerstört, sobald eine bestimmte Anzahl verschickt worden war.
MPAA-Statement
Einem Sprecher der Motion Picture Association of America (MPAA) zufolge sei man froh, dass die Filme für ein bisschen Unterhaltung bei den Soldaten bringen konnten, die nicht zu Hause sein können. Dass die "NYT" nun durch ihren Bericht den "positiven Aspekt" von illegalen Filmkopien herausstreicht, davon ist die MPAA wahrscheinlich nicht erfreut. (red, derStandard.at, 30.4.2012)
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kann man sich in zukunft auf den fall als präzendenzfall berufen?
oder ist das so wie bei den banken? wenn man großkriminell genug ist, so ist das systembedingt!
wer kennt sich da aus?
ich glaube, es wird aus publicity-gründen nicht geklagt werden. - wer nimmt eine firma ernst, die einen 92-jährigen kriegsveteranen in amerika (!) verklagt?!
“It’s not the right thing to do, but I did it,” Mr. Strachman said, acknowledging that his actions violated copyright law.
“If I were younger,” he added, “maybe I’d be spending time in the hoosegow.”(zitat originalartikel)
und
"As for his brazen violation of domestic copyright laws, Mr. Strachman nodded guiltily but pointed to his walls, which are strewed with seven huge American flags [and] dozens of appreciative letters..."(ebd)
just my 2 cents
er hat auch gezeigt wie sinnlos diese Urheberrechtsgesetze sind und viel für die Sache geleistet.
Dieses Uralte Gesetze, ist überhohlt, die heutige Musikindustrie soll sich mal bei der Notenblattindustrie erkundigen, wie es so ist auf dem Friedhof der Geschichte.
Meine Mutter kanns mit 50 auch nicht.
Mein Vater kanns dafür aber, nur sie lässt ihn nie was machen weil sie denkt, er verstellt ihr immer alles. Lol.
Jetzt lässt sie ihn gar nichts mehr machen. Weil mein Bruder aber genauso wie unser Vater ist, muss ich mich jetzt damit herumschlagen. Ist nur blöd, wenn man 30 km voneinander entfernt wohnt. :'D
Denn das Echo wäre, dass die Industrie als Verräter an den im Einsatz befindlichen Soldaten gebrandmarkt würde. Und in jedem folgenden Prozess würden die Richter genau dieses Bild vor Augen haben.
Noch dazu gäbe es einen Präzendenzfall. Und das fürchtet diese Industrie wie der Teufel das Weihwasser.
Also verhält man sich ruhig.
Vielleicht sollte nun jemand auf die Idee kommen auf eigenen Kosten zu klagen und diesen Präzendenzfall provozieren ? Aber wer will sich freiwillig zum Verräter stempeln lassen ?
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