Zugunfall in Oberösterreich forderte ein Todesopfer

Auto wurde von Güterzug erfasst

Linz - Eine 74-jährige Frau ist am Sonntag in Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Zug getötet worden. Zwei weitere Autoinsassen wurden leicht verletzt.

Der 67-jährige Pkw-Fahrer aus Linz dürfte an einem unbeschrankten Bahnübergang den herannahenden Güterzug übersehen haben. Der Wagen wurde erfasst und über eine Böschung geschleudert. Der Lenker sowie eine 57-jährige Beifahrerin kamen mit leichten Verletzungen davon. Eine 74-Jährige, die am Rücksitz saß, wurde aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt. (APA, 29.4.2012) 

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HEUTE könnte wenigstens schon die Meldung aktualisiert sein,

dass nämlich ausnahmsweise der LOKFÜHRER schuld war. Auch wenn man sich das kaum vorstellen kann.

Andere Zeitungen haben das schon geschafft.

Sorry, die Meldung gehörte zum Zugsunglück vom 12.April.

Dort war wirklich die Lokführerin schuld.
http://kaernten.orf.at/news/stor... s/2530892/

Entschuldigung,

aber hier muss ich die Lokführerin in Schutz nehmen.
Welcher Hirni entwirft und genehmigt EK-Sicherungsanlagen, die nach einem Einschaltvorgang selbsttätig ausschalten?
Leider werden aber wieder einmal nicht diese Tr...eln vor dem Richter stehen, sondern die arme Lokführerin.

Das ist international so üblich und hat den Zweck dass der BÜ bei Störungen nicht ewig rot zeigt.

Bei BÜ die nicht in die Sicherungsanlage eingebunden sind und direkt vom Zug aktiviert (wie in diesem Fall) gibt es aber ein Überwachungssignal, welches dem Triebfahrzeugführer das korrekte Funktionieren des BÜ anzeigt. An diesem war die Lokführerin aber halt offenbar schon vorbei als der Zug für mehrere Minuten zum Stillstand kam.

Allerdings: auch bei dunklem Lichtsignal ist der Autofahrer trotzdem verpflichtet auf Züge zu achten, hier kamen also m.E. zwei Unachtsamkeiten zusammen.

genau. wie der öbb ler sagte:

technisch gesichert.

es ist einfach die zweitbilligste lösung. das billigste wäre garnichts zu machen.

in wirklichkeit haben eisenbahngesellschaften als letzte eine lizenz zum töten vom kaiser in kraft gesetzt und seither undiskutierbar.

es kann doch nicht sein, dass man millionen scheffelt mit den rechten an grund und boden, am quasi-monopol, sämtliche verluste vom staat ausgeglichen werden, man werbung für neue züge macht...

den vorständen millionengagen auszahlt...

und das bei solchen gesetzlichen vorgaben für den schutz der bürger!

Eine Schuld des Lokführers ist unmöglich

Ein Zug KANN einfach nicht in der nötigen Distanz abbremsen. Das System Eisenbahn ist das sicherste der Welt - solange man sich an die Regeln hält! In Österreich ist das leider oft nicht der Fall, ich war schon in einigen wesentlich ärmeren Regionen der Welt, und obwohl dort im Verkehr Chaos herrschte, vor Bahnübergängen hat absolut JEDER abgestoppt. Bei uns brettert fast jeder mit unverminderter Geschwindigkeit darüber, obwohl selbst bei beschrankten Übergängen die Pflicht besteht sich zu vergewissern, dass kein Zug kommt!
Die wirklich leidtragenden sind dann die Tfzf, die lebenslange psychologische Traumata davontragen...

Oh doch, es kann die Sicherungsanlage hin sein wie damals vor einigen Jahren in Glinzendorf oder wie vermutlich vor kurzem in Kärnten. Wenn der Lokführer in so einem Fall Befehle zur Langsamfahrt ignoriert und mit voller Geschwindigkeit über die EK rauscht, hat er ein Problem.

Das kommt aber vielleicht alle 10 Jahre vor. Bei den restlichen Fällen ist immer der Straßenbenützer schuld.

Na ja er kann vergessen zu Pfeiffen, das ist bei unbeschrankten nicht unwichtig!

Das ist unwichtig

bei einer Fehlfunktion einer Sicherungsanlage kann man sich auch nicht auf das Pfeifen verlassen, ebenso muss es jeder durch andere Geräusche Beeinträchtigte oder Gehörlose ebenfalls rein visuell bestätigen können. Ich kenne niemanden, der sich beim Überfahren eines Bahnüberganges auf das Gehör verlässt, das wäre grob fahrlässig. Auch das lauteste Pfeifen könnte ja überhört worden sein.

ändert trotzdem nichts daran, dass einmal konsequent nach links und rechts schauen den unfall verhindert hätte.

... Eisenbahn und Straßenbahn haben immer Vorrang ...

auch wenn sie von links kommen (und auf Schienen fahren).

Warum ist der Lokführer schuld, ist die Lok auf die Straße gesprungen?

Warum ist der Lokführer schuld,

Die OÖ-Nachrichten schreiben: "Grund für den Unfall dürfte gewesen sein, dass der Schwiegersohn der Frau, der Linzer Georg S. (67), an dem unbeschrankten Bahnübergang den herannahenden Zug übersehen hatte."

http://www.nachrichten.at/oberoeste... rt4,875870

es wäre nett wenn sie erläutern könnten, warum der lokführer schuld ist.

... und das nächste menschenopfer am altar des grosskapitals...

http://derstandard.at/plink/133... id25642765

mein herzliches beileid.

nun, es wird eben Zeit darüber nachzudenken, den Leuten ihr Spielzeug Auto wegzunehmen, wenn sie damit nicht umgehen können.

es werden auch regelmäßig fussgänger geopfert...

"an einem unbeschrankten Bahnübergang"

Diese sollten flächendeckend abgeschafft werden!

bin auch für die generelle Helmtragepflicht, außerhalb von Gebäuden

Hoffentlich kommt bald die Videoüberwachung am Schranken, und zwar zahlreich! Jeder der ohne Anzuhalten drüberbrettert gehört angezeigt.

angezeigt, und wegen Unzuverlässigkeit führerscheinbefreit.

Genau!

Und Sie sind dann der erste der schreit, wenn die Zugkarte doppelt so teuer ist. Ich bin ja auch eigentlich dafür, daß vor jedem Wohnungsfenster Gitterstäbe angebracht werden sollten - zur Prävention, damit es ja nicht passieren kann, daß einer rauspurzelt! Es wird Zeit, daß sich der Mensch wieder der Eigenverantwortung bewußt wird und Regeln einhält oder einfach nur aufpaßt. Wie komme ich dazu, für all jene die als Hans-Guck-in-die-Luft spielen, irgendwelche Schranken mit zu bezahlen? Ich brauch keine Zustände wie in den USA, wo alles durch ITS THE LAW oder ähnliches verboten/geregelt ist.

Sie zahlen und ich werde voll und ganz hinter Ihnen stehen und ein Glas Wasser zur Feier reichen.

Witzig ist, dass bei der Errichtung von beschrankten EK noch niemand von "Entmündigung" spricht, bei der Errichtung eines wirksamen Nichtraucherschutzes, der erheblich mehr Leben retten würde, aber sofort ein Volksaufstand im Gange ist *g*.

Sind Sie auch dafür, alle Straßenkreuzungen mit Schranken auszustatten? Zumindest dort, wo LKW-Verkehr herrscht, wäre das nur konsequent.

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