Alte Steuerakten eines Wiener Finanzamtes auf Straße deponiert

29. April 2012, 15:59

Entsorgungsfirma vergaß Container

Wien - Nachdem Anfang März die Wiener Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung (WGPV) Psychotherapie-Akten im Müllcontainer entsorgt hatte, sind nun auch tausende Steuerakten eines Wiener Finanzamtes auf der Straße deponiert worden, wie die "Kronen Zeitung" am Sonntag berichtete. Die Dokumente seien so für kurze Zeit für jedermann zugänglich gewesen, schrieb das Blatt. Der Vorfall wurde vom Sprecher des Finanzministeriums, Harald Waiglein, bestätigt.

Eine externe Firma sei mit der Vernichtung der mehr als zehn Jahre alten Akten beauftragt worden. Diese hat den Container über Nacht auf der Straße stehen gelassen. "Das war ein Fehler", sagte Waiglein. Die Mulde sei aber so riesig, dass man nur zu den Akten gelangen konnte, wenn man über die Wände kletterte. Der Vorfall werde nun geprüft, so der Sprecher. (APA, 29.4.2012)

Share if you care
24 Postings
Das ist ja zum "die Wand hinaufkrallen"!

die alten steuerakten sind mir egal

ich wünschte mir nur, das finanzamt tät' endlich meine arbeitnehmerveranlagung erledigen.

(aber vermutlich war's denen bis vor kurzem zu kalt und jetzt zu heiß)

Mit den KHG wurde nicht so sorglos umgegangen. Vom Staat eine Riesenfrechheit, wie er mit uns kleinen Leuten herumhüpft. Ein Skandal

und woher willst du wissen, mit wessen Steuerakten hier so sorglos umgegangen wurde. Hast du alle durchgesehen oder ist's am Ende gar nur (wieder einmal) ein ach so tolles wie originelles KHG-Bashing?

Ja, so passt der Staat auf ihm anvertraute Daten auf.

Auch wenn der vorliegende Fall an sich wenig dramatisch erscheint, aber der wirkliche Skandal ist, daß die damit Befassten für diese Art von Problematik absolut kein Bewusstsein entwickelt haben, wie ich aus eigener Erfahrung weiss.
Datenschutz jeder Art wird, wenn es leicht geht, halt beachtet, weil "die das so wollen", aber auf Einsicht hofft man bei den meisten Beamten vergeblich...

Das war doch nur ein Versuch die Steuerprüfung Outzusourcen? :-)

Der dafür verantwortliche Beamte ist sicher schon befördert worden statt zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Beamte bei Entsorgungsfirmen ? Troll.

Waiglein..

ist das nicht der Gitarrist von bomb circle gewesen?

So sieht es dann auch mit der Vorratsdatenspeicherung aus?

;-)

Nein, da gibt es ja einen "Datenschutzbeauftragten" im Überwachungs- ähm Innenministerium.

Freundschaft

Welche SPÖ-Firma wars denn? Wieso kann sowas nicht die MA48 erledigen? Ach, da kann man zuwenig kassieren? Oder ist die MA48 zu teuer nach all den Gebührenerhöhungen?

Depperl,

das Finanzministerium mit seinen Beamten ist schwarz eingefärbt! Oder sind Sie seit 2000 im Koma oder Dauerrausch gelegen?

Aja, der Schüssel ist an allem schuld. *gähn*

uii ihre Paranoia möcht ich haben..hinter allem bösen

steckt die SPÖ gell? und die FPÖ sind die Saubermänner gell??

tut das eigentlich weh so zu sein? natürlich müssen solche akten gesichert entsorgt werden. und dafür gibt es spezialfirmen

ganz sicher tut das weh!!!!

Sehr spezial, alles auf der Strasse abzulagern. Freunderlwirtschaft führt zu solchen fehlern.

Spezialfirmen gibt es dafür, diese wurden aber augenscheinlich nicht dafür verwendet.

Es war die ...

... Abfall Service AG - http://www.asa.at - zumindest stand das auf den Containern.

Das von der Erzsozialistin Fekter geführte Finanzministerium

ist ja bekannt dafür, NUR Firmen zu beauftragen, die mindestens zu 75% im direkten Eigentum von Familien stehen, die seit mindestens 50 Jahren mindestens 2 sozialistische Gemeinderatsmitglider oder Nationalratsabgeordnete stellten.
Danke für Ihren aufklärenden Hinweis!!

"Erzsozialistin" Fekter

hallo ...... höre ich heute zum ersten Mal !

Ned wahr...

und dabei hat sie auch noch wer erwischt, siehe Foto:
http://www.facebook.com/photo.php... 4851440714

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.