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Es täte dem Land und seinen Bewohnern extrem gut, wenn mehr Ausnahmetalente wie Vishaka W. ihre Qualifikation endlich legal anwenden dürften.
Vishaka W. aus Sri Lanka ist 28 Jahre jung, Studentin und verfügt neben besten Deutschkenntnissen, gewinnendem Wesen und guten Studienerfolgen über ein Wissen, das hierorts zwar dringend benötigt wird, es aber - noch - nicht auf die Liste jener "Hochqualifizierungen" geschafft hat, dank derer manchen Ausländern sogar bei uns der rote Teppich ausgerollt wird - IT-Spezialisten etwa oder Topmanagern. Vishaka W. kann ihre Qualifikation deshalb nur illegal anwenden.
Die Frau kocht auf eine Art gut, dass man gar nicht weiß, wohin mit seinem Glück. Ihre Currys sind von sanfter Glut, die den Magen noch nach Stunden höchst anregend zu wärmen weiß. Die Kräuter und Gewürze strotzen vor Kraft, die das Blut und den Geist auf überaus ordentliche Weise in Wallung und Spannung versetzt.
Qualifikationen legal anwenden
Einige der herausragenden Künstler des Landes, Uni-Professoren und Wissenschafter, aber auch der Chefredakteur einer vergleichsweise angesehenen Tageszeitung stehen alle Tage bis auf die Straße an, um Vishaka W.s Kreationen zu einem Teil ihrer selbst zu machen und sich an ihrem Können zu inspirieren.
Wir erkennen: Es täte dem Land und seinen Bewohnern extrem gut, wenn mehr Ausnahmetalente wie Vishaka W. ihre Qualifikation endlich legal anwenden dürften. In diesem Sinne ist es hoch an der Zeit, den Begriff der "Schlüsselkraft" endlich weiter zu fassen. Und zwar ganz im Ernst. (Severin Corti, DER STANDARD, 30.4.2012)
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aber naturalmente hr corti, wir bauchen unbedingt leibeigne der eliten in diesem land und sie mögen doch bitte sofort und sogleich in den dienst der eliten gestellt werden, damit deren ernährung nicht von einem mcD auf's schändlichste beleidigt wird.
Fakt ist doch, dass ein Koch nie und nimmer eine Form von "Schlüsselarbeitskraft" ist. Das ist eine einfache, periodische Tätigkeit. Genauso wie im Prinzip andere einfache Tätigkeiten wie Bäcker oder Bauhilfsarbeiter keine Schlüsselarbeitskräfte sein können.
(zur Verdeutlichung: Bäcker sind bei einer Grossbäckereien a la Müller/Anker oft nur Hilfsarbeiter, wo sich die "Facharbeit" auf das Schleppen von Sackln mit Mehl und anderen Stoffen von einer Maschine zur anderen reduziert. Das kann nun wirklich jeder der gesund ist, ohne dafür hochtragende "Schlüsselarbeitskraft" sein zu müssen)
Wie man dieser Tage im Chronikteil lesen kann, dürfen ehemalige Minister von Diktaturen und Folter-Regimes problemlos in Österreich leben und arbeiten (Ausnahmetalente eben). Auch wenn sie's nicht immer überleben.
also bei aller liebe, aber wenn wir köche unter dem deckmantel der "schlüsselarbeitskraft" hier einwandern lassen, dann ist aber feuer am dach.
es ist zwar lieb wenn jemand gut kocht, aber das macht ihn noch lange nicht zur dringend benötigten schlüsselarbeitskraft.
Ein Köchin die gut kocht ? Niemals. die kann ja nicht mal Schweinsbraten. Was wir dringend brauchen sind noch mehr schwarzblaue (wos woar mei -) Leistungsträger, burgenländische Waffenschieber, Karibik-Investment-Flöttler, Lobbyisten, etc.
Hier finden Sie die Antwort:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/... _0021.html
Zitat: ""Schlüsselarbeitskraft" ist definiert durch die hohe Qualifikation und erstmals auch durch das Einkommen. 1.962 € als Mindestgrenze des Einkommens, das sind qualifizierte Berufe, das sind jene Wissenschafter, Techniker, Manager, die wir in unserer Wirtschaft brauchen, die wir uns holen und die wir aussuchen, wenn sie zu uns kommen dürfen."
Köche verdienen praktisch immer unter diesem Wert -> Keine Schlüsselarbeitskraft. Abgesehen von den anderen weichen Kriterien.
Nur, die wollen meistens in dieses bornierte Land gar nicht. Jene, die eine Wahl haben (und die Mikl-Leitner und Bartenstein am liebsten holen möchten), geben Österreich die kalte Schulter.
In Ihrem Land macht sie das, was viele machen. In AT nicht so sehr. Oder meinen Sie mehr als Schweinsbraten darf ein ATler nicht.
Was hat ein Lodenjankererzeuger in Japan zu suchen? Er geht uns doch soo ab und unsere Wirtschaft leidet ohne ihn.
Ich kann mich dunkel erinnern, Sozis haben einmal die Internationale gesungen?
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