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Madrid - Die Europäische Kommission will einem Medienbericht zufolge einen "Marshall-Plan" zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise in Europa auflegen. Es sollten 200 Milliarden Euro für Investitionen in Infrastruktur, erneuerbare Energien und Schlüsseltechnologien mobilisiert werden, berichtete die spanische Zeitung "El País" am Sonntag unter Berufung auf EU-Vertreter. Die Finanzierung könne durch die Europäische Investitionsbank (EIB) und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (EFSM) erfolgen.
Dem Bericht zufolge sollten zwölf Milliarden Euro aus dem EFSM-Fonds, die noch nicht abgerufen worden sind, verwendet werden, um durch "komplizierte Finanzinstrumente" private Mittel für die EIB zu mobilisieren. Diese Mittel sollten dann als Garantie benutzt werden, um öffentlich-private Infrastrukturprojekte zu initiieren. Der EFSM-Fonds ist eine Ergänzung zum Rettungsfonds EFSF und wird vom EU-Budget getragen.
Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung des Plans wäre nach Angaben von "El País", die Mitgliedstaaten um die Zahlung von zehn Milliarden Euro an die EIB zu bitten. Eine Entscheidung für diesen Weg sei angesichts der klammen Haushalte der EU-Staaten aber unwahrscheinlich, schrieb die Zeitung. Demnach soll das Projekt bei einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschef diskutiert werden, das vor dem Ende Juni geplanten Gipfel stattfinden soll. (APA, 29.4.2012)
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im sinner der entwickler.
aber warum dann nicht mit 2 billionen.
das ist ein märchen a la eurofighter kompensationsgeschäfte. die korruptionäre einiger branchen reiben sich die hände, der nächste beutezug für bauwirtschaft, projektentwickler und financiers.
mehr als ein strohfeuer kanns nicht werden, wenn die strukturen verfault sind.
wie die letzte regierungs-rettungsaktion der volksbank mit einer milliarde steuergeld euro eindringlich und empörend gezeigt hat!
die ezb hat milliarden an die europäischen banken zum fast null-zins verliehen! warum kommt das geld nicht bei der wirtschaft an?
ich stimme mit den europäischen grünen, die einen europäischen bankenrettungsfonds fordern, der ausschließlich von bankenabgaben gespeist wird. nur so kann sich europa aus der bestehenden finanzmarktdiktatur lösen! aber: der wichtigste teilnehmer, merkeldeutschland lehnt das ab! warum?
Nein. Es ist keine Banken, sondern eine Systemkrise.
Warum kommt das Geld nicht in der Wirtschaft an?
Weil auch die Banken dieses Geld wieder zurückzahlen müssen. Sollen sie es weiterhin in Geschäfte investieren, bei welchen die Kreditrückzahlung eher schlecht ist?
Hatten wir vor kurzem erst.
Zuerst werden die Staaten dazu gezwungenen drastische Sparmaßnahmen zu setzen und sozialsysteme und Bildung auszuhungern, um die schulden einzubremsen. Und dann werden weitere millarden über die eu auf Schulden ausgeschüttet und an die Wirtschaft verteilt. Damit wird das neoliberale Programm nach us-vorbild weitergetrieben und die nationalstaaten weiter entmachtet.
Eine winzige Hoffnung bleibt noch, sollte hollande in Frankreich gewinnen, dann könnte sich das KräfteVerhältnis wieder etwas zugunsten einer sozialeren politik in der eu verändern. Es liegt also allss am Wähler!
ja so läuft es einmal im iwf und in der ezb. die richtigen haben sich zuletzt da eingenistet: lauter ehemalige goldman & sachsmanager (von dort vielleicht gar durch obama gechasst? da gabs doch eine betrugsanzeige, oder erinnere ich mich falsch? )
so gesehen: ende nie! sie werden europas totengräber!
Entschuldigen sie, aber mittlerweile ist es sowas von scheixxegal, wer in welchem Land gewählt wird.
Die Macht hat der, welcher das Geld hat. Und wie wir alle wissen, kommt dieses von den Zentralbanken. Nicht ohne Grund sind deren Besitzverhältnisse von jeher geheim, bzw. nicht kommuniziert worden.
"Wer entscheidet ist nicht gewählt, und wer gewählt wird hat nichts zu entscheiden." Nicht von Georg Schramm, von Horst Seehofer.
http://www.youtube.com/watch?v=BAh36f0026k
Ja genau, wir brauchen einen neuen ERP.*lach*
Nach dem der Landesverräter Truman die Geldverwaltung der USA in private Hände übereignet hatte, wurde Europa mittels ERP noch schnell in die Abhängigkeit geführt, um 30 Jahre später die gesamte westliche Welt über den Tisch zu ziehen.
- die ersten beiden Drittel: "für die Katz.."
siehe: "Immer mal DREI !!"
http://derstandard.at/plink/133... id25784986
der Euro hat den Sueden Europas in den Bankrott getrieben. Nicht mehr und nicht weniger. Jeder der mit Deutschland konkurrieren moechte hat bereits am Start verloren. wenn wir Glueck haben, gibts zu Weihnachten wieder geregelte Verhaeltnisse, der Sueden kann sich mit eigener Kraft und eigener waehrung wieder erholen. Die dummen sind wir, wir zahlen die Zeche , sollten aber die verantwortlichen Politiker und Banken daran beteiligen.
Marshallplan = ERP = European Recovery Program
Man gesteht sich also endlich ein, dass der Patient Europa unter einer akuten Sparwutitis bereits einen Herz- Kreislaufstillstand erlitten hat und nun einer Wiederbelebung (Recovery) bedarf.
Zeiten ändern dich...
in wahrheit wissen diese politdeppen, auch kapitalistenknechte genannt, nicht, womit sie es zu tun haben. daher machen sie mal so, dann wieder so, und das alles kurz aufeinander oder gleich gleichzeitig.
vor dem einzigen stabilisierenden schritt - ordentlicher enteignung durch möglichst hohe steuersätze auf vermögen im allgemeinen und finanzkapital im besonderen - schrecken sie natürlich zurück. bzw. er kommt ihnen gar nicht erst in den sinn, weil er ja ihre klientel empfindlich stören würde.
man kann freie Märkte haben und trotzdem eine hohe Staatsnachfrage in Krisenzeiten. Es macht einen großen Unterschied aus, wie das Geld zu den Menschen kommt. Erhöht man Sozialtransfers, dann lähmt das die Wirtschaft. Gibt der Staat den Arbeitslosen aber Arbeit und zahlt dafür ordentliche Löhne, dann erhöht das die Wirtschaftsleistung.
Nur kurzfristig, da die Produkte wegen den ordentliche Löhnen auch teurer werden. Die Spirale haben wir aktuell ja auch.
Man sollte endlich einsehen dass es eine Vollbeschäftigung in Zeiten einer "Hochtechnologie" nicht geben kann. Zumindest nicht wenn der größte Teil der Menschen in der Produkterzeugung, oder Vermarktung arbeiten.
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