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Barcelona - Der Spanier Rafael Nadal hat seine Ausnahmestellung auf Sand ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Die Nummer zwei der Tennis-Welt gewann am Sonntagabend beim mit 2,072 Millionen Euro dotierten ATP-500-Turnier in Barcelona im Endspiel gegen seinen Landsmann David Ferrer mit 7:6(1),7:5. Es war allein in Barcelona bereits sein siebenter Titel innerhalb von acht Jahren, erst in der Vorwoche hatte der Sandplatz-König in Monte Carlo als erster Spieler überhaupt bei einem ATP-Turnier zum achten Mal triumphiert.
Sein Landsmann David Ferrer machte es Nadal nicht leicht, erst nach 2:40 Stunden Schwerstarbeit rang er Ferrer nieder. Im ersten Satz vergab die Nummer sechs der Welt beim Stand von 6:5 sogar fünf Satzbälle. Nadal rettete sich in das Tiebreak, das er klar mit 7:1 gewann. Auch im zweiten Durchgang steckte Ferrer einen 1:3-Rückstand weg und schlug bei 5:4 sogar zum Satzausgleich auf. Doch Nadal konterte und sicherte sich mit dem ersten Matchball Sieg Nummer 14 im 18. Tour-Match gegen Ferrer.
Schwierigstes Sand-Match der Saison
"Ohne Zweifel war das mein schwierigstes Match seit Beginn der Sandplatz-Saison", gestand Nadal im Anschluss. "Ich glaube, David hätte den Titel mehr als verdient und ich wünsche ihm alles Gute für seine weitere Karriere", war der Weltranglisten-Zweite voll des Lobs für seinen Landsmann. Ferrer war schon 2008, 2009 und 2011 Nadal im Barcelona-Finale gegenübergestanden, jedes Mal hat er verloren. Für Nadal war es sein 34. Barcelona-Matchsieg in Folge bzw. sein 35. überhaupt.
Für den 25-jährigen Nadal, der vor einer Woche auch Novak Djokovic bezwungen hat, könnten die French Open (ab 27. Mai) wohl schon morgen beginnen. Es war sein insgesamt 48. Titel, der 34. auf seinem Lieblingsbelag. Beim ATP-Turnier in Bukarest holte Gilles Simon den Titel. Der Franzose siegte im Finale der 450.000 Euro-Veranstaltung gegen den Italiener Fabio Fognini mit 6:4,6:3.
Traumfinale an Scharapowa
Bei den Damen ist Maria Scharapowa derzeit in Topform. Die Russin hat bei ihrem Debüt in Stuttgart Branchenführerin Wiktoria Asarenka entzaubert und das mit 740.000 Dollar dotierte WTA-Turnier gewonnen. Die an Position zwei Scharapowa fügte Asarenka beim 6:1, 6:4 im Traumfinale die zweite Saisonniederlage zu und revanchierte sich damit in beeindruckender Manier für das verlorene Australian-Open-Endspiel gegen die Weißrussin Ende Januar.
Scharapowa verwandelte nach 1:24 Stunden ihren ersten Matchball und jubelte ausgelassen. Für ihren insgesamt 25. Turniersieg kassierte die frühere Weltranglistenerste 115.000 Dollar - und durfte zudem ein schneeweißes und 400-PS-starkes Cabriolet mit in ihre Wahlheimat Florida nehmen. Die bestverdienende Sportlerin der Welt (20 Millionen Dollar pro Jahr) trat damit die Nachfolge von Julia Görges an, die das Sandplatz-Hallenturnier im vergangenen Jahr überraschend gewonnen hatte. (APA/sid/red 29.4.2012)
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wie üblich meisterte der sandmann die "aufwärmturniere" souverän, aber jetzt folgen erst die heavy sandevents:
madrid - das sandturnier, das ihm ob der höhenlage wohl am wenigsten liegt
rom - auch sehr flotter sand
paris - die bedingungen kommen ihm dort ganz gut entgegen, aber der druck ist nirgedwo größer für nadal. deshalb sind die ersten runden meistens mehr kampf & krampf!
Ab jetzt geht es bis nach den US Open Schlag auf Schlag,sie sind schon jetzt alle 4 näher zusammengerückt. Djokovic kann eigentlich nur bei den FO und Olympischen Spielen Punkte gewinnen.
Nadal zeigte in Barcelona eine viel bessere Form als letztes Jahr (Mit Ausnahme des HF und Finals FO),gegen Djokovic wird er sicher aber trotzdem schwer tun.
Federer war zuletzt in Form wie lange nicht und ist jetzt nach der Pause sicher wieder fit für den Sommer!
Und Murray bleibt einfach die Wundertüte,bei der alles möglich ist! ;)
die nächsten wochen werden aufschluss darüber geben, ob die niederlage eines sichtlich mental angeschlagenen djokers in MC dauerhafte auswirkungen auf das duell nadal vs. djokovic hat und inwiefern nadals deutlich bessere sandform (im vergleich zum vorjahr) pfeffer in dieses kräftemessen - zumindest auf sand - reinbringt.
federer und murray haben's sicher drauf, einen der beiden aus den FO zu nehmen - für den titel bleiben sie für mich aber (innerhalb der top4) außenseiter.
Federer würde ich hier gar nicht dahinter reihen,er wäre schon bei den AO reif für den Sieg gewesen (spielerisch sehr überzeugend),aber es kam..eh schon wissen ;)
Ich glaube es hängt vor allem von der Auslosung ab,Djokovic hofft sicher,dass Rafa Federer wieder im HF rausnimmt. Für mich bleibt Federer gegen ihn (vor allem bei den FO) Favorit und Djokovic Favorit gegenüber Nadal (MC hat Nadal sicher Auftrieb gegeben,aber Trendumkehr war das vmtl noch nicht,eher so zu werten wie Federer's Sieg gegen Nadal in Indian Wells).
Aber genau das macht ja diese Saison spannend wie lange nicht :)
Federer ist fast bei jedem der letzten GS-Turniere reif für den Sieg gewesen, nur hat es eben nie gereicht ;-) Ich persönlich fürchte und bin aber auch überzeugt davon, dass sich dies genau so fortsetzen wird. Murray gebe ich bei den FO keine Chance auf den Sieg. Kurz gesagt: Djokovic und Nadal werden den Sieg bei den nächsten GS auch unter sich ausmachen, wobei ich nach seinen Auftritten in MC und Barcelona bei den FO klar Nadal favorisiere.
Fairerweise muss man sagen,dass Federer letztes Jahr bis nach den US Open nicht gut gespielt hat,klar er hat sich wie immer bei den GS gesteigert (vor allem bei den FO) aber dazwischen war es eher schwach. Darum hat ihm mMn in den entscheidenden Momenten auch das nötige Selbstvertrauen gefehlt.
Das ist seit ca einem halben Jahr ganz anders,darum zählt er für mich wieder zu den Top Anwärtern auf einen GS Titel!
Für Murray sehe ich nach den bisherigen Leistungen auf Sand auch eher schwarz,aber vllt braucht er gerade das,kein Druck, keiner rechnet mit ihm!
na ja, so anders auch wieder nicht. federer kommt traditionell - ob seiner hallenstärke - mit "scheinbar" großem selbstvertrauen aus'm winter.
ich denke, er ist sich schon bewusst, dass das im freien - speziell auf sand - und bei den majors wieder anders aussehen kann. immerhin wartet er nun schon zweienhalb jahre auf nen majortriumph.
für mich wäre djokovic trotz der niederlage letztes jahr in paris leichter favorit gegen federer!
sand kommt mMn dem djoker als konstanteren von der grundlinie ein klein wenig mehr entgegen als roger. federer müsste wieder sehr stark aufschlagen, um abermals die oberhand zu behalten. letztes jahr war's schließlich sein service, das ihm den 4ten satz (u damit das match) rettete.
Aber es ist ja nicht nur die Halle. Man kann klar sehen,und er selbst hat es auch gesagt,dass er wieder mehr Konzentration auf die "normalen" Turniere legt. Er hat seit 2005 wieder Rotterdam gespielt,seit 2007 zum ersten mal wieder Dubai und seit 2006 Indian Wells gewonnen.
Ich glaube auch,dass das der richtige Weg für ihn ist,was bei ihm fehlte in den letzten Jahren war das nötige Selbstvertrauen in den entscheidenden Momenten!
Zu den FO,hier fühlt sich Federer sehr wohl,spielt eigentlich immer sehr gut und ist seit 2005 klar der zweitbeste Spieler (hat nur einmal nicht gegen Nadal verloren). Für mich ist er nicht nur deshalb Favorit gegen Djokovic.
dass er sich wieder mehr - auch bei den "kleineren" turnieren - mehr ins zeug legt, finde ich die richtige herangehensweise hinsichtlich majors.
er hat eingesehen, dass selbst er das selbstvertrauen und die spielpraxis von den kleinen events für die großen braucht.
Und seinen Sieg letztes Jahr nur auf den Aufschlag zurück zu führen ist nicht ganz fair ;) der erste Satz war für mich (gemeinsam mit dem 3ten Satz des US Open Finals) der beste des ganzen letzten Jahres und auch in Satz zwei und 4 spielte er fantastisches Tennis.
Im 4ten Satz ist er in den entscheidenden Momenten das nötige Risiko eingegangen, nicht nur beim Aufschlag,auch bei den Schlägen danach,das war der Unterschied zu den US Open,wo er nach dem (glücklich) abgewehrten Matchball gebrochen war und nicht mehr das zwingende Spiel spielte,das notwendig gewesen wäre.
schon! er hat sicher nicht nur wegen seinem service gewonnen, aber dennoch war's am ende der enscheidende faktor, gegen einen von der grundlinie zu diesem zeitpunkt überlegenen djokovic.
unvergessen: diese eine longline-rückhand von federer aus vollster bedrängnis und vollem lauf, welche schon fast half-volley gespielt war. ein traum! man merkt sich nicht viele bälle, aber das war so einer! ;)
Genauso wie sein Rückhand Passierball beim Matchball im Tie Break des 4ten Satzes im Wimbledon Finale 2008 :) die sind für die Ewigkeit!
Madrid wird schon sehr interessant,Federer's erstes Sandturnier,Djokovic nach seinem emotionalen Stress und Nadal auf dem Sandplatz,den er wohl am wenigsten liebt,jetzt ganz besonders ;)
ja, mir gefiel diese paris-rückhand gegen djokovic aber noch besser!
diese schlug er
- half-volley (wie so viele backhands in letzter zeit, um sich nicht zurückdrängen zu lassen)
- sogar leicht im zurücklaufen
- und starker bedrängnis
müsste man das tennisgenie federer erklären - dann mit diesem schlag! ;)
nadal packte mal so einen aus - (vorhandlongline) gegen federer (wen sonst?! ;-) im tiebreak im AO-finale. schlimmstens bedrängt, drückte er ihn noch longline rein.
diese longline-rückhand, die er am ende einer superralley als grad der djoker am drücker war aus dem unterarm bzw handgelenk zaubert.
der djoker hat einen wesentlichen nachteil gegenüber nadal gegen federer: nadals flatter-cross-vorhand, die sich noch zusätzlich nach außen dreht, ist für federers rückhand um vieles uanangenehmer als die relativ flachen backhand-cross-schüsse von djoker.
Konnte den Link leider nicht öffnen,ich meinte den Rückhand Longline Passierball,beim Stand von 8:7 TieBreak 4ter Satz und damit Championship Point Nadal.
Schaut vllt nicht so spektakulär aus, aber bei diesem Stand diesen schweren Ball mit solcher Kontrolle zu schlagen,ist unglaublich,kann mich noch genau erinnern als ich es damals im live stream sah ;)
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