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Linz - Da am heißen verlängerten Wochenende viele Oberösterreicher ihre Swimmingpools mit Wasser befüllten, ist es in manchen Orten bereits zu Wasserknappheit gekommen. Das gab der Verantwortliche für den Bereich Wasser der Linz AG, Reinhold Blöchl, bekannt.
Besonders betroffen war die Gemeinde Kirchberg-Thening (Bezirk Linz-Land). Dort waren am Samstagabend fünf Haushalte für ungefähr zweieinhalb Stunden gänzlich ohne Wasser. Durch den enormen Wasserverbrauch sei ein Wasserspeicher komplett leer gewesen, die Pumpen hätten nicht mehr rechtzeitig genügend Wasser in den Speicher bringen können. Die Feuerwehr war am Samstagnachmittag in der Gemeinde und der ebenfalls von der Knappheit betroffenen Nachbargemeinde Oftering unterwegs und ersuchte die Bewohner, die Befüllung der Schwimmbäder zu stoppen.
Auch aus anderen Gemeinden - etwa Engerwitzdorf und Wilhering - wurde von Wassermangel berichtet. Die Probleme seien am Sonntag jedoch behoben gewesen, man rechne in den nächsten Tagen auch nicht mit einer weiteren Wasserknappheit, sagte Blöchl. Es sei grundsätzlich genügend Wasser da, lediglich die Pumpen seien mancherorts überfordert gewesen.
In der Gemeinde Wilhering hat es laut orf.at in den vergangenen Jahren die Regelung gegeben, dass eine Hälfte der Gemeinde ihre Pools um den 1. Mai befüllt, die zweite eine Woche später. Bürgermeister Mario Mühlböck im Gespräch: "Wir können nur an die Menschen appellieren, dass sie jetzt das Schwimmbadfüllen einstellen." (APA/red, derStandard.at, 30.4.2012)
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Mit dem Wasserverbrauch hab ich keine Probleme. Wie sieht es denn mit der Chemie aus? Ist die voll ökologisch abbaubar? Wenn der Pool abgelassen wird - wohin mit dem Wasser? In den Kanal? In den Boden zu Nachbars Biogarten?
Für Solaranlagenbesitzer ist so ein Pool wahrscheinlich die einzige Möglichkeit den sommerlichen Überschuss in den Solarpaneele einigermaßen brauchbar zu verwerten.
die schlagzeile sagt mehr aus als mancher vielleicht meint
es wird einfach alles zuviel, jetzt habens die österreicher sogar geschafft das das wasser knapp wird.
aber in einem gesellschaftsystem in dem derjeniger der am meisten schaden anrichtet, das meiste ansehen genießt,..ja wen wunderts da
Wassermangel in Österreich, zuviele wollten die Pools befüllen.
http://first-world-problems.com
Selbstverständlich ist das gleichzeitige Auffüllen von Pools für viele Gemeinden der Supergau. Früher ging man halt ins Freibad, aber heute braucht ja jeder seinen eigenen Pool.
Was aber nicht thematisiert wird, ist der ökologische Wahnsinn der in der Landwirtschaft passiert. Vor ein paar Jahren gab es verstreut ein paar Rapsfelder. Dieses Jahr, alles gelb! Nun ja, eh schön, aber Raps ist genauso wie Mais nicht Ressourcen schonend. Wenn es so weitergeht, haben wir auch bald Verhältnisse wie in Spanien.
Wasserknappheit - das ist DIE Ausrede. "Schatzi, i kaunn nix dafia, dass i a bissal aungsoffn bin, owa beim Wirtn woa es Wossa grod aus."
http://gedankenstrich-franzjosef.blogspot.com
aber hier, in meinem zweitwohnsitz im wienerwald, steht niemandem das wasser bis zum hals. da ist wohl der wunsch vater des gedankens.
das einzige, was mich giftet ist, dass ich das mit dem poolbefüllen zu spät geschnallt hab und daher heute den ganzen tag duschen darf. mist. ist aber vielleicht eh besser, denn wenn man sich 1. mai-bedingt den ganzen tag mit salzgurken und bier befüllt, ist schwimmen eh zu gefährlich.
Haben wir Peak Wasser? Verursacht Planschen CO2?
Fakt: je höher der Durchsatz mit Trinkwasser, desto sauberer läuft das System. Ansonsten muss künstlich nachgeholfen werden, mit der Direktleitung vom Quellspeicher zur Kanalisation.
Dann kosten mich die 150m³ die immense Summe von knapp 400,- Euro.
*LOL*
Das ist vielleicht für ein Armutschgerl wie dich ein Problem, weil das über die Hälfte deines Notstandshilfenbezuges ausmacht.
Um das Geld pump ich jeden Monat frisches Wasser rein. Ist billiger als die ganze Chemie!
weil die von ihnen angeführten Maße 1500m³ entsprechen.
Das ist schon ein großes Freibadbecken.
Aber ich schwimme sehr gerne und deswegen haben wir uns einen länglichen Pool gegönnt, wo schwimmen auch wirklich Spaß macht.
Das Beckenmaß ist 20 m lang und 5 Meter breit. Befüllt auf ca. 1,5m.
Schaut zwar lustig aus im Garten, aber man gewöhnt sich dran.
Begründen Sie ökologischen Unsinn für Gegenden wo kein Wassermangel besteht.
Da sollte man eher Billigflugreisen zum Schwimmen betrachten.
Oder die ökologische Bilanz eines Wochenendausflugs zum See gegenüber einem Pool.
Selbst die Kid´s zum Schwimmbad zu führen, könnte schon negativ ausgehen.
Dort wo im Hochsommer tatsächlich Wassermangel herrscht, reicht ein Poolfüllverbot vollständig aus.
... wollen Sie es flaschenweise abgefüllt in die Sahara schicken? - Das einzige was sie hier einsparen können, ist der Strom für die Pumpen. Das Wasser ist in Ö so und so da, ob im Pool, ob im Wassertank, ob am Berg, ob im Tal. Das Wasser ist in Ö im ständigen Kreislauf und kann nicht "gespart" werden.
Das ist die Wuchtel des Tages: Wasserknappheit zur Schneeschmelze im Alpindisneyland. Das deutet eher auf Inkompetenz und Unvermögen der Wassermafia ("...Pumpen hätten nicht mehr rechtzeitig genügend Wasser in den Speicher bringen können") hin. Da muß man halt früher aufstehen oder weniger Urlaube über das lange Wochenende einteilen. Abgesehen davon, läßt sich mit solchen Meldungen die Angst vorm Klimawandel ganz wunderbar schüren.
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