"Es soll Olivenöl regnen"

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foto: derstandard.at/tinsobin

Jedes einzelne Gericht wird nachträglich durch ein anderes sortenreines Veronelli-Olivenöl verfeinert, denn solche Öle sind nicht zum Kochen und Braten gedacht. Den Anfang macht ein Marchfelder Spargeltörtchen "mediterran", üppig beträufelt mit Olio Extra Vergine di Oliva Denocciolato, Monocultivar Frantoio, Madonna delle Vittorie, Trentino. Dazu harmoniert ein 2011er Pinot Grigio Trentino DOC, Madonna delle Vittorie, Trentino.

"Bitter, scharf, sauer und süß muss Olivenöl sein", erklärt Gianfranco Comincioli, der sein Olivenöl- und Weingut in 13. Generation führt, das Wesen der grünen Kostbarkeit.

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Der Text zu Bild 4 betreffend "mit hochwertigem Olivenöl frittieren" samt Preisangabe ist dadurch doppelt stupide.

den Olivenölkurs

der hier auf standard.at immer wieder angepriesen wird, den kann ich nur empfehlen.
Mein Essverhalten hat sich danach total verändert. Nur ein Teilnehmer des Kurses (von 20) hat davor schon einmal RICHTIGES Olivenöl genossen, alle anderen sind mit offenem Mund dagesessen. Man glaubt nicht, was man innerhalb eines Tages lernen kann.

Übrigens eignet sich gerade geschmacksneutrales raffiniertes Rapsöl bestens um in Speiseölmischungen mit bestimmten Ölivenölen deren oft zu penetranten Geschmack zu mildern und erträglich zu machen.
Das gesamte Fettsäurespektrum solcher als Salatöl geeigneten Cuvees wird dadurch auch optimiert.

Ölivenöl wird als Thema bald schon so spannend wie Risotto und Zitronengras!

Kauft und verwendet österreichisches und deutsches Rapsöl; preisgünstig und sicher, prima Qualität!

österreichisches und deutsches (aber kein schweizer, französisches

oder aus dem benelux)!

immerhin gehören wir ja zusammen!

Speziell auch kaltgepresstes burgenländisches Rapsöl!

darf ein öl auch schmecken?

Kosten Sie einmal die Rapsöle der Teutoburger Ölmühle oder das preisgünstige kaltgepresste Bellasan vom Hofer, die beiden kaltgepressten Qualitäten vom Fandler/Pöllau nicht vergessen.
Wunderbare unterschiedliche Geschmäcke, zu den verschiedensten Salaten beispielsweise.
Gurkensalat,
Fisolen,
Endivien-Erdapferlsalat.
Auch zu Gemüsen, Teigwaren, Suppen ...

ich schon genug rapsöle gekostet, darunter auch das fandler.

dieses hatte ich sogar bis vor kurzem, flasche stand ewig im schrank. natürlich kann ich rapsöl zu diversen gerichten verwenden, aber geschmacklich bleibt jedes rapsöl weit hinter gutem olivenöl und in seiner vielseitigkeit auch. in nischenbereichen ja.
olivenöl ist halt aufgrund von klima-, boden-, verarbeitungs- und sortenunterschieden extrem vielfältig. an diese vielfalt kommt rapsöl nicht heran.

rapsöl hat nicht zufällig den ruf als gutes brat- und frittieröl und kann sich auch in der höheren gastronomie nicht richtig durchsetzen.

Kaltgepresste Rapsöle werden nur von Banausen zum Braten oder Frittieren verwendet, beim Olivenöl ist das ja nicht anders.

Mit gut 8% dreifach ungesättigter Fettsäure ist selbst raffiniertes Rapsöl dafür nicht so ideal, wie Sie und andere "Experten" tun.

Da sollte man schon zu BILLA (high oleic, dieser Begriff steht aber leider nicht auf der Flasche, geht aber aus Text und Fettsäurezusammensetzungsdeklaration hervor) Sonnenblumenöl greifen!
Das ist dazu sogar besser als das deutlich teurere "ja natürlich" high-oleic Sonnenblumenöl.

deswegen stand es ja auch so lange bei mir im kasten:

zum braten nur bedingt, um speisen zu verfeinern auch nicht wirklich geeignet (ausser in manchen fällen). das fandler nussöl fand ich gut, aber auch da ist das anwendungsspektrum schmal, aber es schmeckt alles andere als flach wie das rapsöl. taugen alles nur als nischenöle (auch kürbiskernöl), olivenöl aber auch als universalöl.

natürlich kommt in den karfoffelsalat kein olivenöl, da schon eher rapsöl, nur mach ich das selten.
olivenöl (wenn es gut ist) ist für mich sogar pur oder nur mit brot ein genuss.

Gutes Olivenöl ist ein herrliches Öl, aber wie gesagt, Verwendung einer Vielfalt verschiedner guter (kaltgepresster) Pflanzenöle ist für Menschen das Beste.

ps: ich verwende öl nicht als medizin, sondern

zum verfeinern von gerichten. das unterscheidet uns, allerdings: da sie sich für spanische, sehr spät geerntete öl von fandler stark machen, ist ihr verhalten nicht sehr konsequent, denn hier sind die wertvollen polyphenole um ein vielfaches weniger.

was denn nun? gesunde inhaltsstoffe oder steirischer / pöllauer lokalpatriatismus?

Mit kratzenden Olivenölen kann man keine Speisen verfeinern!

ich habe nie das gegenteil behauptet.

ja, und maiskeimöl - warum gibt es da keinen hype, keine aufregungen - ist ein zuwenig an pantschern zu fad?

Sowohl das Mazzola als auch die SPAR- und BILLA-Hausmarke (letztere in praktischer und dunkler 1/2-Liter-4-Kantflasche) sind gut und preiswert.
Und da gibt es noch das runde dunkle 1/4-Liter-Flascherl (bei Zielpunkt, SPAR etc.) mit der prima 1:1-Mischung raffinierten und kaltgepressten Maiskeimöls; auch nicht teuer.

seit generationen immer mazola - aber das in der dunklen flasche werd ich nun mal probieren.

Ja, die gesunde Linolensäure fehlt dem Olivenöl ohnedies.

dafür hats mehr polyphenole -

zumindest wenn man nicht ein knauserer ist. und was wichtiger ist: es schmeckt nach etwas!

Es gibt etliche Pflanzenöle mit viel Polyphenolen.

bitte posting richtig oder überhaupt lesen:

der polyphenolgehalt bei rapsöl ist mit dem bei olvenöl nicht zu vergleichen. zeigen sie mir ein rapsöl, dessen polyphenolgehalt 250mg (bei sehr guten, früh geernteten ölen bis zu fast 500mg) enthält.

ja, sicher: die olivenöle für die sie hier werben (einschließlich das aus überreifen oliven geerntete andalusische von fandler) haben wahrscheinlich einen gehalt, der nicht so viel höher liegt.

Klösterliches Bio-Olivenöl aus Griechenland

beim penny, das beste Olivenöl in Österreichs Märkten!

corr. dieses sehr gute Bio-Öl ist aus Lakonia.

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